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Thema: Begriffsprobleme

  1. #1
    Salem
    Gast

    Begriffsprobleme


    Hallo Pilger,


    vielleicht könnt ihr mir mal beim Verständnis einiger Begriffe helfen.

    Also was ist eigentlich die Differenzierung von Wesensteil und Bewußtseinsträger und was macht diese vierpolig und damit unsterblich, oder habe ich da etwas grundlegend falsch verstanden.

    Könnte ein bißchen Hilfe gebrauchen bevor mein Kopf platzt.


    Gruss


    Salem










  2. #2
    CSW
    Gast

    Re: Begriffsprobleme


    Als Antwort auf: Begriffsprobleme geschrieben von Salem am 30. Oktober 2001 19:55:03:


    Hallöchen auch,


    äh, könntest du bitte ein paar Beispiele geben, aus welchen Satz-

    zusammenhängen heraus du diese Begriffe verstanden wissen willst?

    Im Moment habe ich da nämlich ein wenig Schwierigkeiten, einen

    Unterschied erklären zu können (falls ich's überhaupt schaffe).

    Würde helfen.


    Viele Grüße,


    CSW




    >Hallo Pilger,

    >vielleicht könnt ihr mir mal beim Verständnis einiger Begriffe helfen.

    >Also was ist eigentlich die Differenzierung von Wesensteil und Bewußtseinsträger und was macht diese vierpolig und damit unsterblich, oder habe ich da etwas grundlegend falsch verstanden.

    >Könnte ein bißchen Hilfe gebrauchen bevor mein Kopf platzt.

    >Gruss

    >Salem












  3. #3
    Guny
    Gast

    Re: Begriffsprobleme


    Als Antwort auf: Begriffsprobleme geschrieben von Salem am 30. Oktober 2001 19:55:03:


    Wesensteile sind einfach alle "Teile DEINES Wesens", im Denken und Fühlen, etc. Elementale und ihre Quantität, das, was sie belebt, die Elementare. Jedes Gefühl, jeder Gedanke von Dir, ist jeweils ein Wesensteil von Dir, oder ein ganzer Komplex von ihnen, ein Teil Deines Wesens, aber zugleich auch ein Bewußtseinsträger, weil sich durch sie Dein (Selbst-)Bewußtsein erst wahrnimmt, auf sie stützt, und sich durch sie erst erfährt.

    Sie sind INSTRUMENTE, Stützen Deines Bewußtseins und Deiner Erfahrung, aber nicht Dein wahres Ich-Selbst, obwohl sie von diesem künden.

    Jetzt ist es Dir bestimmt auch nicht klarer geworden, aber aus den Werken aufgrund welcher sich diese Fragen für Dich ergeben, wirst Du sicherlich auch schließlich die Antwort finden, die Vierpoligkeit findet sich ebenfalls bei Bardon eigentlich ausreichend erklärt.


    Meine Worte sind jetzt auch nicht viel anders als in diesem Werk, aber durch eigenes Nachdenken und Nachsinnen kommt man schon darauf, und, was so wichtig ist, verinnerlicht man es.

    -Wenn ich jetzt gerade mehr Zeit an diesem PC hier hätte, würde ich gerne anders und noch genauer darauf eingehen, aber ich werde schon wieder *fuchtel* weggescheucht... :-)


    Grüße an Rafy, Mejnour und alle anderen, sorry, daß ich mich momentan so selten melde, aber mir gehts wie Mejnour: Ich bin momentan ziemlich beschäftigt *gnaaa* :-]


    Guny












  4. #4
    Salem
    Gast

    Re: Begriffsprobleme


    Als Antwort auf: Re: Begriffsprobleme geschrieben von CSW am 31. Oktober 2001 21:04:59:


    Hallöchen,


    es geht mir nicht so sehr um einen Satzzusammenhang, sondern um das allgemeine Verständnis bei der Lektüre der Meisterbücher. Also wenn ich das richtig verstehe, ist ein Wesensteil aber auch ein Elemental immer auch ein Bewußtseinsträger, oder ? Aber was macht diesen dann bitte vierpolig, oder ist er dies automatisch wenn ein Mensch ihn nutzt ?


    Gruss


    Salem


    >Hallöchen auch,

    >äh, könntest du bitte ein paar Beispiele geben, aus welchen Satz-

    >zusammenhängen heraus du diese Begriffe verstanden wissen willst?

    >Im Moment habe ich da nämlich ein wenig Schwierigkeiten, einen

    >Unterschied erklären zu können (falls ich's überhaupt schaffe).

    >Würde helfen.

    >Viele Grüße,

    >CSW

    >

    >>Hallo Pilger,

    >>vielleicht könnt ihr mir mal beim Verständnis einiger Begriffe helfen.

