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Thema: Astrologie

  1. #1
    Guny
    Gast

    Astrologie


    Hallo ihr Lieben. Einige von Euch werden mich vielleicht nicht unbedingt kennen; ein oder zwei Zeiten lang und eine halbe mußte ich etwas pausieren, was dieses Forum hier betrifft. Nun habe ich endlich (wieder) einen Internet-Zugang, und bin damit wieder öfters zugegen.

    Das erste was mich überrascht hat, sind einige neue Namen - Naja, hallo erstmal, Michael, Salem, Leon und all ihr anderen :-D


    Und hier gleich (m)ein Anliegen: Beschäftigt sich der eine oder die andere von Euch intensiver mit der Astrologie? Ich würde mich sehr auf einige diesbezügliche Diskussionen und einen Gedankenaustausch freuen.

    -Und ist hier vielleicht noch jemand im Besitz des 6.Meisterbuches? Die eine und andere These darin wäre auch manche gute und gewinnbringende Diskussion wert.


    In konjunktiven Gedanken (auch an Dich Mejnour, wo immer Du gerade bist *hall*) :-]










  2. #2
    Salem
    Gast

    Re: Astrologie


    Als Antwort auf: Astrologie geschrieben von Guny am 02. Januar 2002 03:37:54:


    Hi Guny,


    ja mit Astrologie kenne ich mich ein bißchen aus und über welche These aus dem 6.Buch würdest Du denn gerne plaudern ?


    Gruss


    Salem










  3. #3
    Guny
    Gast

    Zuerst einmal & zum Beispiel... :-)


    Als Antwort auf: Re: Astrologie geschrieben von Salem am 03. Januar 2002 23:36:53:


    Hallo Salem,




    Eigentlich generell und über alles mögliche, ich wollte nur erst einnmal nachfragen, ob sich hier überhaupt jemand mit der Astrologie auseinander setzt.


    Da wäre aber zum Beispiel die Frage, welche Wesensteile wir mitbringen, durch jenes Tor der uns (teilweise?) entsprechenden Zeitqualität unserer Geburt, und welche wir quasi und widerrum als auferlegt vorstellen können, als "Zusatzgepäck" des Geburtsmoments.

    Ich bin bei letzterem etwas skeptisch; - und habe auch Fälle erlebt, in welchen Betroffene beispielsweise nach Lektüre des 6.Buches und in Diskussion über diese These nun der felsenfesten Überzeugung waren, ihr Charakter wäre ja nun gar nicht der ihre, sondern ihnen, im eigentlichen wesensfremd, nur aufgebürdet durch den Zeitpunkt ihrer Geburt!


    Sicher; aus einem gewissen Blickwinkel heraus betrachtet könnte es einerseits Sinn machen - So könnte eine zusätzliche Sonne/Saturn-Konjunktion zu einem lebenslänglichen wahren Fitnessgerät werden - jede Überwindung, jeder Schritt nach vorne wird dem Betroffenen mehr Mühe kosten als vergleichbar anderen.


    Aber mich stört etwas daran. Emil benutzt diese Erklärung unter anderem in Hinblick auf das Beispiel eines Diktators, oder anderen Extremfällen einseitiger Entwicklung, die sich freiwillig niemals nach einem Ausgleich sorgen würden. Aber eine "erzwungene" Geburt unter einer, im grunde wesensfremden, Zeitqualität stellt für mich eine äußere Manipulation dar, bzw. ein Zusatz von Qualitäten an die ich nicht so recht glauben kann.

    Im Beispiel der Saturn/Sonne-Konjunktion oder anderer Aspekte könnte man noch anführen, es als eine karmisch zulässige, manchmal vielleicht sogar freiwillige Erschwerung zu betrachten.

    Aber wie steht es dann mit positiven Eigenschaften und Qualitäten? Im Grunde muß doch ALLES selbst erarbeitet werden - d.h. selber mitgebracht werden.


    Ich finde es viel wahrscheinlicher, daß sich ein solcher Fall, wie alle Ursache und Wirkung, stets regulierend durch sich selber regeln wird - ohne auf einmal "das Gegenteil" ins Geburtshoroskop gestellt zu bekommen.


    Alleine durch die schöpfungsmäßigen Gesetze der Anziehung und der Ausgleichung wird er sich auch sein Grab (seine Wende) früher oder später selbst graben, auch ohne daß ihm im Grunde ganz eigenwesensfremde Qualitäten auferlegt werden.


