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Thema: Bardons Schüler

  1. #1
    Sebastian
    Gast

    Bardons Schüler


    Hallo,


    weiß jemand, ob es noch lebende Schüler Franz Bardon's gibt, die eben bei ihm persönlich gelernt haben ? Oder wenigstens noch Schüler, die bei direkten Schülern Franz Bardon's lernten ?

    Wenn ja, würde ich mich über eine Mailadresse oder etwas in der Richtung freuen.


    gute Grüße,

    Sebastian










  2. #2
    Guny
    Gast

    Re: Bardons Schüler


    Als Antwort auf: Bardons Schüler geschrieben von Sebastian am 16. Januar 2002 22:03:29:


    Herr Rüggeberg könnte Dir da weiterhelfen, hätte ich jetzt im ersten Moment geschrieben... :-) Oder auch nicht: Vor einigen Jahren, als M.K. noch lebte, schickte ich Herrn Rüggeberg einen Brief mit der Bitte an Weiterleitung; Herr Rüggeberg hatte mir den Brief damals wieder zurückgeschickt, mit der seltsamen Begründung, er "wäre nicht befugt, Briefe an den Author weiterzuleiten".

    Also wirst Du´s schwer haben, wenn Du Dich an ihn wendest.


    Zweitens denke ich aber auch, wenn es im Sinne der Vorsehung ist, daß Du einem solchen persönlichen Schüler von Franz Bardon begegnest, WIRST Du ihm begegnen - und brauchst nicht danach suchen.


    Eine solche Suche lenkt schnell ab von der Dringlichkeit sein EIGENER Meister zu werden - nein, besser: Es zu SEIN.


    Alles liebe,


    Guny!










  3. #3
    Sebastian
    Gast

    Re: Bardons Schüler


    Als Antwort auf: Re: Bardons Schüler geschrieben von Guny am 17. Januar 2002 04:14:42:


    Hallo Guny,


    Herr Rüggeberg meinte zu mir:"Es gibt sicher noch einige Menschen, die Franz Bardon gekannt haben, aber inwieweit sie Schüler geworden sind, ist mir nicht bekannt."

    Vielleicht kennt ja jemand trotzdem einen solchen Menschen ? :-)


    Sicherlich ist es richtig was du meinst und ich sehe es auch so, daß man primär wirklich sich um sich selbst kümmern sollte und nicht sein Heil bei anderen suchen. Aber darum geht es mir auch gar nicht. Es geht mir eher um die Sicht von Menschen, die vielleicht schon weiter als ich bin.


    Alle guten Wünsche,

    Sebastian










  4. #4
    Guny
    Gast

    "Es gibt sooo viele Wege....


    Als Antwort auf: Re: Bardons Schüler geschrieben von Sebastian am 17. Januar 2002 18:32:45:


    ...wie es Atemzüge der Menschheit gibt", meinte einmal Dion Fortune.


    Lieber Sebastian,


    Gerade die SICHT von Menschen, die schon weiter sind als man selbst, soll und darf gar keine Rolle spielen! Und in Wirklichkeit tut sie das auch gar nicht, weil sie für DICH ja nicht von Belang ist. DU gehst DEINEN Weg zu einer Wahrheit, die so unendlich vielfältig weil vollkommen und ganzheitlich ist, daß es keine zwei Menschen gibt, die den gleichen Weg gehen, geschweige denn, die gleiche SICHT haben/haben sollen.

    Du sollst Deine EIGENE entwickeln, wie wir alle, und gerade ein solcher Fortgeschrittenerer würde Dir "mit seiner Sicht" deshalb schaden - es hätte nur Sinn, wenn Du bereits, voller Stärke, Gewissheit und größter Überzeugung bereits DEINE EIGENE SICHT aufgebaut und erreicht hättest. Dann von Bruder zu Bruder. In der Gewissheit einer Welt, die so groß ist, daß jeder dem anderen etwas anderes davon beschreiben kann, ohne zu lügen. :)


    Auch die Sichtsuche des Anderen :) ist eigentlich gar nicht relevant, oder viel eher, ein weiterer Motor der einen SELBST dazu antreiben soll zu lernen um selbst DAS zu werden was man sucht!