    >>Also was ist eigentlich die Differenzierung von Wesensteil und Bewußtseinsträger und was macht diese vierpolig und damit unsterblich, oder habe ich da etwas grundlegend falsch verstanden.

    >>Könnte ein bißchen Hilfe gebrauchen bevor mein Kopf platzt.

    >>Gruss

    >>Salem












  5. #5
    Salem
    Gast

    Re: Begriffsprobleme


    Als Antwort auf: Re: Begriffsprobleme geschrieben von Guny am 31. Oktober 2001 22:20:19:


    Hallo Guny,


    also gilt Elemental = Wesensteil = Bewußtseinsträger , oder ?


    aber das mit der Vierpoligkeit, auch wie Bardon es beschreibt, ist mir einerseits sonnenklar, aber andererseits kriege ich es nicht hin es auf Obengenanntes zu übertragen ... vielleicht läßt Du Dich nochmal darüber aus ?


    Gruss


    Salem







    >Wesensteile sind einfach alle "Teile DEINES Wesens", im Denken und Fühlen, etc. Elementale und ihre Quantität, das, was sie belebt, die Elementare. Jedes Gefühl, jeder Gedanke von Dir, ist jeweils ein Wesensteil von Dir, oder ein ganzer Komplex von ihnen, ein Teil Deines Wesens, aber zugleich auch ein Bewußtseinsträger, weil sich durch sie Dein (Selbst-)Bewußtsein erst wahrnimmt, auf sie stützt, und sich durch sie erst erfährt.

    >Sie sind INSTRUMENTE, Stützen Deines Bewußtseins und Deiner Erfahrung, aber nicht Dein wahres Ich-Selbst, obwohl sie von diesem künden.

    >Jetzt ist es Dir bestimmt auch nicht klarer geworden, aber aus den Werken aufgrund welcher sich diese Fragen für Dich ergeben, wirst Du sicherlich auch schließlich die Antwort finden, die Vierpoligkeit findet sich ebenfalls bei Bardon eigentlich ausreichend erklärt.

    >Meine Worte sind jetzt auch nicht viel anders als in diesem Werk, aber durch eigenes Nachdenken und Nachsinnen kommt man schon darauf, und, was so wichtig ist, verinnerlicht man es.

    >-Wenn ich jetzt gerade mehr Zeit an diesem PC hier hätte, würde ich gerne anders und noch genauer darauf eingehen, aber ich werde schon wieder *fuchtel* weggescheucht... :-)

    >Grüße an Rafy, Mejnour und alle anderen, sorry, daß ich mich momentan so selten melde, aber mir gehts wie Mejnour: Ich bin momentan ziemlich beschäftigt *gnaaa* :-]

    > Guny












  6. #6
    CSW
    Gast

    Re: Begriffsprobleme


    Als Antwort auf: Re: Begriffsprobleme geschrieben von Salem am 31. Oktober 2001 22:46:43:


    Moinmoin, :-)


    ich meinte auch eher folgendes: Wenn dir (sei es bei den Begriffen Wesensteil/Bewußtseinsträger/Elemental oder anderen) etwas unklar ist,

    dann formulier doch bitte deine Frage präzise. In erster Linie hilft es DIR, eine Zusammenfassung des Ist-Zustandes (deines

    Verständnisse dieser Begriffe) zu erstellen, in zweiter Linie hilft es auch denjenigen Leuten, die dir helfen sollen - denn Stolper-

    steine beim Verständnis von Zusammenhängen gibt es wie Sand am Meer; um dir über gerade den bei dir vorliegenden Stolper-

    stein drüberweg zu helfen, wäre eine präzise Angabe derjenigen Sätze, die du als widersprüchlich empfunden hast, hilfreich.

    Aus eigener (Lese-)Erfahrung weiß ich, daß "unbegreifbare", unverständliche Zusammenhänge bei mir immer dann auftauchen,

    wenn ich in zu großer Hast Dinge in mich "aufgesaugt" habe. Kurzum, man kann nichts anderes tun, als zu warten, bis sich das

    Ganze von selbst gelegt hat. Lass die Dinge zur Ruhe kommen und warte einfach eine gewisse Zeit. Das Verständnis kommt

    GARANTIERT früher oder später.

    Selbstverständlich wird dich diese Einschätzung nicht davon abhalten, ungeduldig weiter zu fragen, lesen und grübeln (es wäre

    enttäuschend, wenn du nun die Hände in den Schoß legen würdest und einfach auf den fallenden Groschen warten würdest).

    Die nächstmögliche Alternative ist das systematische Zusammenschreiben derjenigen Aussagen in den Meisterbüchern, die

    dir hinsichtlich der angesprochenen Begriffe/Zusammenhänge unklar erscheinen. Leider hilft dies auch nur eher oberflächlich;

    das tiefere Verständnis für diese Dinge, das intuitive Begreifen der weitreichenden subtilen Zusammenhänge bleibt dabei leider

    völlig außen vor.

