Ich will unser zu Hause sehen, ich möchte einmal von diesem Erdenkram weg!
Ich will niemanden im Stich lassen, ich möchte ja wieder zurück.
Vielleicht weiß ich dann, was ich hier tun muss.
Ich will unser zu Hause sehen, ich möchte einmal von diesem Erdenkram weg!
Ich will niemanden im Stich lassen, ich möchte ja wieder zurück.
Vielleicht weiß ich dann, was ich hier tun muss.
Als Antwort auf: Ich will heute nach Hause! geschrieben von Dana am 24. Juni 2002 19:35:38:
Ich würde Euch gerne allen persönlich antworten. Aber heute wähle ich diesen Weg.
Ich kann mich so schwer verabschieden von der Welt, weil es niemand verstehen könnte.
So oder so werde ich jemandem weh tun. Mir oder/und den anderen.
Ich bin so traurig. Besonders leid tut mir meine Familie.
Auch die haben sehr viel mitgemacht.
Was heißt das jetzt konkret?
Ich bin 25. Eigentlich erwachsen. Ab August fange ich einen Lehrgang zur Berufsfindung an. Zwar hab`ich schon einen Beruf, aber mit dem bin ich nicht glücklich.
Ich möchte aufgeben, aber das Leben fordert mich, sonst werde ich da nicht heil raus kommen.
Was ich fürchterlich finde ist, dass ich nichts, aber auch gar nichts hinbekomme. Aus mir selbst heraus kann ich nicht existieren.
Ich brauche ständig Geld, um mir was zu kaufen, ich muss essen.....
Wo soll ich denn hin? Jetzt sind es 7 Jahre her und es hat sich nichts geändert.
Ich habe versucht auf mich und auf andere zu hören.
Wirklich verstanden habe ich nichts. Natürlich leuchtet es mir ein. Mein Herz aber sagt mir: "Geh weg, vielleicht wirst du nicht überleben."
Aber ich habe das Verlangen wieder Liebe und Glück in unser Haus zu holen.
So, wie wir jetzt miteinander umgehen, ist schlimm.
Das sehe aber nur ich so.
Deshalb suche ich unsere Familie. Ich glaube, die können uns helfen.
Das klingt so abgehoben.
Aber es ist die Wahrheit, für mich suche ich (in Form eines Partners) den Teil, den ich so sehr brauche. Mit dem ich mein Leben verbringen kann. Nicht weil ich ihn besitzen möchte, sondern weil wir zueinander gehören. Und weil wir uns nur weiterentwickeln können, wenn wir uns begegnen. Mit keinem Menschen hat das je funktioniert.
Mein momentanes größtes Bedürfnis ist. Wahrer tiefer Halt, Geborgenheit, Geduld, Wärme, Schutz, Trost..
Einfach weil ich so viel der "anderen Erfahrungen" gemacht habe. Es reicht, das ist nicht schön.
Bei uns ist für sowas kein Platz, keine Zeit, kein Geld.
Ich versteh´s langsam auch. Jeder kämpft um sein Leben, seine Ziele, Wünsche, Träume. (Nur, ich darf`s anscheinend nicht. Es gehört ja tatsächlich einfach nicht hierher.)
Und jetzt möchte ich Euch nochwas für mich Wichtiges erzählen.
Ein großes Problem von mir ist,dass ich zwischen Partnerliebe und Liebe in der Familie nicht unterscheiden kann. Ich glaube meine Eltern konnten mir keine richtige Elternliebe geben. Für mich ist das verständlich. Aber sie wollen davon nichts hören.
Ich hoffe, das liest niemand, der uns kennt, das gäbe eine Katastrophe.
Und schon wieder hätte ich uns verletzt.
Also die Situation ist sehr vertrackt. Ich kann Ihnen oft nicht glauben und glaube Fremden mehr als Ihnen. Ich weiß, das ist mies und mein Fehler.
