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Thema: Tattwa Bodha/ Daseinserkenntnis

  1. #1
    Leah
    Gast

    Tattwa Bodha/ Daseinserkenntnis

    Yoga hat sich im Westen in Form von Körperübungen, Entspannungen, Meditationen
    und Anleitung für ein gesundes Leben durchgesetzt.

    Trotzdem bleiben viele Menschen, die mit dieser Form des Systems arbeiten,
    weiter von Schmerzen geplagt und unglücklich.

    Es fehlt eigendlich die tiefe Essenz, der wirkliche Hintergrund, aus dem ich hier
    ein paar Aspekte aufzeigen möchte.

    Meine Quellen: Sankaracharya (Lehrer der Vendanta) dazu Erläuterungen von
    Dr.med. Hartmann

    ........................

    Göttliche Selbsterkenntnis, im Gegensatz zur Selbsterkenntnis der eigenen Person, mit ihren
    vergänglichen Eigenschaften, welche sich fortlaufend ändern.

    In diesem Zusammenhang kann man auch das Wort "Selbstverwirklichung" betrachten.

    Zuerst kommt die Anschauung, dann erst die Auseinandersetzung des Gesehenen und dessen Verständnis.

    Wer die "Vierheit der Begabung", die zum geistigen Erkennen nötig ist, nicht
    besitzt für den ist auch eine Erklärung dieser Erkenntnis, welche er nicht hat,
    eine Unmöglichkeit.

  2. #2
    Leah
    Gast

    AW: Tattwa Bodha/ Daseinserkenntnis

    Vierheit des Bewusstseins.

    1. Die Unterscheidung zwischen dem Dauernden und dem Vergänglichen.

    ( unvergängliches Ich ..... vergängliches persönliches Ich)

    2. Viraga (Kraft) ... welche weder hier noch dort nach dem Genuss der Früchte
    seiner Werke trachtet.

    3. Die sechsfache Befähigung zur Ruhe

    ( das göttliche Selbstbewusstsein ..... die sechsfache Befähigung dazu wird
    später aufgezeigt)

    4. Mumukschu ..... Der Wille frei zu sein.

    ( ohne den Willen zur Freiheit gibt es keine Erlangung der Freiheit. Wer Täuschung
    liebt, bleibt in der selben sitzen, auch wenn alle Türen zu seiner Befreiung
    offen sind.
    ............................

    Persönliche Anmerkung ..... wenn man das hier so liest, denkt man schnell, so eine Begabung habe ich gar nicht.

    Doch sie ist in vielen Menschen vorhanden und auch die Sehnsucht zur Entwicklung .....
    doch was nützt eine Begabung, wenn die tiefe Sehnsucht nicht
    genutzt wird, um diese Begabung in voller Pracht zu entfalten.



    Weiteres folgt .... dies ist erst der Prozess der Anschauung ... Leah

  3. #3
    Leah
    Gast

    AW: Tattwa Bodha/ Daseinserkenntnis

    Auseinandersetzung:

    Der Unterschied zwischen dem "Unvergänglichen Ich" und dem "Persönlichen Ich."

    "Persönliches Ich", der eigene Name, Beruf, Körper, Ansehen, das Gefühl eine
    einigartige Person zu sein, die sich von anderen unterscheidet.

    "Unvergängliches Ich" ... nicht deine Arbeit, jedoch wo du arbeitest und mit wem
    du arbeitest, das Haus in dem du lebst, die Stadt, das Land, deine Freunde
    und Familie ...die ganze Welt um dich herum. All diese Aspekte sind tief miteinander
    verbunden in einem höheren Aspekt deines Seins.

    Die Realität um uns herum ist ein gemeinsames Produkt, von der Verbindung aller
    und im gemeinsamen Einverstanden erschaffen.

    Entwicklungen um uns herum entstehen und arbeiten nach dem Prinzip, was
    du bist, das ziehst du an.

    Die Welt um uns herum reflektiert, spiegelt uns.

  4. #4
    Leah
    Gast

    AW: Tattwa Bodha/ Daseinserkenntnis

    2. Viraja .... Begierdenlosigkeit

    Die Abwesendheit der Begierde, die sich sei es hier auf Erden oder im Himmel,
    sich zu belustigen oder sich persönlich Genuss zu verschaffen. (Tattwa Bodha)

    ..................

    Meine persönliche Sichtweise dazu:

    Da ich zur Zeit existiere (mit Sinnen) geht es darum, sich nicht im Genuss zu
    verlieren, praktisch, sich nicht durch ihn versklaven zu lassen.

    Genuss lässt sich vielfach definieren. Die Betrachtung einer Blume ... Aussehen,
    Duft.... ist auch ein Sinnegenuss .... der jedoch im Gegensatz zum Begehren steht.

    .................

    Wir dürfen das Begehren weder unterdrücken, noch vermeiden oder töten.
    Es geht nicht darum, es zum Schweigen zu bringen, sondern es "aufzulösen".

    Wenn wir das Begehren verstehen, wenn wir diese Energie verfolgen, die entsteht,
    wächst und uns in Konflikte stürzt, wenn wir seine wahre Bewegung verstehen,
    werden wir von Einschränkung und Sklaverei befreit.

    Dort wo Verständnis herrscht, kann weder Unterdrückung noch Flucht oder
    irgendetwas anderes sein. (Raphael)

  5. #5
    Bernd
    Gast

    AW: Tattwa Bodha/ Daseinserkenntnis

    Zitat Zitat von Leah Beitrag anzeigen
    Yoga hat sich im Westen in Form von Körperübungen, Entspannungen, Meditationen
    und Anleitung für ein gesundes Leben durchgesetzt.

    Trotzdem bleiben viele Menschen, die mit dieser Form des Systems arbeiten,
    weiter von Schmerzen geplagt und unglücklich.

    Es fehlt eigendlich die tiefe Essenz, der wirkliche Hintergrund, aus dem ich hier
    ein paar Aspekte aufzeigen möchte.

    Meine Quellen: Sankaracharya (Lehrer der Vendanta) dazu Erläuterungen von
    Dr.med. Hartmann

    ........................

    Göttliche Selbsterkenntnis, im Gegensatz zur Selbsterkenntnis der eigenen Person, mit ihren
    vergänglichen Eigenschaften, welche sich fortlaufend ändern.

    In diesem Zusammenhang kann man auch das Wort "Selbstverwirklichung" betrachten.

    Zuerst kommt die Anschauung, dann erst die Auseinandersetzung des Gesehenen und dessen Verständnis.

    Wer die "Vierheit der Begabung", die zum geistigen Erkennen nötig ist, nicht
    besitzt für den ist auch eine Erklärung dieser Erkenntnis, welche er nicht hat,
    eine Unmöglichkeit.
    hi!
    meine frage welches system ist gemeint?
    es gibt viele yogaausprägungen in der ganzen bandbreite.
    dann muß man einmal betrachten was man wofür übt und warum und wie.

    statistiken wären sicher auch hilreich...sonst ist es nur gefühlte ratlosikkeit.

    wenn man anfängt zb mit chronischen schmerzen ein system zu üben....
    ist die frage kann es die hilfe in diesem zustand leisten....



    es bleiben fragen.

    lg. b.

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