    Nun gut, dann zur dritten Alternative: Jemand erzählt dir seine Sichtweise der Dinge und du versuchst die falschen Aspekte

    der vor dir ausgebreiteten subjektiven Anschauung abzutrennen und schaust, ob sich etwas Verwertbares dabei für dich findet:

    Den Begriff Bewußtseinsträger finde ich nur dann sinnvoll, wenn er um die Verwendung des Begriffs Bewußtseinsfokus erweitert

    wird. Allerdings möchte ich noch ein wenig weiter ausholen: Nehmen wir als Beispiel mal ein kleines Kind, vielleicht so 4, 5, 6

    Jahre alt (also ein Alter, in dem man bewußt die Umwelt erfährt, durch Kindergarten oder Einschulung verstärkt mit anderen

    Kindern in Interaktion tritt und das Sammeln von Erfahrungen lawinenartig ansteigt).

    Das Kind lernt nun durch Hörensagen neue Begriffe kennen (z.B. Märtyertum, Hilfsbereitschaft, Neid, Schadenfreude, usw usf),

    aber es kann sich unter diesen Bezeichnungen noch nichts vorstellen. Der Begriff bleibt eine leere Worthülse, ohne Inhalt.

    Nur wenn es jetzt in der Realität durch Interaktion mit anderen eine Erfahrung macht, die bildhafte und gefühlsmäßige Eindrücke

    bei dem Kind hinterlassen, kann dieser Begriff Bedeutung gewinnen. Ansonsten ist dieser Begriff zwar Teil des Sprachrepertoires

    des Kindes, aber nicht Bestandteil der Lebenserfahrung dieses Kindes.

    Übertragen auf deine Frage würde ich die Worte Wesensteil mit Begriff sowie Bewußtseinsträger mit Erfahrung gleichsetzen.

    D.h. du kannst zwar viele Eigenschaften/Eigenarten/Charaktermerkmale/Verhaltensweisen/Ansichten/usw usf als "Teile deines

    Wesens" aufweisen, aber wenn du es nicht schaffst, deinen Bewußtseinsfokus auf diese Merkmale (Wesensteile) zu richten,

    wirst du nur wenige, ständig wechselnde Bewußtseinsträger haben.

    Nimm als Beispiel ein modernes Computer-Betriebssystem (ich meine jetzt nicht DOS; und die Welt besteht auch noch aus

    anderen OS als Windoof). ;-)

    Du kannst z.B. 50 verschiedene Programme gleichzeitig auf deinem Rechner laufen lassen, aber immer nur ein einziges Programm

    hat gerade den Eingabefokus (für alle Nicht-Programmierer unter den Lesern hier: Tastatureingaben oder sonstige Ereignisse, die

    der Benutzer dem Computer durch die Maus o.ä. mitteilt, werden immer in demjenigen Fenster dargestellt, das gerade den Eingabe-

    fokus besitzt. Der Fokus bezeichnet also immer das aktuelle Programm. Alle anderen laufen im sogenannten Hintergrund ab).

    D.h. du als Wesen bestehst aus vielen vielen Teilen und Schattierungen, die du dir alle im Laufe deines Lebens (als Lebenserfahrung)

    erworben hast (s.o.). Du hast dich mal als egoistisch, neidisch, hassend, zänkisch oder was weiß ich erlebt. Dann wiederum

    hast du dich erfahren als friedfertigen, liebenden, hilfsbereiten, umgänglichen, netten, freundlichen Menschen. Dies alles sind

    Teile, die deine Wesensgesamtheit bilden und darstellen. So BIST du. Allerdings sind sein und bewußt-sein zwei völlig verschiedene

    Dinge. Meist ist man sich gerade nur derjenigen Teile seines Wesens bewußt, die jenen Stimmungen und Situationen entsprechen,

    die gerade in dem Zeitpunkt, der Gegenwart genannt wird, vorherrschen. Wenn du z.B. wütend bist, fühlst du dich eben nur

    bzw. überwiegend wütend. Du bist dir eben nicht mehr jener friedlichen und ruhigen Stimmung bewußt, die du noch vor zwei

    Wochen beim Spaziergang in den Bergen bewußt erlebtest. Mit anderen Worten ist dein Bewußtseinsfokus von einem Wesensteil

    auf den anderen geschwenkt. Die Menge derjenigen Wesensteile, die dein (momentaner) Bewußtseinsfokus umfasst,

    würde ich als Bewußtseinsträger bezeichnen. Daher schwankt mit wechselnder Stimmung (meiner Auffassung nach) Anteil,

    Zusammensetzung und Charakter deiner jeweiligen Bewußtseinsträger.