    Wie stehst Du denn zu dieser Frage, was von den Faktoren unseres Geburtshoroskops nun uns selbst, also um in der Terminologie der Bücher zu bleiben, aus "unserem Seelengarten" entnommen ist - oder tatsächlich, allein durch die Zeitqualität der Geburt zusätzlich erhalten ist?


    Naja... ich weiß nicht, ob wir diese Frage so schnell beantworten können :-D


    Liebe Grüße,


    Guny










  4. #4
    Ankh
    Gast

    Re: auferlegt ...


    Als Antwort auf: Zuerst einmal & zum Beispiel... :-) geschrieben von Guny am 04. Januar 2002 05:58:51:


    ++ Hi Guny, ich beschäftige mich nicht sehr intensiv mit der Astrologie, aber ich möchte etwas zu deinem Beitrag sagen.


    -- Hallo Salem,

    Eigentlich generell und über alles mögliche, ich wollte nur erst einnmal nachfragen, ob sich hier überhaupt jemand mit der Astrologie auseinander setzt.

    Da wäre aber zum Beispiel die Frage, welche Wesensteile wir mitbringen, durch jenes Tor der uns (teilweise?) entsprechenden Zeitqualität unserer Geburt, und welche wir quasi und widerrum als auferlegt vorstellen können, als "Zusatzgepäck" des Geburtsmoments.


    ++ Ich glaube nicht, daß wir etwas auferlegt bekommen und ein Zusatzpack – ich halte das für eine falsche Vorstellung. Vielleicht müßte man sich auch von dem Gedanken der absoluten Gerechtigkeit trennen und Dinge einfach als gegeben hinnehmen.

    Ich sehe das so: Unser Wesenskern enthält unsere gesammelten Erfahrungen. Sie sind unser Eigentum. Wenn wir nun durch das „Tor“ gehen, schlüpfen wir mit diesen Erfahrungen in einen „Mantel“. Da kann es dann sein, daß der schlecht sitzt, zu groß oder zu klein ist.

    Mitgebracht haben wir ja nichts außer unseren Erfahrungen und die müssen wir nun nutzen, in diesen neuen „Mantel“ hineinzuwachsen. Das gelingt nicht immer, und wir nennen das: schweres Schicksal! Aber was soll’s? Schließlich haben wir alle Zeit der Welt :-)!


    -- Ich bin bei letzterem etwas skeptisch; - und habe auch Fälle erlebt, in welchen Betroffene beispielsweise nach Lektüre des 6.Buches und in Diskussion über diese These nun der felsenfesten Überzeugung waren, ihr Charakter wäre ja nun gar nicht der ihre, sondern ihnen, im eigentlichen wesensfremd, nur aufgebürdet durch den Zeitpunkt ihrer Geburt!

    Sicher; aus einem gewissen Blickwinkel heraus betrachtet könnte es einerseits Sinn machen - So könnte eine zusätzliche Sonne/Saturn-Konjunktion zu einem lebenslänglichen wahren Fitnessgerät werden - jede Überwindung, jeder Schritt nach vorne wird dem Betroffenen mehr Mühe kosten als vergleichbar anderen.

    Da könnte ich mir vorstellen, daß die Betroffenen zu voreilig nach Wiedergeburt gestrebt sind.


    ++ Diese Idee, daß nur ein mühevolles Leben ein gutes Leben ist und unsere Entwicklung fördert, gefällt mir gar nicht und ich glaube nicht daran. Der Mensch ist schließlich fähig, durch Antizipation zu lernen, wenn man oft auch nicht den Eindruck hat ;-).


    Grüsse

    Ankh












  5. #5
    Ankh
    Gast

    Re: sorry


    Als Antwort auf: Re: auferlegt ... geschrieben von Ankh am 05. Januar 2002 11:36:54:


    Da könnte ich mir vorstellen, daß die Betroffenen zu voreilig nach Wiedergeburt gestrebt sind. - Dieser Satz gehört natürlich noch mir an!










  6. #6
    Guny
    Gast

    Re: auferlegt ...


