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Thema: Amulette

  1. #1
    Pilgerin
    Gast

    Amulette

    >Hallo Ihr anderen...!

    >Ich hatte neulich eine Idee, die ich, bevor ich sie evtl. umsetze nochmal diskutieren möchte. Man trifft ja überall immer wieder auf Bettler und da dachte ich mir, man könnte Ihnen doch ein Amulett geben. Ich würde es (bin ja keine Goldschmiedin) aus braunem Ton machen und das Siegel von Alpason einritzen. Es kann an einer Schnur um den Hals gehängt werden.

    >Ein kleiner Zettel mit einer kurzen Erklärung zum Namen und Beten wäre dabei. Ich würde es den Bettlern -zusammen mit ein wenig Geld oder auch ohne Geld geben -die mich direkt ansprechen ( in öffentlichen Verkehrsmitteln z.B.). Ich bin mir nicht sicher ob es gut ist so etwas zu tun. Da ich diese Amulette ja für mir fremde Personen herstellen würde, wüsste ich auch nicht wie damit umgegangen würde. Meint ihr ich bringe mich gegenüber den Genien oder anders irgendwie in Gefahr? Oder dürfte nur E.S. so etwas machen? Gerade jetzt zur Weihnachtszeit würde ich den Armen irgendwie gern helfen. Bitte gebt mir bald Bescheid, ob Ihr solch eine Aktion gut fändet.

    >Eine Pilgerin


  2. #2
    Michael Rudonis
    Gast

    Re: Amulette

    >Liebe Pilgerin,

    >Durch meine bisherige magisch-mystische Schulung durfte ich erfahren, daß eine Hilfeleistung an andere dann erfolgen sollte, wenn drei Bedingungen erfüllt sind:

    >1. Der Mensch, dem Du helfen willst sollte die Hilfe wirklich benötigen.

    >2. Der Bedürftige sollte die Hilfe wollen. D. h. er bittet darum oder wenn

    > nicht sollte man ihn fragen, ob ihm die Hilfe erwünscht ist.

    >3. Der Helfer oder die Helferin sollten auch imstande sein die Hilfe, die

    > gebraucht wird auch wirklich zu leisten.

    >Die Erfahrung zeigt, daß Hilfe wirklich optimal ist, wenn alle drei Punkte gleichzeitig zutreffen. Prüfe, wie es in Deiner Situation ist und entscheide.

    >Lichtvolle Grüße

    >Michael


  3. #3
    Pilgerin
    Gast

    Re: Amulette

    >Lieber Michael,

    >das Problem dabei ist ja, daß ich es ziemlich offensichtig finde, daß Bettler Hilfe brauchen und daß sie auch darum bitten. Wenn ich nun jeden erst fragen würde, ob er ein Amulett von mir möchte, dann ergäben sich daraus höchstwahrscheinlich skurrile Diskussionen, da derjenige ja wahrscheinlich erst denkt daß ich spinne, bzw. nicht weiß was ich überhaupt meine. Die Bettler möchten Geld! Sie wissen nicht, daß sie einfach in die falsche Richtung denken und leben. Meine Überzeugung ist es, daß der Einfluss der Genien diese Richtungsänderung bewirken kann. Wenn ich mich selbst frage, ob ICH die Hilfe geben kann, dann muss ich sagen nein, denn ich kenne die Personen ja nicht und kann auch nicht ihr Denken und Leben wirklich beeinflussen. Das wäre eben dann Sache der Schutzengel. Ich würde mich nur als Mittlerin verstehen. Das war meine Frage! Darf ich mich da bloß als Mittlerin fühlen, oder muss ich ab dem Moment wo ich so etwas weitergebe auch für jeden einzelnen Menschen täglich beten?

    >Wie weit reicht meine Verantwortung?

    >Ich wäre froh, diesbzgl. nochmal von Dir zu hören!

    >Eine Pilgerin

    >>Liebe Pilgerin,

    >>Durch meine bisherige magisch-mystische Schulung durfte ich erfahren, daß eine Hilfeleistung an andere dann erfolgen sollte, wenn drei Bedingungen erfüllt sind:

    >>1. Der Mensch, dem Du helfen willst sollte die Hilfe wirklich benötigen.

    >>2. Der Bedürftige sollte die Hilfe wollen. D. h. er bittet darum oder wenn

    >> nicht sollte man ihn fragen, ob ihm die Hilfe erwünscht ist.