    Zum Problem der Vierpoligkeit hilft vielleicht eine weitere Analogie: Dein Körper besteht wie die meisten anderen organischen

    Moleküle in der Hauptsache aus den 4 chemischen Elementen C (Kohlenstoff), H(Wasserstoff), O (Sauerstoff) und N (Sickstoff).

    Dies seien mal in diesem hinkenden Beispiel die 4 Elemente Erde, Luft, Feuer und Wasser. In deinem Körper gibt es nun

    viele viele abertausende verschiedener Stoffe, die sich alle aus mehr oder weniger komplexen Untereinheiten zusammensetzen.

    In allerletzter Instanz lassen sie sich auf atomerer Ebene aus den 4 chemischen Elementen darstellen. Betrachtet man jedoch die

    komplexeren Strukturen, stellt man fest, daß sich funktionale Einheiten herausgebildet haben. Da gibt es Zucker, die als

    Energielieferant fungieren; Fette, die als (langfristiger Energie-)Speicherstoff oder auch als Zellwand eine Gerüstsubstanz bilden;

    ein anderes sehr viel größeres Molekül wird DNA genannt; eine Gruppe von 21 Molekülen (auch Aminosäuren genannt) bildet

    den Baukasten, aus dem heraus Proteine und Enzyme gebildet werden, die später funktionelle Arbeiten in deinen Zellen über-

    nehemen; und und und.

    Natürlich ist dein kompletter Körper (neben ein paar Spurenelementen) vollständig aus gewissen Anteilen an C, H, O und N

    aufgebaut, aber macht es Sinn, eine Nierenerkrankung auf atomarer Basis zu beschreiben und behandeln? Wir reden von

    Organen und Körperteilen, von Geweben und Blutbestandteilen (also sinnvoll abgegrenzten übergeordneten Einheiten).

    Entsprechend ist, bezogen auf den geistigen Bereich, dein gesamtes Wesen auf die vier Elemnte zurückzuführen, doch

    macht es keinen Sinn zu analysieren, aus wievielen Teilen Wasser, Feuer, Erde und Luft sich dein gerade empfundenes

    Gefühl der Liebe/Freude/Trauer nun zusammensetzt. Schaue dir den Gesamthaushalt deiner Wesensteile an, bilde vernünftige

    Einheiten (eine solche Untereinheit ist z.B. ein Elemental) in verschiedenen Größenordnungen, die sinnvoll und harmonisch

    aufeinander aufbauen, bringe sie ins Gleichgewicht usw usf.

    Leicht gesagt, schwer getan.

    Aber das war so in Kürze meine Sicht der Dinge dazu.

    Ich hoffe dir weitergeholfen zu haben.

    Würde mich freuen.


    Bis die Tage,


    CSW




    >Hallöchen,

    >es geht mir nicht so sehr um einen Satzzusammenhang, sondern um das allgemeine Verständnis bei der Lektüre der Meisterbücher. Also wenn ich das richtig verstehe, ist ein Wesensteil aber auch ein

    >Elemental immer auch ein Bewußtseinsträger, oder ? Aber was macht diesen dann bitte vierpolig, oder ist er dies automatisch wenn ein Mensch ihn nutzt ?

    >Gruss

    >Salem




    >>Hallöchen auch,

    >>äh, könntest du bitte ein paar Beispiele geben, aus welchen Satz-

    >>zusammenhängen heraus du diese Begriffe verstanden wissen willst?

    >>Im Moment habe ich da nämlich ein wenig Schwierigkeiten, einen

    >>Unterschied erklären zu können (falls ich's überhaupt schaffe).

    >>Würde helfen.

    >>Viele Grüße,

    >>CSW



    >>>Hallo Pilger,

    >>>vielleicht könnt ihr mir mal beim Verständnis einiger Begriffe helfen.

    >>>Also was ist eigentlich die Differenzierung von Wesensteil und Bewußtseinsträger und was macht diese vierpolig und damit unsterblich, oder habe ich da etwas grundlegend falsch verstanden.

    >>>Könnte ein bißchen Hilfe gebrauchen bevor mein Kopf platzt.

    >>>Gruss

    >>>Salem










  7. #7
    Salem
    Gast

    Re: Begriffsprobleme


    Als Antwort auf: Re: Begriffsprobleme geschrieben von CSW am 01. November 2001 14:23:47:


    Moin CSW,


    erstmal herzlichsten Dank für Deine umfangreiche Antwort.


    Ja das leuchtet mir ein.


    Also gilt :


    Elemental = Wesensteil


    IF Wesensteil im Bewußtseinsfocus THEN Wesensteil = Bewußtseinsträger


    Soweit so gut, aber das mit der vierpoligkeit des Wesensteil will trotz Deiner echt anschaulichen Gleichnisse immer noch nicht so glatt runter.


