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Thema: Ein Gesetz entdeckt?

  1. #1
    MGH
    Gast

    Ein Gesetz entdeckt?

    Das wichtigste Gesetz, dass sich mir selbst bei meiner letzten großen Reise bis nun zuletzt erschloss, war, die ständige Veränderung des Lebens mitzugehen. Ständig sich einem Wandel zu unterwerfen. Ständig neues auszuprobieren. Ständig dazu zu lernen. Sich nicht einbilden, alles wäre getan, man müsse nur noch das aktuelle intensivieren. Nein, das festhalten widerspricht dem Gesetz des Lebenswandels und führt zum Gegenteil von Lebendigkeit - Dahinvegetieren und Tod.

    Der Kranke, der nicht bereit ist, etwas zu ändern, wird sterben. Denn der Stillstand, der Tod lebt nicht. Wenn er stillsteht, ist er der Tod. Wenn er ändert, ist er das Leben.

    Um gesund zu sein, muss man leben, d.h. sich stets verändern.
    Krankheit ist nur ein Zeichen des Verfalls, des Stehenbleibens, das ein Prinzip des Todes ist.

    Diese Idee von diesem Natur-Gesetz ist noch jung, ich habe es noch nicht intensiv geprüft, aber... vielleicht möchtet ihr euren Senf oder eure Mayonaise dazu geben. Ja, ich hätte das ganze noch weiter ausführen können, aber ich möchte kein Buch über ein einfache Sache schreiben.

    MGH

  2. #2
    _Arion_
    Gast

    AW: Ein Gesetz entdeckt?

    Hallo MGH!

    Als erstes muss ich dich leider enttäuschen. Leider hast du nichts neues endteckt.
    Das Gesetzt gibs schon lange und ist auch allgemein Bekannt.

    Alles ist dem Wandel und der Bewegung unterworfen. Stillstand gibt es nicht. So wie du erkannt hast.

    Stehenbleiben ist nicht natürlich und deshalb wird man dann auch krank

    Die Idee gibs schon lange such einfach im Internet danach da findest du massenweise an Seiten zu diesen Thema. Aber es ist schön wenn sich Leute durch bebachten sowas selbst erkennen und erarbeiten.

    Alles Liebe, Alexander

  3. #3
    vittella
    Gast

    AW: Ein Gesetz entdeckt?

    Zitat Zitat von MGH Beitrag anzeigen
    Der Kranke, der nicht bereit ist, etwas zu ändern, wird sterben. Denn der Stillstand, der Tod lebt nicht. Wenn er stillsteht, ist er der Tod. Wenn er ändert, ist er das Leben.

    Um gesund zu sein, muss man leben, d.h. sich stets verändern.
    Krankheit ist nur ein Zeichen des Verfalls, des Stehenbleibens, das ein Prinzip des Todes ist.
    Hallo,
    klingt ein bisschen einseitig, denn schlussendlich müssen wir den Körper so oder so verlassen, ob wir nun immer in Bewegung (geistig) waren oder nicht....
    und zu sterben ist ja auch nichts schlechtes.
    Was schlägst du denn vor zur stetigen veränderung.?
    lg vittella

  4. #4
    _Arion_
    Gast

    AW: Ein Gesetz entdeckt?

    Hallo Vittella!

    Entschuldigung das ich mich Einmische aber du brauchst nichts dafür tun
    Siehe oben.

    Alles Liebe Alex

  5. #5
    MGH
    Gast

    AW: Ein Gesetz entdeckt?

    Hallo Arion,

    insbesondere, dass der eigene (Gesundheits-/Lebens-)Zustand davon abhängt, war mir besonders aufgefallen. Und, dass man quasi nicht mehr altert, wenn man lebt. Das alles Leben der Veränderung unterworfen ist, davon habe ich schon gehört. Mir geht es aber mehr darum, wie wir selbst darauf einwirken können.

    Daher halte ich es für sehr gut möglich, dass beispielsweise eine größere Ernährungsumstellung, die auch mit einer Bewusstseinsumstellung in der Regel einhergeht, die Heilung eintritt. Diejenigen, welche letzteres jedoch nicht berücksichtigen bzw. wieder in die exakt alten Muster fallen - oder die neue Art strikt einhalten - werden auf Dauer wieder erkranken.