Ich jedenfalls kann keine Liebe zeigen, das macht mich zu sehr verletzlich und unausgeglichen.
Ich zeig lieber keine echten Gefühle, sondern schiebe meist welche vor. Damit lässt es sich wesentlich leichter leben. Ich wollte niemanden mehr an mich ranlassen, weil ich nicht mehr leiden und kämpfen wollte.
Ich habe immer gehofft, das das "Wesen" eines Tages zu mir kommt, weil es mich lieb hat und weil es mich nicht mehr verlassen will.
Mir ist gesagt worden, da kann ich lange warten, da kommt niemand.
Das stimmt , es ist niemand gekommen.
Ich habe gewartet und gehofft.
Und ich denke auch, dass ich weiter warten muss.
Zugegeben, das Internet kann doch nicht bewirken, dass Kontakt entsteht. Schließlich ist Technik nicht meine Stärke, es ist nur wieder ein neuer "Krückstock".
und ich will endlich ohne Krücken wieder laufen.
Ich meine damit, der PC ist eine Erfindung eines Menschen.
An sich nicht schlecht.
Man kann mit Geld soviel erreichen, aber echt ist das dann nicht. Es gehört einem gar nicht wirklich.
Es kommt und geht.
Jetzt hör ich endlich auf und versuche, das was Ihr mir gesagt habt zu beherzigen. Soviel Gerede.
(Ihr wisst, dass ich es nicht kann. Bisher jedenfalls hat es nie geklappt.)
Und zu oft mach`ich mir was vor. Menschen sind eben Menschen. Sie glauben vorrangig an das, was sie sehen, was sie körperlich spüren.
Und ich glaube noch dazu meinen schlechten Gefühlen und Gedanken. Etwas Positives gibt es bei mir gar nicht. Nichts was für die Welt eine Bedeutung und Bereicherung wäre.
Und ich kann einfach niemandem in die Augen schauen. Alle Leute tun das.
Hier muss man das. Und ich möchte das auch, aber ich kann nicht.
Mein Leben ist bis jetzt nicht so verlaufen, wie es sollte.
Also irgendwie verselbständigen sich die Sätze dauernd. Sie rutschen dahin, wo ich sie gar nicht hinhaben will.
Machts gut!
Sterben oder hier bleiben?
Als Antwort auf: Es ist die einzige Lösung geschrieben von Dana am 25. Juni 2002 16:31:56:
Warum tust du das ????
Warum plapperst du sinnlos nach, was dumme Wesen dir vorgeben ? Weißt du was sie wollen ? Sie sehen das du ein Leben hast und frei bist und hassen dafür. Sie sagen sich, wenn ich es nicht sein kann dann du auch nicht und machen dich fertig. Aber das sind nicht deine Gedanken !! Das mußt du erkennen ! Es ist das, was sie wollen du denkst. Und es sind nur Vorschläge für dich, weil du kannst entscheiden, was du denkst, wenn du entscheidest. Aber du mußt wollen.
Sag mal kannst du dich mal wirklich auf die Erde stellen und deine Aussage ansehen, es wird besser sein, wenn ich sterbe ? Scheiß auf das Gefühl, das ist von anderen. Das Echte meine ich. Was denkst du wird sein ? Wie kannst du nur glauben das es besser sein wird ? Ich sage dir, du siehst nur scheiß, den andere dich sehen machen wollen. Aber das ist nicht echt. Dahinter mußt du schauen. Und setze dich nicht gleich wieder in den bequemen Sessel des Seufzens und Wehklagens der auch nur bequem ist, weil man dich fühlen macht, er wäre es. In Wahrheit ist es anders. Befreie dich davon denn du wirst sonst größere Schmerzen erleiden.
Ich weiß du liebst deine Familie und ich weiß daß dann gleich die Gedanken kommen, ja aber. Das ist ein Scheiß ! Die Wahrheit ist das du geliebt wirst.