    Ich wage mal einen Versuch :


    IF Erde von Wesenteil = 1 AND Luft von Wesensteil = 1 AND Wasser von Wesensteil = 1 AND Feuer von Wesensteil = 1 THEN Wesensteil = vierpolig


    Das ist soweit klar, vielleicht mache ich es mir in Folge etwas zu schwierig, da ich immer mit dem Elemental als Gedanken beginne und das nicht gleich auf eine ganze Eigenschaft übertrage, aber ich möchte halt vom Kleinen auf das Große schließen. Also setzen wir mal trotzdem dort an. Was ist die Erde, die Luft, das Feuer und das Wasser eines Gedanken oder muss ich hier auf zodiakale Anteile und deren Elementeentsprechung zum Verständnis zurückgreifen, damit könnte ich schon etwas anfangen?


    Würde mich freuen wieder von Dir zu lesen ...


    Gruss


    Salem








    >Moinmoin, :-)

    >ich meinte auch eher folgendes: Wenn dir (sei es bei den Begriffen Wesensteil/Bewußtseinsträger/Elemental oder anderen) etwas unklar ist,

    >dann formulier doch bitte deine Frage präzise. In erster Linie hilft es DIR, eine Zusammenfassung des Ist-Zustandes (deines

    >Verständnisse dieser Begriffe) zu erstellen, in zweiter Linie hilft es auch denjenigen Leuten, die dir helfen sollen - denn Stolper-

    >steine beim Verständnis von Zusammenhängen gibt es wie Sand am Meer; um dir über gerade den bei dir vorliegenden Stolper-

    >stein drüberweg zu helfen, wäre eine präzise Angabe derjenigen Sätze, die du als widersprüchlich empfunden hast, hilfreich.

    >Aus eigener (Lese-)Erfahrung weiß ich, daß "unbegreifbare", unverständliche Zusammenhänge bei mir immer dann auftauchen,

    >wenn ich in zu großer Hast Dinge in mich "aufgesaugt" habe. Kurzum, man kann nichts anderes tun, als zu warten, bis sich das

    >Ganze von selbst gelegt hat. Lass die Dinge zur Ruhe kommen und warte einfach eine gewisse Zeit. Das Verständnis kommt

    >GARANTIERT früher oder später.

    >Selbstverständlich wird dich diese Einschätzung nicht davon abhalten, ungeduldig weiter zu fragen, lesen und grübeln (es wäre

    >enttäuschend, wenn du nun die Hände in den Schoß legen würdest und einfach auf den fallenden Groschen warten würdest).

    >Die nächstmögliche Alternative ist das systematische Zusammenschreiben derjenigen Aussagen in den Meisterbüchern, die

    >dir hinsichtlich der angesprochenen Begriffe/Zusammenhänge unklar erscheinen. Leider hilft dies auch nur eher oberflächlich;

    >das tiefere Verständnis für diese Dinge, das intuitive Begreifen der weitreichenden subtilen Zusammenhänge bleibt dabei leider

    >völlig außen vor.

    >Nun gut, dann zur dritten Alternative: Jemand erzählt dir seine Sichtweise der Dinge und du versuchst die falschen Aspekte

    >der vor dir ausgebreiteten subjektiven Anschauung abzutrennen und schaust, ob sich etwas Verwertbares dabei für dich findet:

    >Den Begriff Bewußtseinsträger finde ich nur dann sinnvoll, wenn er um die Verwendung des Begriffs Bewußtseinsfokus erweitert

    >wird. Allerdings möchte ich noch ein wenig weiter ausholen: Nehmen wir als Beispiel mal ein kleines Kind, vielleicht so 4, 5, 6

    >Jahre alt (also ein Alter, in dem man bewußt die Umwelt erfährt, durch Kindergarten oder Einschulung verstärkt mit anderen

    >Kindern in Interaktion tritt und das Sammeln von Erfahrungen lawinenartig ansteigt).

    >Das Kind lernt nun durch Hörensagen neue Begriffe kennen (z.B. Märtyertum, Hilfsbereitschaft, Neid, Schadenfreude, usw usf),

    >aber es kann sich unter diesen Bezeichnungen noch nichts vorstellen. Der Begriff bleibt eine leere Worthülse, ohne Inhalt.

    >Nur wenn es jetzt in der Realität durch Interaktion mit anderen eine Erfahrung macht, die bildhafte und gefühlsmäßige Eindrücke

    >bei dem Kind hinterlassen, kann dieser Begriff Bedeutung gewinnen. Ansonsten ist dieser Begriff zwar Teil des Sprachrepertoires

    >des Kindes, aber nicht Bestandteil der Lebenserfahrung dieses Kindes.