    >>3. Der Helfer oder die Helferin sollten auch imstande sein die Hilfe, die

    >> gebraucht wird auch wirklich zu leisten.

    >>Die Erfahrung zeigt, daß Hilfe wirklich optimal ist, wenn alle drei Punkte gleichzeitig zutreffen. Prüfe, wie es in Deiner Situation ist und entscheide.

    >>Lichtvolle Grüße

    >>Michael


  4. #4
    Michael Rudonis
    Gast

    Re: Amulette

    >

    >> Wenn ich nun jeden erst fragen würde, ob er ein Amulett von mir möchte, dann ergäben sich daraus höchstwahrscheinlich skurrile Diskussionen, da derjenige ja wahrscheinlich erst denkt daß ich spinne, bzw. nicht weiß was ich überhaupt meine. Wenn ich mich selbst frage, ob ICH die Hilfe geben kann, dann muss ich sagen nein, denn ich kenne die Personen ja nicht und kann auch nicht ihr Denken und Leben wirklich beeinflussen.Wie weit reicht meine Verantwortung?<

    >Du hast zuallererst die Verantwortung für Dich selbst und Deine Entwicklung zu übernehmen. Dann sieh Dich in der näheren Umgebung um, wo Du nach besten Kräften helfen kannst.

    >mit freundlichen Grüßen

    >Michael


  5. #5
    Mejnour
    Gast

    Eine einfache Antwort ...?

    >Liebe Pilgerin,

    >es ist ziemlich einfach. Wenn Du Dich bereit dazu fühlst von der Pilgerin zur Priesterin zu werden, dann ist die Antwort, natürlich tue es, aber tue es mit Mäßigkeit.

    >Doch möchte ich Dir folgendes aus den Erfahrungen eines Priesters unseres Bundes berichten. Dieser gab oftmals sein Priestersiegel des ASTUREL für begrenzte Zeit an leidende Mitmenschen um ihre Qual zu lindern und sie in näheren Kontakt mit dem Genius zu bringen; und dazu ist ein Priestersiegel ja auch gedacht. Dieses zeitigte auch in vielen Fällen erstaunliche Erfolge. Nur mußte unser Freund oftmals die Leiden eben dieser Menschen mittragen, als hätten sie, solange diese sein Priestersiegel trugen, eine Art feinstoffliches Abflußrohr zu ihm. Was gewiß nicht immer angenehm gewesen sein wird. Deine Siegel von ALPASON würden wahrscheinlich wie ein Priestersiegel arbeiten. Also solltest Du Dich fragen, ob Du Dein eigenes Leben und Deinen eigenen Weg schon so weit gemeistert und gefestigt hast, um den Schritt zur Priesterin zu vollziehen. Im Übrigen muß ich Michael völlig zustimmen. Prüfe Dich genau liebe Pilgerin.

    >In Guten Gedanken an Dich

    >Mejnour

    >

    >p.s.: Auch wenn es nicht so scheint ... - ich mag Deine Idee.


  6. #6
    Pilgerin
    Gast

    Idee

    >Lieber Mejnour,

    >ich freue mich daß Du meine Idee mochtest.

    >Eure Antworten haben mich sehr zum nachdenken angeregt. Ich muss jetzt herausfinden was ich tue. Ich finde es so schwierig, wenn ich mir vorstelle, ich müsste ab sofort das Leiden der Bettler mittragen, dann macht mir das echt angst. Ich denke nämlich, daß furchtbar viel Schlimmes im Leben eines solchen Menschen passiert sein muss, bis er so weit kommt. Ich weiß nicht ob ich stark genug bin das mitzutragen. Andererseits kommt es mir traurig vor, wenn ich deswegen z.B. `nur`solchen Leuten derartige Hilfe geben würde (in Form eines Siegels oder durch Erzählungen über die Engel), die ich auch kenne und deren Sorgenspektrum ich einigermaßen überschauen oder einschätzen kann. Ich finde, dann geht es in die Richtung, daß ich eben nur noch an mich selbst und meine Verantwortlichkeit etc. denke, anstatt eigentlich denen zu helfen die es am dringendsten bräuchten. Ein Weg aus dem Konflikt wäre allerdings der, den Michael auch empfiehlt: solange ich unsicher bin lasse ich es und versuche durch andere Art von Zuwendung die zu unterstützen die in meine Nähe kommen. Vielleicht helfen mir die Engel dabei ja sowieso....

