Gelassenheit:
Durch die Sinne hat er etwas wahrgenommen: etwas gesehen oder gehört,
gerochen oder geschmeckt, berührt oder gedacht, und davon wird er
unangenehm bewegt. Manches gefällt ihm; vieles missfällt ihm. Da ist er
sich klar bewusst: "Angenehm und unangenehm berührt werden geht vom
Geiste aus, ist bedingt entstanden, aber fehl am Platz.
Es gibt eine angemessene Reaktion, und das ist Gleichmut."
Sobald er aufgehört, angenehm oder unangenehm berührt zu werden, hält
der Gleichmut an.
(Maij.Nik.152)
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Die innerliche Quälerei, die beim "unangehm berührt werden" entsteht, bin ich
endgültig leid. Vor kurzem habe ich diesen Vorgang genau beobachtet, konnte
jedoch noch nicht einschreiten. Heute ist es mir gelungen, dieses Gefühl gleich
schon im Anfang abzublocken. Eine Last fiel runter wie ein Stein. Zum Glück hatte
sich das Gefühl noch nicht festgesetzt.



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