    >Übertragen auf deine Frage würde ich die Worte Wesensteil mit Begriff sowie Bewußtseinsträger mit Erfahrung gleichsetzen.

    >D.h. du kannst zwar viele Eigenschaften/Eigenarten/Charaktermerkmale/Verhaltensweisen/Ansichten/usw usf als "Teile deines

    >Wesens" aufweisen, aber wenn du es nicht schaffst, deinen Bewußtseinsfokus auf diese Merkmale (Wesensteile) zu richten,

    >wirst du nur wenige, ständig wechselnde Bewußtseinsträger haben.

    >Nimm als Beispiel ein modernes Computer-Betriebssystem (ich meine jetzt nicht DOS; und die Welt besteht auch noch aus

    >anderen OS als Windoof). ;-)

    >Du kannst z.B. 50 verschiedene Programme gleichzeitig auf deinem Rechner laufen lassen, aber immer nur ein einziges Programm

    >hat gerade den Eingabefokus (für alle Nicht-Programmierer unter den Lesern hier: Tastatureingaben oder sonstige Ereignisse, die

    >der Benutzer dem Computer durch die Maus o.ä. mitteilt, werden immer in demjenigen Fenster dargestellt, das gerade den Eingabe-

    >fokus besitzt. Der Fokus bezeichnet also immer das aktuelle Programm. Alle anderen laufen im sogenannten Hintergrund ab).

    >D.h. du als Wesen bestehst aus vielen vielen Teilen und Schattierungen, die du dir alle im Laufe deines Lebens (als Lebenserfahrung)

    >erworben hast (s.o.). Du hast dich mal als egoistisch, neidisch, hassend, zänkisch oder was weiß ich erlebt. Dann wiederum

    >hast du dich erfahren als friedfertigen, liebenden, hilfsbereiten, umgänglichen, netten, freundlichen Menschen. Dies alles sind

    >Teile, die deine Wesensgesamtheit bilden und darstellen. So BIST du. Allerdings sind sein und bewußt-sein zwei völlig verschiedene

    >Dinge. Meist ist man sich gerade nur derjenigen Teile seines Wesens bewußt, die jenen Stimmungen und Situationen entsprechen,

    >die gerade in dem Zeitpunkt, der Gegenwart genannt wird, vorherrschen. Wenn du z.B. wütend bist, fühlst du dich eben nur

    >bzw. überwiegend wütend. Du bist dir eben nicht mehr jener friedlichen und ruhigen Stimmung bewußt, die du noch vor zwei

    >Wochen beim Spaziergang in den Bergen bewußt erlebtest. Mit anderen Worten ist dein Bewußtseinsfokus von einem Wesensteil

    >auf den anderen geschwenkt. Die Menge derjenigen Wesensteile, die dein (momentaner) Bewußtseinsfokus umfasst,

    >würde ich als Bewußtseinsträger bezeichnen. Daher schwankt mit wechselnder Stimmung (meiner Auffassung nach) Anteil,

    >Zusammensetzung und Charakter deiner jeweiligen Bewußtseinsträger.

    >Zum Problem der Vierpoligkeit hilft vielleicht eine weitere Analogie: Dein Körper besteht wie die meisten anderen organischen

    >Moleküle in der Hauptsache aus den 4 chemischen Elementen C (Kohlenstoff), H(Wasserstoff), O (Sauerstoff) und N (Sickstoff).

    >Dies seien mal in diesem hinkenden Beispiel die 4 Elemente Erde, Luft, Feuer und Wasser. In deinem Körper gibt es nun

    >viele viele abertausende verschiedener Stoffe, die sich alle aus mehr oder weniger komplexen Untereinheiten zusammensetzen.

    >In allerletzter Instanz lassen sie sich auf atomerer Ebene aus den 4 chemischen Elementen darstellen. Betrachtet man jedoch die

    >komplexeren Strukturen, stellt man fest, daß sich funktionale Einheiten herausgebildet haben. Da gibt es Zucker, die als

    >Energielieferant fungieren; Fette, die als (langfristiger Energie-)Speicherstoff oder auch als Zellwand eine Gerüstsubstanz bilden;

    >ein anderes sehr viel größeres Molekül wird DNA genannt; eine Gruppe von 21 Molekülen (auch Aminosäuren genannt) bildet

    >den Baukasten, aus dem heraus Proteine und Enzyme gebildet werden, die später funktionelle Arbeiten in deinen Zellen über-

    >nehemen; und und und.

    >Natürlich ist dein kompletter Körper (neben ein paar Spurenelementen) vollständig aus gewissen Anteilen an C, H, O und N

    >aufgebaut, aber macht es Sinn, eine Nierenerkrankung auf atomarer Basis zu beschreiben und behandeln? Wir reden von

    >Organen und Körperteilen, von Geweben und Blutbestandteilen (also sinnvoll abgegrenzten übergeordneten Einheiten).