    >Ich wünsche Euch allen einen schönen Tag!

    >Eine Pilgerin

    >>Liebe Pilgerin,

    >>es ist ziemlich einfach. Wenn Du Dich bereit dazu fühlst von der Pilgerin zur Priesterin zu werden, dann ist die Antwort, natürlich tue es, aber tue es mit Mäßigkeit.

    >>Doch möchte ich Dir folgendes aus den Erfahrungen eines Priesters unseres Bundes berichten. Dieser gab oftmals sein Priestersiegel des ASTUREL für begrenzte Zeit an leidende Mitmenschen um ihre Qual zu lindern und sie in näheren Kontakt mit dem Genius zu bringen; und dazu ist ein Priestersiegel ja auch gedacht. Dieses zeitigte auch in vielen Fällen erstaunliche Erfolge. Nur mußte unser Freund oftmals die Leiden eben dieser Menschen mittragen, als hätten sie, solange diese sein Priestersiegel trugen, eine Art feinstoffliches Abflußrohr zu ihm. Was gewiß nicht immer angenehm gewesen sein wird. Deine Siegel von ALPASON würden wahrscheinlich wie ein Priestersiegel arbeiten. Also solltest Du Dich fragen, ob Du Dein eigenes Leben und Deinen eigenen Weg schon so weit gemeistert und gefestigt hast, um den Schritt zur Priesterin zu vollziehen. Im Übrigen muß ich Michael völlig zustimmen. Prüfe Dich genau liebe Pilgerin.

    >>In Guten Gedanken an Dich

    >>Mejnour

    >>

    >>p.s.: Auch wenn es nicht so scheint ... - ich mag Deine Idee.


  7. #7
    Covelis
    Gast

    Praktische Hilfe

    >Liebe Pilgerin!

    >Ein wunderschöner Gedanke, den Du da hast! Aber auch ich denke, daß die aktive Hilfe auch stets die Verantwortung nach sich zieht und es für uns oft sehr schwer ist einzuschätzen was tatsächlich angemessen ist. Ich selber habe es mir mittlerweile angewöhnt Abmachungen mit "OBEN" zu treffen. Wie z.B. daß ich dem nächsten Bettler den ich treffe ( also dem ersten ) 20,-DM gebe und bisher habe ich immer ein sehr gutes Gefühl gehabt bei der Wahl der hilfsbedürftigen Person. Funktionieren kann soetwas aber nur wenn 100% sicher ist, dass man sich an die Abmachung hält. Auf die Art und Weise gebe ich ein Stück Verantwortung ab und lasse lieber die Engel entscheiden wem geholfen werden soll.

    >Wenn Du aktiv helfen willst könntest Du z.B. ein kleines, hübsches Notizbüchlein kaufen und Dir ein Lederamulett mit dem Siegel des Alpason machen.

    >In einer Weihehandlung bittest Du Alpason mit Dir über das Lederamulett in Kontakt zu bleiben und erklärst ihm Dein Vorhaben mit dem Büchlein und bittest um seine Unterstützung.

    >Wenn Du dann einem Bettler begegnest solltest Du ihm ein bisschen Geld geben (wenn Du kannst) und bietest ihm an dass Du für ihn beten willst, hierfür soll er seinen Namen und sein Geburtsdatum auf eine Seite ins Büchlein schreiben.

    >Du selbst kannst dann zu Hause regelmäßig Kontakt mit Alpason machen und für die Menschen in dem Büchlein bitten.

    >Wichtig ist, dass das Siegel und das Büchlein zusammengehören.

    >Sicherlich ist es sinnvoll das Vorhaben zu terminieren und z.B. eine Zeitspanne festzulegen in der Du für die Menschen in Deinem Büchlein betest.

    >Deine aufrichtige Hinwendung und der regelmäßige Kontakt mit Alpason über einen gewissen Zeitraum sind Dein Opfer und setzen die Kraft frei die den Menschen in dem Büchlein als Hilfe zur Verfügung steht.

    >alles Liebe wünscht

    >Covelis


  8. #8
    Astra
    Gast

    Re: Amulette, - umsonst gib's nichts

    >Hallo,

    >auf dieser Ebene hier gib es nichts umsonst. Es gibt Sachen, die muß man sofort bezahlen, bei anderen kommt die Rechnung später. Doch es muß und wird immer zu einem Ausgleich kommen.