    Keine fremde Sicht hat Sinn für Dich, wäre nur eine Mauer die einen von sich selbst trennt, ein Umweg, der nur in seiner Verlockung einfacher erscheint.


    Gerade das scheinbar in allen Gebieten auf sich selbst zurückgeworfen sein entfaltet die größten Kräfte auf dem Weg zu einer Meisterschaft. Mejnour hat es einmal treffend ausgedrückt: Manchmal kann es besser sein, gerade KEINEN Lehrer (oder Fortgeschritteneren) zu haben, und damit hat er ganz recht.

    Ich kann Deinen Wunsch vollauf verstehen, wirklich. Aber ich glaube, letztlich ist gerade das nicht der Sinn von diesem Weg; obwohl es uns bestimmt allen einmal so ging, oder so geht. Wer Bardons Werk(e) in die Hände bekommt, der ist geprüft dieses Weg auch vollkommen alleine zu gehen, bis ihm das Schicksal "wie" von selbst einen Lehrer, ODER einen Fortgeschritteneren an die Seite stellt. Bis dahin liegt gerade der Sinn im Kompensieren aller Unsicherheit, Verlorenheit oder auch Interresse, alles was einen zu anderen hinführen könnte, zugleich aber weg vom ureigenen Aufsichgeworfensein, in den eigenen Weg, ganz allein, und die eigene Entwicklung ganz aus sich selbst heraus zu finden. Das erzeugt Kräfte, die später einmal sehr wichtig sind, ja die das eigentliche Fundament einer eigenen Meisterschaft sind.

    Es ist wichtig.


    Das ist meine persönliche Meinung, ich will mich aber natürlich nicht besserwisserisch anhören (ein frommer Wunsch :) Entschuldige den Laber-Flash

    :-D

    Aber wenn Du immer noch fragst, kann ich Dir da auch leider nicht helfen. Höchstens Dich ermuntern zu vertrauen, daß es, wenn es SINN hat, so geschehen wird. :)


    Alles liebe!










  5. #5
    Guny Hat-immer-letztes-Wort :-)
    Gast

    Öhhh...Kleiner Nachtrag :)


    Als Antwort auf: geschrieben von Guny am 17. Januar 2002 18:58:17:


    Die Allergrößten Erkenntnisse gewinnt man zu jenen Zeiten, oder werden in ihnen vorbereitet, zu welchen die Sehnsucht einen Halt zu finden, oder einen Meister, oder auch nur einen Freund und Gleichgesinnten, oder auch nur eine Wegbeschreibung am allergrößten ist... wenn man Glück hat; und sich dieses Gewünschte ersteinmal noch NICHT einstellt!


    Später dann, wenn man das GEWORDEN ist, was man einst im Außen gesucht hat, wird man es wie von selbst treffen. Als des wirklichen Seinesgleichen.

    -Hört sich an wie Binsenweisheiten - ist aber wunderschön wahr, und will begriffen und er-/gelebt werden.










  6. #6
    Sebastian
    Gast

    Re:


    Als Antwort auf: geschrieben von Guny am 17. Januar 2002 18:58:17:


    Hallo Guny,


    hast dir ja richtig Mühe gemacht. :-)


    Ich verstehe was du meinst und sehe es auch so. Was ich meine ist nur ein wenig anders, aber vielleicht sollte ich dies auch loslassen.

    Keinesfalls will oder werde ich irgendeinen Menschen oder eine Sicht als mein Ziel nehmen. Niemals.

    Was ich mir wünsche ist eben jene Vielfalt zu verstehen, die Kosmos ist. Alles in allem und dazu zähle ich eben auch die verschiedensten Sichten auf das Leben auf Dinge usw.

    So beginnt man ohne etwas. Man erhält einen Hinweis und am Anfang wird es Religion. Später zweifelt man und läßt ab, kehrt zu sich zurück. Dann versucht man vielleicht das Gegenteil und wird dieses wieder zur alleinigen Wahrheit erheben, weil sie gut sein mag. Mit der Zeit mag man sich einpendeln, doch hat man Extreme kennengelernt und das bringt Stärke wie sich die Schöpfung auf Extremen aufbaut.