    >Entsprechend ist, bezogen auf den geistigen Bereich, dein gesamtes Wesen auf die vier Elemnte zurückzuführen, doch

    >macht es keinen Sinn zu analysieren, aus wievielen Teilen Wasser, Feuer, Erde und Luft sich dein gerade empfundenes

    >Gefühl der Liebe/Freude/Trauer nun zusammensetzt. Schaue dir den Gesamthaushalt deiner Wesensteile an, bilde vernünftige

    >Einheiten (eine solche Untereinheit ist z.B. ein Elemental) in verschiedenen Größenordnungen, die sinnvoll und harmonisch

    >aufeinander aufbauen, bringe sie ins Gleichgewicht usw usf.

    >Leicht gesagt, schwer getan.

    >Aber das war so in Kürze meine Sicht der Dinge dazu.

    >Ich hoffe dir weitergeholfen zu haben.

    >Würde mich freuen.

    >Bis die Tage,

    >CSW

    >

    > >Hallöchen,

    > >es geht mir nicht so sehr um einen Satzzusammenhang, sondern um das allgemeine Verständnis bei der Lektüre der Meisterbücher. Also wenn ich das richtig verstehe, ist ein Wesensteil aber auch ein

    > >Elemental immer auch ein Bewußtseinsträger, oder ? Aber was macht diesen dann bitte vierpolig, oder ist er dies automatisch wenn ein Mensch ihn nutzt ?

    > >Gruss

    > >Salem

    >

    > >>Hallöchen auch,

    > >>äh, könntest du bitte ein paar Beispiele geben, aus welchen Satz-

    > >>zusammenhängen heraus du diese Begriffe verstanden wissen willst?

    > >>Im Moment habe ich da nämlich ein wenig Schwierigkeiten, einen

    > >>Unterschied erklären zu können (falls ich's überhaupt schaffe).

    > >>Würde helfen.

    > >>Viele Grüße,

    > >>CSW

    >

    > >>>Hallo Pilger,

    > >>>vielleicht könnt ihr mir mal beim Verständnis einiger Begriffe helfen.

    > >>>Also was ist eigentlich die Differenzierung von Wesensteil und Bewußtseinsträger und was macht diese vierpolig und damit unsterblich, oder habe ich da etwas grundlegend falsch verstanden.

    > >>>Könnte ein bißchen Hilfe gebrauchen bevor mein Kopf platzt.

    > >>>Gruss

    > >>>Salem












  8. #8
    CSW
    Gast

    Re: Begriffsprobleme


    Als Antwort auf: Re: Begriffsprobleme geschrieben von Salem am 01. November 2001 18:42:57:


    > Also gilt: Elemental = Wesensteil


    Nur bedingt. Denn es gibt auch viele andere (geistige) Dinge, die

    Wesensteile sein können (z.B. Schemen, Larven, Phantome, Elementare,

    Wunschvorstellungen, ausgewachsene Ängste/Neurosen/(Sehn-)Süchte usw usf)

    Vergleichst du ein Elemental mit einer Körperzelle, so sind die eben genannten

    weiteren Wesensteile eher mit Geweben, Organen oder Körperteilen vergleichbar.

    D.h. also deine "Gleichung" stimmt zwar, beachte allerdings bitte auch die

    allgemeine erweiterte Gleichung (daß halt eben auch andere Dinge Wesensteile

    sein können).


    > IF Wesensteil im Bewußtseinsfocus THEN Wesensteil = Bewußtseinsträger


    So in etwa. Ist aber auch nur meine persönliche rudimentäre Vorstellung von

    "Bewußtseinsträger". Keine Ahnung, ob ich damit tatsächlich das meine, was

    Stejnar ausdrücken will.


    > Soweit so gut, aber das mit der vierpoligkeit des Wesensteil will trotz Deiner echt anschaulichen Gleichnisse immer noch nicht so glatt runter.

    > Ich wage mal einen Versuch :

    > IF Erde von Wesenteil = 1 AND Luft von Wesensteil = 1 AND Wasser von Wesensteil = 1 AND Feuer von Wesensteil = 1 THEN Wesensteil = vierpolig


    Diese eher mathematische Formulierung beschreibt das ganze in meinen Augen

    möglicherweise unvollständig. Auf den ersten Blick

    könnte man meinen, ein Wesensteil sei erst dann vierpolig, wenn es alle 4

    Elemente aufweist. Das ist zwar richtig, aber gleichzeitig läßt es die

    Vermutung entstehen, es gebe auch Wesensteile, die nur aus drei oder weniger

    Elementen bestehen. Nach meinem Verständnis ist dies aber nicht der Fall. Ein

    Element existiert in reinster Form nur in Gestalt seiner abstrakten Idee. Wenn

    wir aber von den (geistigen) Wesensteilen eines Menschen sprechen, handelt

    es sich hierbei immer um Dinge, die alle 4 Elemente (in wechselnden Anteilen)

    aufweisen.