Du mußt lernen, dich von den fremden Gedanken zu befreien. Du mußt sie als solche erkennen. Und du mußt lernen dann das zu denken von dem du in Wirklichkeit weißt, wie es ist. Fühle es nicht, sondern wisse, wie es wirklich ist. Renne nicht weg, sondern kämpfe um dich. Du bist der, um den es geht.
Mache es so: Immer wenn du erkennst, daß häßliche Gedanken dich befallen, denke an etwas schönes und immer aufs neue und immer und immer wieder. Sage schöne Worte für dich wie Liebe, Freundschaft, Zärtlichkeit, Erfreulichkeit, Sex, Schönheit usw und sieh zu, wie es sich anfühlt. Immer sagen und in dich hineinsprechen. Das heilt.
Du bist christlich ?
Fein. Ich werde dir mal ein paar Psalmen geben, die wirksam sind auch wenn die Wirkung aus Schemen ersteht, wie ich glaube doch ich weiß, daß sie helfen und ich habe sie schon öfter benutzt, wenn es schlecht war.
Psalm 2 == Gegen jede Bedrückung, von woher sie auch kommen sollte.
Psalm 10 = Gegen Angriffe durch Menschen oder Wesenheiten.
Psalm 14 = Gegen schlechte Versuchungen und unzüchtige Liebe.
Psalm 17 = Für Stärke bei Heimsuchungen; Erlangung von Intuition.
Psalm 18 == Gegen Angst vor Dämonen und Geister.
Psalm 20 = Für Glück, Gelingen von Vorhaben.
Psalm 22 = Gegen Besessenheit aller Art, dämonische Erscheinungen.
Psalm 27 = Für Wachstum des Geistes, gegen feindliche Angriffe, Angst.
Psalm 31 = Gegen Gefahren und Fallen der Feinde, für Stärke und Willenskraft.
Psalm 32 == Unschädlichmachung negativer (schwarzer) Magie.
Psalm 36 = Gerechte Bestrafung des Sünders oder Verbrechers; Schutz für alle. Psalm 43 = Erlangung göttlicher Hilfe.
Psalm 48 = Schutz des Hauses vor bösen Geistern.
Psalm 56 = Gegen einen hartnäckigen, erbarmungslosen Feind.
Psalm 68 == Für ein Gelingen aller Unternehmungen.
Psalm 74 = Schutz gegen böse Anschläge. Beschwörung - Bann.
Psalm 91 == Gegen Gefahren der Nacht; Alpdrücken, Phantome, Inkubi, Subkubi.
Psalm 99== Verehrung der Engel und reinen Geister.
Psalm 106 == Dämonische Einweihungen, Beschwörung nicht erlöster Seelen.
Psalm 118 == Die Gefallenen wieder aufrichten; Bitte um Gedeihen.
Psalm 127 = Schutz des Hauses und der Familie.
Psalm 129 == Alles Schlechte fällt auf den Verursacher zurück.
Psalm 140 = Gegen böse Zauberer, Bildzauber, Verleumder, böse Geister.
Lies jene, die dir hilfreich erscheinen.
Pass auf. Eines ist der Wahrheit näher. Die Materie und die Natur.
Ich habe schon einmal große Hilfe erhalten daraus, einfach mal in den Park zu gehen und die Enten zu füttern. Das klingt albern aber die Natur ist konstant, sie ist der Wahrheit näher und sie ist frei von jenen kranken Versuchungen, mit denen die Menschen kämpfen. Versuche es.
Und noch etwas. Wer sagt denn, daß du eine Lehre machen mußt ? Es gibt viele Jobs bei denen du arbeiten kannst, ohne etwas gelernt zu haben. ZB kellnern oder Mcdonalds oder, oder, oder. Aber da versucht gleich etwas aufzusteigen, was sagt, ja, aber das will ich nicht und die unerfreulichsten Situtationen erscheinen. Oder man packt dich beim Stolz. Ich sage dir, daß ist Falschheit. Du mußt entscheiden. Du must dein Leben leben und höre nicht auf die, die voll Haß auf die Menschen sind.