    Was ich eben nun suche ist zB. Ich suche die 4 extremsten Sichtweisen einer Sache, Welt usw. Wenn ich diese alle kenne, verstehe usw und auch ein paar Konglomerate derselben kann ich das Netz spannen. Ich kann jeden Punkt verstehen und bei Bedarf sein.

    Und ebenso ist es mit anderer Menschen Meinung. So, wenn ich einen wahren Schüler Gottes frage so nehme ich seine Meinung an, niemals werde ich sie ablehen auch nicht für mich, sondern stets als Möglichkeit behalten um sie später vielleicht nutzen zu können, denn dies kommt öfter vor.

    Und vielleicht kann man hinter den Schüler Gottes schauen und wird erkennen, daß er das Gegenteil ist in irgendeiner Weise. So mag man davon absehen diese Kräfte in Zukunft zu nutzen. Doch man lernt Erfahrung. Und man kann sehen und erkennen was andere antreibt. Man ist nicht getrennt von ihnen und kann verstehen. Und das bringt wieder oben beschriebene Fähigkeit hervor, nämlich Ausgeglichenheit.

    Also wenn ich also gern mal eine Frage an einen hohen Eingeweihten(was ich mittlerweile als etwas nicht gutes nehme) oder besser sage ich einen persönlichen Schüler Bardons :-) stellen möchte, so möchte ich dies nicht indem ich ihn erhebe sondern in Ausgeglichenheit begegnen und seine Aussagen werde ich daher auch nicht als alleinige Wahrheit nehmen, sondern als Tip.

    Und es war bei mir bisher stets so, daß je größer die Spanne an Erfahrung und Meinungen, desto besser gelingt es jenen/jenem das/die mich schult mich zu schulen. Einfach aus Erinnerung.

    Verstehst du ?


    Ich denke auch, daß fremde Sicht einen von einem selbst trennt, doch kehre ich stets mit Erfahrung zu mir zurück.


    Bitte sieh es nicht als neunmalkluge Erwiderung. :-) Ich wollte nur erklären, weshalb ich fremde Sichtweise schätze.


    Alles gute und des wahren Gottes Nähe wünscht,

    Sebastian










  7. #7
    Guny
    Gast

    Aber... Wenn... :-D


    Als Antwort auf: Re: geschrieben von Sebastian am 17. Januar 2002 20:47:56:


    "Keinesfalls will oder werde ich irgendeinen Menschen oder eine Sicht als mein Ziel nehmen. Niemals."


    Das glaube ich Dir, aber Du würdest es automatisch, und immer mehr als Du willst und es für DEINEN

    Standpunkt, Deinem Punkt des Weges an dem Du stehst, Gut ist; vor allem in jenem Fall -stell´s Dir mal vor!- ;) Du träfest einen fortgeschrittenen Schüler Bardons und WÜßTEST es... :-D


    "Was ich mir wünsche ist eben jene Vielfalt zu verstehen, die Kosmos ist."


    Saugut! Aus SOLCHEN Wünschen heraus erwächst die Kraft dorthin zu kommen.


    "So beginnt man ohne etwas. Man erhält einen Hinweis und am Anfang wird es Religion. Später zweifelt man und läßt ab..."


    Auch gut. Ein typischer Phasenweg der Entwicklung. Alles so wie´s sein soll... :)


    "Mit der Zeit mag man sich einpendeln, doch hat man Extreme kennengelernt und das bringt Stärke wie sich die Schöpfung auf Extremen aufbaut."


    Das erinnert mich sofort an den Quadratur-Aspekt der Astrologie. Auch der ist gut :-)


    "So, wenn ich einen wahren Schüler Gottes frage so nehme ich seine Meinung an, niemals werde ich sie ablehen auch nicht für mich, sondern stets als Möglichkeit behalten um sie später vielleicht nutzen zu können, denn dies kommt öfter vor."


    Du BIST ein Schüler Gottes. Sonst wärst Du nicht auf dieser Site. (Die übrigens auch gut ist :-)

    Eine fremde Wahrheit wäre dir nichts nütze - auch diese müßtest Du erst selbst nochmals für Dich

    er-leben, um sie wirklich seelisch zu begreifen, was aus Wissen Weisheit macht - gelebte Erkenntnis.

    Ein einbrennen in die Seele.