    Kein Wesensteil, das dir begegnet, ist anders als vierpolig. Es hat nur meist

    den Anschein, als würde ein Element überwiegen und prägte dem ganzen einen

    gewissen charakterlichen Stempel auf. Jedoch immer hast du die Möglichkeit mit

    Hilfe deines Willens Macht über den Elementehaushalt auszuüben und dich in's

    Gleichgewicht zu bringen (und die den Dingen ureigene Gestalt ihrer Elementever-

    teilung zurückzugeben).

    Ich begeb mich mal auf dünnes Eis, aber die Vierpoligkeit eines

    Gedanken/Wesensteils erkläre ich mir (in etwa) mit dem dem Menschen

    innewohnenden "göttlichen Funken" (oder nimm als Pendant die Aussage, der Mensch

    sei nach dem Ebenbild Gottes geschaffen). Alles was "erschaffen" wurde, ist

    vierpolig, weil der Akt des Schaffens an sich ureigenst die Synthese der vier

    Elemente zu einem "neuen Ding" bedeutet. "Am Anfang schuf Gott..." halte ich in

    der Bibel für falsch übersetzt - richtiger müsste es heißen "Im Geist schuf

    Gott..." ("Beraschit" steht - wenn ich da richtig informiert bin - sowohl für

    Anfang als auch für Geist); belegbar auch durch das Kybalion "Alles ist mental

    erschaffen". Das heißt alles was du als existent betrachtest, ist ;-) Gottes

    Einbildung.

    Gewissermaßen.

    Könnte man so sagen. ;-)

    Aber Ernst beiseite.

    Denn es ist (denke ich) etwas Wahres dran:

    Immer wenn du etwas denkst, dir vorstellst, wünschst, betest

    usw. formst du (aus den 4 Reservoirs der "Abstrakten Reinen Idee

    eines Elements" mit vollen Händen schöpfend) ein neues Ding -

    eben jenen deinen neuen Gedanken/Wunsch/Vorstellung/...

    Dieser/s ist immer vierpolig - je nach "Charakter des Dings" in verschiedenen

    Zusammensetzungen und Anteilen; immer jedoch vierpolig.


    > Das ist soweit klar, vielleicht mache ich es mir in Folge etwas zu schwierig, da ich immer mit dem Elemental als Gedanken beginne und das nicht gleich auf eine ganze Eigenschaft übertrage, aber ich

    > möchte halt vom Kleinen auf das Große schließen. Also setzen wir mal trotzdem dort an. Was ist die Erde, die Luft, das Feuer und das Wasser eines Gedanken oder muss ich hier auf zodiakale Anteile und

    > deren Elementeentsprechung zum Verständnis zurückgreifen, damit könnte ich schon etwas anfangen?


    Mit welchem Schlüssel (Elemente, Urqualitäten, zodiakale Eigenschaften, ...)

    du an die Zentrierung/Erweiterung deines Wesens herangehst ist letztendlich

    ziemlich egal. Ich würde dir sogar den Ratschlag geben, lass dir die Verwendung

    eines dieser Schlüssel auf keinen Fall von irgendjemandem raten oder sogar

    vorschreiben (auch nicht suggestiv; bloß weil Stejnar ein sehr schönes Beispiel

    einer Wegbeschreibung anhand des elementischen Schlüssels in seinen

    Meisterbüchern beschreibt, heißt das nämlich eben nicht automatisch, daß

    dies ganz genau oder auch nur annähernd dein Weg ist).

    Finde deinen eigenen Kopf, hör selbst auf das leiseste Gefühl und benutze all

    jene Dinge, bei denen du ein gutes Gefühl hast, daß sie dich evtl. weiterbringen

    könnten. Denn die absolut wertvollste Erfahrung ist die eines Fehlgangs.

    Erst wenn du siehst, daß du einige Wochen und Monate oder sogar jahrzehntelang

    in die Irre gegangen bist, erst dann siehst du wo dein eigentlicher Weg nun

    tatsächlich liegt. Glaube mir, solange du anderen Leuten (direkt oder indirekt

    über von dir erzeugte Wunschphantasien des richtigen Weges) nachläufst, findest

    du dich nicht.




    In guten Gedanken,


    CSW












  9. #9
    Salem
    Gast

    Danke


    Als Antwort auf: Re: Begriffsprobleme geschrieben von CSW am 03. November 2001 11:45:52:


    Hallo CSW,


    danke, ich meine das hat mich ein ganzes Stück weitergebracht.


    Gruss


    Salem










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