    >Das Amulett borgt sich etwas bei einem Geistwesen aus, doch wer zahlt dann die "Rechnung". Willst du die Rechnung zahlen, oder wird der Gegenwert später dann vom Bettler eingefordert?

    >Ist es fair, wenn du jemand einen ungedeckten Scheck überreichst?

    >Oder glaubst du, daß man sich zum Nulltarif in der geistigen Welt bedienen kann?

    >Licht und Liebe

    >Eduard


  9. #9
    Pilgerin
    Gast

    Re: Praktische Hilfe

    >Hallo!

    >Ich danke Dir für diese sehr kreative und sehr hilfreiche Antwort. Es ist eine wirklich tolle Anregung.

    >Ich wünsche Dir alles Gute,

    >Pilgerin

    >Liebe Pilgerin!

    >>Ein wunderschöner Gedanke, den Du da hast! Aber auch ich denke, daß die aktive Hilfe auch stets die Verantwortung nach sich zieht und es für uns oft sehr schwer ist einzuschätzen was tatsächlich angemessen ist. Ich selber habe es mir mittlerweile angewöhnt Abmachungen mit "OBEN" zu treffen. Wie z.B. daß ich dem nächsten Bettler den ich treffe ( also dem ersten ) 20,-DM gebe und bisher habe ich immer ein sehr gutes Gefühl gehabt bei der Wahl der hilfsbedürftigen Person. Funktionieren kann soetwas aber nur wenn 100% sicher ist, dass man sich an die Abmachung hält. Auf die Art und Weise gebe ich ein Stück Verantwortung ab und lasse lieber die Engel entscheiden wem geholfen werden soll.

    >>Wenn Du aktiv helfen willst könntest Du z.B. ein kleines, hübsches Notizbüchlein kaufen und Dir ein Lederamulett mit dem Siegel des Alpason machen.

    >>In einer Weihehandlung bittest Du Alpason mit Dir über das Lederamulett in Kontakt zu bleiben und erklärst ihm Dein Vorhaben mit dem Büchlein und bittest um seine Unterstützung.

    >>Wenn Du dann einem Bettler begegnest solltest Du ihm ein bisschen Geld geben (wenn Du kannst) und bietest ihm an dass Du für ihn beten willst, hierfür soll er seinen Namen und sein Geburtsdatum auf eine Seite ins Büchlein schreiben.

    >>Du selbst kannst dann zu Hause regelmäßig Kontakt mit Alpason machen und für die Menschen in dem Büchlein bitten.

    >>Wichtig ist, dass das Siegel und das Büchlein zusammengehören.

    >>Sicherlich ist es sinnvoll das Vorhaben zu terminieren und z.B. eine Zeitspanne festzulegen in der Du für die Menschen in Deinem Büchlein betest.

    >>Deine aufrichtige Hinwendung und der regelmäßige Kontakt mit Alpason über einen gewissen Zeitraum sind Dein Opfer und setzen die Kraft frei die den Menschen in dem Büchlein als Hilfe zur Verfügung steht.

    >>alles Liebe wünscht

    >>Covelis


  10. #10
    Pilgerin
    Gast

    Re: Amulette, - umsonst gib's nichts

    >Hallo,

    >von umsonst war meinerseits wirklich überhaupt nicht die Rede.

    >Ich will weder jemandem ungedeckte Schecks überreichen noch mich irgendwo zum Nulltarif bedienen...

    >Ebenfalls in "Licht und Liebe", garantiert umsonst!!

    >Pilgerin

    >

    >>Hallo,

    >>auf dieser Ebene hier gib es nichts umsonst. Es gibt Sachen, die muß man sofort bezahlen, bei anderen kommt die Rechnung später. Doch es muß und wird immer zu einem Ausgleich kommen.

    >>Das Amulett borgt sich etwas bei einem Geistwesen aus, doch wer zahlt dann die "Rechnung". Willst du die Rechnung zahlen, oder wird der Gegenwert später dann vom Bettler eingefordert?

    >>Ist es fair, wenn du jemand einen ungedeckten Scheck überreichst?

    >>Oder glaubst du, daß man sich zum Nulltarif in der geistigen Welt bedienen kann?

    >>Licht und Liebe

    >>Eduard


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