    *seufz* Von all den tausend Büchern dort draussen müßte man so wenige nur lesen; der rest wäre einfaches GEHEN... :)


    Du hörst Dich stark nach spiritueller Unsicherheit an. Aber -wenn das so ist- ist das (rate mal:...) ...gut! :-)

    Das heißt, Du wirst eines Tages sehr sicher sein! :)


    "Und vielleicht kann man hinter den Schüler Gottes schauen und wird erkennen, daß er das Gegenteil ist in irgendeiner Weise. So mag man davon absehen diese Kräfte in Zukunft zu nutzen."





    Der Anfang eines Weges entsteht im eigenen HERZEN.

    Man sollte sich nicht allzusehr umsehen, um von ANDEREN auf IHRE Wege zu schließen; JEDER eigene Weg wird von dem Augenblick an Wahrheit, in dem er mit ganzem, aufrichtigem und entschlossenem Herzen gegangen wird; weil er das eigene Kompendium aller für sich selbst und für sich erkannten größten Ideale und Letztendlichkeiten darstellt. Natürlich AUCH aller fremden miteingeflossenen Ansichten - aber dazu reicht es auch, Katzen, Vögel, meinetwegen selbst Schaben :), überhaupt die Natur, alles Leben, den Alltag, ALLES zu beobachten! Man wird immer auf neue Erkenntisse kommen, man ist schließlich umgeben von Wahrheit und muß nur die Augen öffnen, und selbst für sich verbinden, LEBENDIG schließlich, macht man es mit dem eigenen Mut, die gefundene Erkenntnis für sich als gültig hinzustellen, sich für ihre Gültigkeit SELBST zu entscheiden.


    Aber warum gerade einen forgeschrittenen Schüler der geistigen Wissenschaften... Das ist für mich irgendwie ein Indiz spiritueller Unsicherheit. Denn von allen oben genannten Beispielen (die einen genug lehren könnten) kann nur ER Dir Wissen in geistiger, verbaler Form vermitteln - also das Produkt dessen was Du Dir durch die Beobachtung der Natur allgemein selbst bilden sollst.

    Aus eigener Erfahrung weiß ich, daß man FREMDE Weg recht erfolgreich erfolglos gehen kann,

    und die Lektion darin liegt, so endlich den MUT aufzubringen, seinen ganz eigenen zu gehen.


    Intellektuell ist es immer lehrreich und befruchtend fremde Gedanken zu lesen; aber spirituelle Wahrheiten kann ein anderer einem niemals(!) mit-teilen - sie müssen selbst er-lebt und so wirklich erfasst werden. Aber vielleicht meinst Du die Gedanken nur... Wenn Dein persönlicher Weg der Weg der Weg des Waage-Zeichens wäre, oder des Zwillings - Dann gibt es widerrum Bücher, und Freunde wie hier, auf einem ähnlichem Weg - Und im Austausch erhält man kleine große Hilfen, um sich weiterhin SEINE letztendliche Wahrheit selbst zu basteln.


    "So mag man davon absehen diese Kräfte in Zukunft zu nutzen."


    Warum würdest Du erst nach einem solchen "Beweiß" davon absehen? - Dein Herz. sorry daß ich es wiederhole, kann Dir doch vorher schon um dessen Wahrheit für DICH sagen...


    "Doch man lernt Erfahrung. Und man kann sehen und erkennen was andere antreibt. Man ist nicht getrennt von ihnen und kann verstehen. Und das bringt wieder oben beschriebene Fähigkeit hervor, nämlich Ausgeglichenheit."


    Wie gesagt... Kann es sein, daß Du eine Waage- oder ZwillingeBetonung im Horoskop hast? :-D


    "Also wenn ich also gern mal eine Frage an einen hohen Eingeweihten(was ich mittlerweile als etwas nicht gutes nehme) oder besser sage ich einen persönlichen Schüler Bardons :-) stellen möchte, so möchte ich dies nicht indem ich ihn erhebe sondern in Ausgeglichenheit begegnen und seine Aussagen werde ich daher auch nicht als alleinige Wahrheit nehmen, sondern als Tip."


    Diese Aussage würde ich erst dann für wirklich wahr erachten, wenn der Rang "hoher Eingeweihter" im Satz nicht mehr auftauchen würde - sondern jeder Mensch es tut, der Deine Wege kreuzt :-D


    Außerdem, auch Tips können von der EIGENEN Wahrheit ablenken, und einen Umweg bedeuten.