    Als Antwort auf: Re: auferlegt ... geschrieben von Ankh am 05. Januar 2002 11:36:54:


    "Der Mensch ist schließlich fähig, durch Antizipation zu lernen, wenn man oft auch nicht den Eindruck hat ;-)"


    Nein, oft wirklich nicht :-)




    Danke für Deine Antwort, Ankh.


    "Vielleicht müßte man sich auch von dem Gedanken der absoluten Gerechtigkeit trennen und Dinge einfach als gegeben hinnehmen."


    Das Fehlen absoluter Gerechtigkeit bedeutet Chaos, Disharmonie und eine Unmöglichkeit ewigen Bestehens und der Selbstregulierung der Schöpfung in allen Bereichen, denke ich.

    Mit der "Gerechtigkeit" fehlt´s eher nur beim Menschen... ;-)


    "Der Mensch ist schließlich fähig, durch Antizipation zu lernen"

    Sicher! D.h.... schön wär´s! :-) Um zu geistigen Erkenntnissen zu gelangen, glaube ich, muß ein halbwegs lernwilliger und intelligenter Mensch sicher nicht jedesmal eine schmerzhafte Erfahrung durchleben - wohl aber um etwas seelisch zu begreifen oder zu entwickeln, ganz bestimmte Eigenschaften, was den Unterschied zwischen Wissen und Weisheit bedeutet.

    Ich würde Dir gerne recht geben, aber ich kann es nicht wirklich - was das Fehlen des Schmerzes, der Not und der Schwierigkeiten betrifft kann man am derzeitigen Zustand unserer Wohlstandsgesellschaft und vor allem der Jugend erkennen.

    Der Mensch braucht Not um zu wachsen, weil nur die Not zur Selbstüberwindung zwingt. Allerdings könnte er das sicherlich auch freiwillig - bevor noch die Not-wendigkeit kommen muß, aber nicht in jeder Existenz gleicht das "freiwillige" Ausfüllen einer Aufgabe dem zwingenden, und vor allem für das irdische Bewußtsein Schicksalseinfluss mit ungewissem Ausgang - , wodurch Mut, Hoffnung, Glaube entwickelt und durch Prüfung gestärkt werden.

    -Und so glaube ich, es gibt durchaus eine Reihe sogar sehr erhabener Eigenschaften, die alleine durch wahre Not am besten wahrhaft zu entwickeln sind.












  7. #7
    Salem
    Gast

    Re: Zuerst einmal & zum Beispiel... :-)


    Als Antwort auf: Zuerst einmal & zum Beispiel... :-) geschrieben von Guny am 04. Januar 2002 05:58:51:


    Hallo Guny, Hallo Ankh,


    sorry das ich mir solange Zeit gelassen habe mit der Antwort, aber ich mußte erst mal einen Augenblick damit schwanger gehen und muss sagen das ich zum gleichen Schluss wie Ankh gekommen bin. Das ist es.


    Gruss


    Salem










  8. #8
    Salem
    Gast

    Re: auferlegt ...


    Als Antwort auf: Re: auferlegt ... geschrieben von Guny am 06. Januar 2002 01:58:47:


    Hi Guny,


    weiss nicht ob Not zwingend erforderlich ist um bestimmte Eigenschaften zu entwickeln, also ich persönlich glaube eher das Not immer erst die zweite Wahl des Schicksals ist. Aber nichts desto trotz bleiben Schicksalsschläge keinem erspart, dies liegt wohl daran das, wie Mejnour immer sagt, die Erde ein Kindergarten für Schwererziehbare ist. Oftmals beschleunigt diese Not sicher auch das Wachstum, bestimmt zieht auch der Wunsch nach Wachstum und schneller Entwicklung so manchen Widerstand an. Aber man sollte den Radix als auch den Transit nicht überbewerten, sondern nutzen. Wie man beim surfen eine Welle reitet, wenn sie kommt. Der Hermetiker kann schließlich eigene Anziehungen bzw. Entsprechungen schaffen, wie ein Motorsegelschiff, dem der Wind zwar hilft und es zusätzlich beschleunigt, der ihn aber nicht zwingend benötigt. Wie heißt es noch, der Weise beherrscht das Gestirn. Wo wir wieder bei der Frage wären, was diese Weisheit ist ;-) aber ich denke wer Emil Stejnars 6.Buch hat, muss sich diese Frage eigentlich nicht mehr stellen.