    Zitat Zitat von vittella Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von MGH Beitrag anzeigen
    Der Kranke, der nicht bereit ist, etwas zu ändern, wird sterben. Denn der Stillstand, der Tod lebt nicht. Wenn er stillsteht, ist er der Tod. Wenn er ändert, ist er das Leben.

    Um gesund zu sein, muss man leben, d.h. sich stets verändern.
    Krankheit ist nur ein Zeichen des Verfalls, des Stehenbleibens, das ein Prinzip des Todes ist.
    Hallo,
    klingt ein bisschen einseitig, denn schlussendlich müssen wir den Körper so oder so verlassen, ob wir nun immer in Bewegung (geistig) waren oder nicht....
    und zu sterben ist ja auch nichts schlechtes.
    Was schlägst du denn vor zur stetigen veränderung.?
    lg vittella
    Ja, wir müssen in vielleicht deswegen verlassen, weil wir uns festgefahren haben, nicht mehr bereit sind, neues zu tun und zu lernen. Daher ist das Sterben notwendig, wenn wir uns nicht mehr ändern. Denn durch erneute Geburt wird dieses Festhalten erst einmal wieder etwas gelöst. Wenn wir aber stets uns Veränderungen hingeben, altern wir nicht mehr, denn dann ist sterben nicht notwendig, da wir stets bereit sind zu lernen. Wobei völlige Freiheit wohl letztlich nie erreicht wird, wir durch den Körper an bestimmte Grundlagen gebunden sind und auch da dann irgendwann eines neuen Körpers, mit neuen Eigenschaften bedürfen, um neue Erfahrungen zu sammeln. Heißt, ab einem gewissen Punkt wird man wohl immerhin langsam altern - weil das Maß an möglichen Veränderungen abnimmt und ein neuer Körper mehr Potential böte.

    Doch wer weiß, an einem solchen Punkt angelangt, bietet sich gewiss mir jetzt noch nicht bewusste Möglichkeiten, das gänzlich anders zu lösen.

    Zur stetigen Veränderung schlage ich als erstes vor, sich seinen Ängsten bewusst werden, sie erkennen, das ist der erste Schritt. Der nächste ist, sich ihnen stellen, sie zulassen, nicht verdrängen. Oft versteckt sich Angst hinter einem "Tabu" oder "Das mag ich nicht" (Anstatt: ich fürchte mich davor). Das macht den Geist ruhiger, klarer, bewusster.

    Zitat Zitat von _Arion_ Beitrag anzeigen
    Hallo Vittella!

    Entschuldigung das ich mich Einmische aber du brauchst nichts dafür tun
    Siehe oben.

    Alles Liebe Alex
    Das meine ich weniger.
    Ich bin der Ansicht, dass wir die Wahl haben.
    Wobei Deine Aussage verschieden interpretierbar ist.

    Wenn wir offen sind für Neues, kommen zwar von selbst gewisse Gelegenheiten (das meinst Du damit vielleicht) - aber dann müssen wir diese auch wahrnehmen - d.h. auch etwas tun - die Hälfte sozusagen muss getan werden, die andere Hälfte hat ihr Eigenleben. Der halbe Wille - oder der relative Wille.

    Völliges nichts tun, führt zu Stillstand - wir haben den Willen und die Freiheit, darüber zu entscheiden. Wir werden dadurch vielleicht ruhiger, aber diese Ruhe kann die Todesstille sein.

    Ich habe lange nichts getan - oder einseitig getan - irgendwann als ich wieder mich dem Tun zuwandte, bemerkte ich, wie sehr ich nur dachte, (noch) alles tun zu können. Erst durch das Tun, wurde mir wieder bewusst, in welchen Grenzen ich mich befand, u.a. bestimmte Ängste. Ich bin also lange Zeit nie mehr an den Rand des Käfigs gegangen, so war mir gar nicht mehr bewusst, mich in einem Käfig zu befinden, dass ich gar nicht frei war. Ich hatte in einer Scheinwelt gelebt, ohne mir dessen bewusst zu sein.

  6. #6
    Viola
    Gast

    AW: Ein Gesetz entdeckt?