    Oft aber lernt man eh erst durch Umwege die kürzeste Strecke kennen :-D


    Ich würde die "Wahrheit" so zu finden versuchen:

    Ich würde in mich hineinhorchen... und das geht um so besser, je weniger Tips ich bekomme, und dort, ganz tief in mir selbst nachspüren, herausfinden und erkennen WER und WAS ich bin - bzw. was ich sein -WILL- !

    Und DIES soll meine ganze Wahrheit sein! - Ist sie auf gutem Fuße gebaut, wird sie lange bestehen und sich weiter aufbauen; Schwachstellen aber werden vom Leben und von Erfahrung abgemeißelt werden.

    Die ganze, letztendliche Wahrheit finden zu wollen, ehe man sich selbst entschließt, in seinem Herzen dieses Feuer der Entschlossenheit anzuzünden, kann manchmal ein Zeichen von Zweifel und Unsicherheit sein. Aber dann würden Tips, Ratschläge, Anleitungen, Hilfen, "Sichtweisen" von Außen diese letztlich eher verstärken und den Weg der eigenen Erfahrung verlängern; denn um dies hier FÜHRT kein Weg vorbei.


    "Verstehst du ?"


    Ich bin mir nicht sicher... :-D

    Da bin ich mir niiiie sooo sicher... :-D

    Umso öfters ich mir alles durchlese, desto eher denke ich nicht :-DDD


    "Ich denke auch, daß fremde Sicht einen von einem selbst trennt, doch kehre ich stets mit Erfahrung zu mir zurück."


    Vor allem nicht nach diesem Satz - Denn eigentlich hab´ ich ja doch alles wieder umsonst geschrieben, weil ich´s gar nicht hätte tun müssen... hach, ich hab´ einfach zuviel Muße zum eigenen Blahblah.... :-D


    Alles liebe, Sebastian! Und wenn ich Dich verpeilt hab´ - schmunzel drüber, und labe Dich an meinen projizierten Selbstgesprächen :-D


    Guny










  8. #8
    Sebastian
    Gast

    Re: Aber... Wenn... :-D


    Als Antwort auf: Aber... Wenn... :-D geschrieben von Guny am 18. Januar 2002 22:36:37:


    Hallo Guny,


    falls ich einen Schüler Bardons kennen würde, möchte ich mal behaupten, daß ich eher nicht diesen über mich stellen würde. Denn es ist einmal nicht Herr Bardon selbst und daher kann er fehlen. Zum anderen würde ich wahrscheinlich auch Herrn Bardons Aussagen selbst nie als absolut für mich nehmen, obwohl mir bisher da noch kein Zweifel erschienen ist. Denn alles kann fehlen. So kann das einzige, was nicht fehlen kann ich selbst sein. Also das, was ich von hier, der ich bin bis hinauf dahin woher ich erscheine. Nur das kann nicht fehlen. Und selbst wenn ich hier Fehler machen würde, wären es nur vermeintliche Fehler, denn es passiert, weil es passieren muß.

    Von daher bin ich oder das was ich höher bin mein Absolutum. Alles andere ist von mir aus gesehen für mich wahrnehmbar zum lernen. Und daher bin stets ich es, dem ich nie untreu sein werde (nie mehr :-)). Zumindest, solange ich es sein kann.

    So wenn ich die vermeintlich guten sehe, so gibt es selbst da Dinge, die ich so nicht als gut ansehen kann. Vielleicht kann ich es nur nicht erkennen doch heißt dies doch, daß ich eher nicht alles annehme von etwas, was sonst alles recht tut.


    Ich glaube wir nehmen oftmals an, wir kennen die Welt in allem sein. Oh, ich glaube wir unterliegen da einer großen Täuschung. Denn es kann vorkommen, daß man erkennt, daß alles nur eine Weltendarstellung eines selbst ist und man vielleicht dahinter sehen kann und alles komplett anders ist oder man vielleicht alles und wirklich alles in einer Welt erkannt zu haben glaubt und plötzlich sieht man hinter diese und erkennt vielleicht, daß die eigene Welt gerade mal 5% ausmacht und dahinter enorme Mächte die eigentlich Welt ausmachen. Was ich damit sagen möchte. Vielleicht begegnet man Menschen, die eine andere Welt sehen vielleicht sogar andere Gesetze leben usw. So, wenn man wirklich vollkommen werden möchte, so muß es gelingen, wirklich alles zu erkennen bzw zu kennen. So wage ich dir versprechen zu können, daß auch du nicht alles siehst und möglicherweise beeindruckt sein wirst, wenn du mehr erkennen kannst.