    Gruss


    Salem










  9. #9
    Mejnour
    Gast

    Motorsegelschiff


    Als Antwort auf: Re: auferlegt ... geschrieben von Salem am 06. Januar 2002 19:24:10:


    Hallo Salem,


    hervorragend der Vergleich mit dem Motorsegelschiff. Du hast es verstanden.


    In guten kurzen Gedanken


    Mejnour


    ps.: es ist nicht notwendig mich zu zitieren, Deine eigenen Gedanken sind hervorragend.










  10. #10
    Ankh
    Gast

    Re: auferlegt ...


    Als Antwort auf: Re: auferlegt ... geschrieben von Guny am 06. Januar 2002 01:58:47:


    +++Hallo Guny

    Noch ein paar Gedanken von mir. Sie sind natürlich nicht absolut zu nehmen sondern relativ und vielleicht sehe ich morgen schon einiges anders.


    ---"Vielleicht müßte man sich auch von dem Gedanken der absoluten Gerechtigkeit trennen und Dinge einfach als gegeben hinnehmen."


    Das Fehlen absoluter Gerechtigkeit bedeutet Chaos, Disharmonie und eine Unmöglichkeit ewigen Bestehens und der Selbstregulierung der Schöpfung in allen Bereichen, denke ich.

    Mit der "Gerechtigkeit" fehlt´s eher nur beim Menschen... ;-)


    +++ Natürlich reguliert sich die Schöpfung selbst, aber mit absoluter Gerechtigkeit scheint mir das nichts zu tun zu haben. Sie ist mir eher ein menschlicher Maßstab und Wunsch. Ich meine, daß es sowas wie Zufall gibt und es gibt Notwendigkeiten. Einiges ist determiniert, anderes können wir frei gestalten. Anders wäre nach meinem Dafürhalten keine Entwicklung möglich. - "Gerechtigkeit" liegt vor allem in der Hand des Menschen.

    Ich sag’s mal so: Das Weltall ist nicht für die Astrologie da sondern es verhält sich umgekehrt. Mit der Astrologie können wir gewisse Gesetzmäßigkeiten erkennen. Treibt man die Astrologie zu weit, dann funktioniert sie plötzlich nicht mehr. Man könnte sagen: sie wird unscharf.




    --- "Der Mensch ist schließlich fähig, durch Antizipation zu lernen"

    Sicher! D.h.... schön wär´s! :-) Um zu geistigen Erkenntnissen zu gelangen, glaube ich, muß ein halbwegs lernwilliger und intelligenter Mensch sicher nicht jedesmal eine schmerzhafte Erfahrung durchleben - wohl aber um etwas seelisch zu begreifen oder zu entwickeln, ganz bestimmte Eigenschaften, was den Unterschied zwischen Wissen und Weisheit bedeutet.

    Ich würde Dir gerne recht geben, aber ich kann es nicht wirklich - was das Fehlen des Schmerzes, der Not und der Schwierigkeiten betrifft kann man am derzeitigen Zustand unserer Wohlstandsgesellschaft und vor allem der Jugend erkennen.


    +++ Mein Eindruck ist, daß die Jugend heute aufgeweckter ist als jemals zuvor. Sie ist natürlich nicht frei von jedem Irrtum - aber wer ist das schon :-)).




    --- Der Mensch braucht Not um zu wachsen, weil nur die Not zur Selbstüberwindung zwingt. Allerdings könnte er das sicherlich auch freiwillig - bevor noch die Not-wendigkeit kommen muß, aber nicht in jeder Existenz gleicht das "freiwillige" Ausfüllen einer Aufgabe dem zwingenden, und vor allem für das irdische Bewußtsein Schicksalseinfluss mit ungewissem Ausgang - , wodurch Mut, Hoffnung, Glaube entwickelt und durch Prüfung gestärkt werden.

    -Und so glaube ich, es gibt durchaus eine Reihe sogar sehr erhabener Eigenschaften, die alleine durch wahre Not am besten wahrhaft zu entwickeln sind.


    +++ Das sehe ich ganz anders. Not holt meist nur die schlechten Eigenschaften hervor wie Selbstaufgabe, Erniedrigung und Verzweiflung. Ich bin davon überzeugt, daß der Spaß am Leben und an der Liebe die geistig-seelische Entwicklung des Menschen besser voran bringt als jede Not.


    Ankh













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