    Hallo MGH,

    Zitat Zitat von MGH Beitrag anzeigen
    Daher halte ich es für sehr gut möglich, dass beispielsweise eine größere Ernährungsumstellung, die auch mit einer Bewusstseinsumstellung in der Regel einhergeht, die Heilung eintritt. Diejenigen, welche letzteres jedoch nicht berücksichtigen bzw. wieder in die exakt alten Muster fallen - oder die neue Art strikt einhalten - werden auf Dauer wieder erkranken.

    Da gebe ich dir recht. Bei einer schweren Krankheit wäre eine große Ernährungsumstellung und eine Bewusstseinsumstellung sehr notwendig. Mich wundert oft, dass das die wenigsten Kranken machen und sich nur auf die Kunst der Ärzte verlassen und danach genauso weiterleben wie zuvor. Es stimmt aber nicht, dass alle von diesen auf Dauer wieder erkranken, manche vielleicht. Es gibt auch genug Leute, die, obwohl sie nichts veränderten, gesund wurden.

    Dass man quasi nicht mehr altert, wenn man lebt - das sehe ich nicht so. Jeder altert, ob er nun will oder nicht, das können wir nicht gut aufhalten. Und nicht zu altern - würde ja auch ein Stehenbleiben bedeuten. Es hat auch seinen Sinn sich als älterer Mensch in dieser Welt zu erfahren.

    LG Viola

  7. #7
    Raven
    Gast

    AW: Ein Gesetz entdeckt?

    stetiger Wandel ist mein beständiges Sein

    sprach die Mondin:001_rolleyes:

  8. #8
    Leah
    Gast

    AW: Ein Gesetz entdeckt?

    Welch herrlicher Wortklang MGH ... wie ein Windhauch, der meine Füsse umspielt und mich sanft,
    aus meiner saturnischen Höhle emporträgt, um die Morgensonne zu begrüssen.

    Alle Krankheiten durchlaufen regelmässig vier Zyklen, wenn wir im Gesundheitszyklus einen Entschluss
    fassen, eine Entscheidung treffen, so können wir die Ketten sprengen.


    Eines Tages sagte ich zu mir: "So will ich nicht mehr weiterleben" und eine neue Tür öffnete sich.

    Dir auch alles Liebe ... Leah

  9. #9
    MGH
    Gast

    AW: Ein Gesetz entdeckt?

    Zitat Zitat von Leah Beitrag anzeigen
    Alle Krankheiten durchlaufen regelmässig vier Zyklen, wenn wir im Gesundheitszyklus einen Entschluss
    fassen, eine Entscheidung treffen, so können wir die Ketten sprengen.
    Interessanter Ansatz. Woher stammt dieser denn?

    Wahre Entscheidungen (man lügt sich durchaus gerne welche vor, die eigentlich keine sind) bringen jedenfalls immer etwas in Bewegung.

  10. #10
    Leah
    Gast

    AW: Ein Gesetz entdeckt?

    Mich hat eigendlich immer schon der menschliche Geist interessiert.

    Wie er funktioniert, wo seine Störungen liegen, ob es möglich ist aus den inneren Abteilungen
    der entsprechenden Kliniken wieder herauszukommen. Eigendlich müsste es ähnlich wie bei
    den körperlichen Krankheiten sein, trotdem bin ich interessanterweise zuerst bei den seelischen
    Krankheiten auf diesen Effekt gestossen, der mir durchaus sinnvoll erschien, da es auch die vier
    Jahrezeiten gibt. Es ist ein natürliches Muster.

    Als ich damals in der Kriminalspsychologie das Muster Täter- Opfer studierte, fand ich ein Buch,
    dass die großen Geisteskrankheiten beschrieb und dort auch das Muster der Zyklen.

    Da nach las ich auch noch einen Erfahrungsbericht von einer Frau, die sich immer in den schlimmen
    Phasen selbst in die innere Station einlieferte.

    Eines Tages , als in der inneren Station ihr Gesundheitszyklus einsetzte, überlegte sie, ob sie
    wirklich den Rest ihres Lebens so weiterexistieren wollte, und sie traf eine folgenschwere Erfahrung.
    Sie machte ein Plan, in ganz kleinen Schritten kam sie vorwärts, und schaffte den Weg in die
    Gesundheit.
    Wir sind nicht ausgeliefert, es gibt immer eine Chance, die wir Gnade nennen können.

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