Ein Nichtbuddhist fragte Buddha: "Ich bitte nicht um Worte, ich bitte nicht um Nicht-Worte." Der Welt-Erhabene blieb einfach still sitzen. Da lobte ihn der Nichtbuddhist und sagte: "Durch sein Wohlwollen und seine Barmherzigkeit hat der Welt-Erhabene die Wolken meiner Illusionen aufgelöst und mir geholfen, den Weg zu finden."
Nachdem der Nichtbuddhist weggegangen war, fragt Ananda den Buddha: "Was hat der Nichtbuddhist erfahren, dass er sagen konnte, er haben den Weg gefunden?"
Buddha antwortete: "Er gleicht einem feinfühligen Pferd, das schon zu laufen beginnt, wenn es den Schatten der Peitsche sieht." (HR, 65).
Das ist die berühmte Geschichte vom Schweigen des Buddha. Buddha ist bekannt für seine Weigerung, metaphysische Fragen zu beantworten. Folgende vierzehn Fragen soll er unbeantwortet gelassen haben:
Ist die Welt ewig?
Ist die Welt nicht ewig?
Ist sie sowohl ewig als auch nicht ewig?
Ist sie weder ewig noch nicht ewig?
Ist die Welt endlich?
Ist die Welt nicht endlich?
Ist sie sowohl endlich als auch nicht endlich?
Ist sie weder endlich noch nicht endlich?
Lebt ein Tathagata nach dem Tode weiter?
Lebt er nach dem Tode nicht weiter?
Kann man sagen, dass er nach dem Tode sowohl weiterlebt als auch nicht weiterlebt?
Kann man sagen, dass er nach dem Tode weder weiterlebt noch nicht weiterlebt?
Ist die Seele etwas anderes als der Leib?
Ist die Seele identisch mit dem Leib?
Warum hat Buddha diese Fragen nicht beantwortet? Gibt es keine Antwort darauf?![]()
Liebe Grüße,
Viola![]()



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