Du mußt wollen und du mußt festlegen, was du tust und es tun ohne auf das zu hören, was die "%"§$&/"$ sagen. :-)
alles liebe,
Sebastian
Als Antwort auf: Es ist die einzige Lösung geschrieben von Dana am 25. Juni 2002 16:31:56:
Liebste Dana,
habe keine Angst, denn Du bist ein wundervoller Mensch.
Technik ist auch nicht meine Stärke, vielleicht MenschSein auch nicht, aber
ich habe Deinen Text gelesen und er hat mich sehr berührt.
Und ist das nicht etwas positives?
Ich bin bislang noch keinem Menschen begegnet, der von sich behaupten
könnte, sein Leben sei so verlaufen wie er es sich gewünscht hätte.
Darum sind wir Menschen, darum haben wir Wünsche - und - Hoffnungen.
Wenn sich alles erfüllen würden, oh weh, hätten wir Gründe zu klagen...
Glaube an das, was Du in Dir fühlst - es gibst nichts woran Du Dich sehnen
könntest, was nicht längst bereits in Dir ist. Auf Menschen kann man hören,
in ihre Augen kann man sehen, was ich aber in Dir erspüre ist, dass Du in
die Seele eines Menschen blicken kannst. Warum möchtest Du dann "nur" in die
Augen sehen?
Verurteile die Menschen nicht - oft habe das auch getan - es hat mir nicht
geholfen. SIe waren immer da, oft wollte ich sie nicht sehen, nicht haben,
habe mir gewünscht, dass sie auf ein Fingerschnippen hin nicht existieren,
alle nicht mehr. Dann brauche ich sie wieder, mal mein Ego, mal meine Seele.
Ich brauche Hilfe, Liebe, Zuhörer, Leidensgenossen.
Und doch bleibt das Leben etwas wundervolles. Es hat sich bei mir nicht
geändert - muss es das auch? Was sich geändert hat ist meine Sichtweise
auf das Leben - es hat sich also letzendlich doch die Welt verändert.
Bleibe also, liebe Dana, so wie Du bist (habe früher über diesen Satz oft
schmunzeln müssen - blieb einem doch keine andere Wahl).
Darum nocheinmal: Sei einfach - so, und nicht anders. Für mich jedenfalls
warst Du heute eine große Bereicherung. Das ist die Wahrheit.
Viele liebe Grüße,
M.
Als Antwort auf: es gibt deren viele geschrieben von EM am 26. Juni 2002 19:29:11:
Da fällt mir gerade eine kleine Geschichte ein, welche ich kürzlich
wieder gehört habe.
Ein kleines Mädchen läuft mutterseelenalleine schon den ganzen Tag am
Strand entlang und hebt kleine Seesterne auf, befreit sie geduldig von
Unrat und Sand, und wirft sie im weiten Bogen wieder ins Meer zurück.
Ein Fischer kommt des Weges, beobachtet das hoffnungslose Treiben des
kleinen Mädchens eine Weile und gesellt sich dann zu ihr.
Er rückt stirnrunzelnd seinen Hut gerade und fragt dann das Mädchen, was
sie da teiben würde. Sie entgegnet ihm, dass sie diesen armen Seesternen
das Leben retten wolle, da diese hier am Strand ehlendig zugrunde gehen
würden. Der allte Mann lächelte verständnislos und sagte: "Kleines Mädchen,
in jeder Sekunde stranden tausende Seesterne auf der ganzen Welt an einem
Strand - es ist doch sinnlos ihnen allen das Leben retten zu wollen".
Das kleine Mädchen hob einen Seestern vom Boden auf, schaute den alten Mann
an und sagte: "Vielleicht ist es das. Aber diesem einen hier - dem rette ich
zumindest doch das Leben".
In Liebe,
M.
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