    Theoretisch meinst du bräuchte man nur die Bardon-Bücher sage ich mal. Grundsätzlich richtig. Aber ich wäre heute nicht da, wo ich bin (wenn ich überhaupt wo bin :-)) wenn ich nicht diese in die Ecke gelegt hätte und mich nach allen Richtungen gewendet hätte. Dann wüßte ich heute wahrscheinlich nicht um all die Fehler die man beim Üben machen könnte. Ich wüßte wenig über Realität, nicht, warum meine Studien stetig in extremer Verspannung ganz beendet wurden usw. Ich wüßte nicht um die Wichtigkeit der Ausgeglichenheit usw. Heute ist mir dies bekannt und ich freue mich, daß ich nunmehr üben kann solange ich will ohne unerfreuliche Folgen und ohne daß ich die Übungen mit schlechtem Gewissen abbrechen müßte. ZB habe ich kennengelernt wie die Elemente sind von Menschen und auch einem Wesen und kann diese nun wirklich kennen. Das ist sehr wichtig, finde ich, zumal man dieses Gleichgewicht stetig tragen muß, auch beim üben. Früher viel ich wie viele Männer glaube ich stets in den Kopf zurück. Ich wußte nicht, daß ich dies überhaupt tat und ich zB trennte mich beim üben von den unteren Elementen, um mich im schnellen Kopf einzusperren, der unabhängig sein kann. Nun weiß ich um die Langsamkeit der dunklen Elemente und wie wichtig sie sind für mich und meine Stärke. Verdammt wichtig. Und es ist zB extrem wichtig sich an den Rhythmus der dunklen Elemente zu halten denn diese sind im rechten Rhythmus und immer, wenn man schneller sein möchte muß man sich davon trennen. So mag man sich ab und zu auf die Erde setzen (seelisch) und sich fallen lassen absolut und bedingungslos. ZB.

    Aber alle sind wichtig.

    Eine andere Sache ist das innen/außen-Gleichgewicht. Gerade für mich extrem wichtig, da ich gerne mal außen zu wenig bin.


    Also warum gerade einen Schüler Bardons ? Weil ich noch nicht alles kann und weiß. Und vielleicht weiß er etwas, was ich nach dem Prüfen für mich als richtig erkennen kann. Nur muß der Gedanke irgendwie da sein.


    Ich bin Schütze. Aber sehr auf der Hut ausgeglichen zu sein oder zu werden.


    Also wegen dem Herz. Nicht immer warnt es. Mag sein etwas ist zwar falsch aber richtig für einen zum lernen. So mag es sein, daß man in etwas hineinspringt ohne eine Warnung zu hören und später man sich wirklich anstrengen muß da wieder loszukommen. Aber wenn so etwas wahr, habe ich stets etwas daraus mitgenommen und meist eher viel.


    Ich weiß. Es braucht keinen hohen Eingeweihten. Gott spricht durch alles. Und so kann man aus allem lernen. Doch mag man manche Frage haben die ein normaler Mensch nicht beantworten kann, weil sie magische Entwicklung voraussetzt. Doch mag es wirklich so sein, daß alles nur Übung ist und erst der Geist, dann die Seele und dann der Körper alles zu vollbringen vermag in seiner Ebene durch Übung geschult.


    Also entschlossen bin ich schon. :-) Woraus glaubst du ersteht der Antrieb hier eine Frage zu stellen ?


    Irgendwo wird Nutzen sein, denke ich. :-)


    Alles gute Guny wünscht,

    Sebastian










  9. #9
    Guny
    Gast

    :)


    Als Antwort auf: Re: Aber... Wenn... :-D geschrieben von Sebastian am 19. Januar 2002 12:37:44:


    Auch Dir alles Gute - und manches von Dir Gesagte hat meine Motivation inspiriert :)










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