Hier ist eine kleine, wahre Geschichte, die ein hermetischer Freund mir erzählte:
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Vor einer Weile war ich in einer kleinen Ortschaft bei einem Vortrag, zu dem mich ein Freund einlud (mit einem zugekniffenen Auge und mit verschmitztem Lächeln), weil es seiner sehr christlichen Frau ein Bedürfnis war, diesen Vortrag eines Kirchentheologen unbedingt zu hören. Das Thema war natürlich schwarze Magie und schwarze Messen und dass dieses Gift bis in die kleinsten ländlichen Ortschaften schon hineinreiche, ....
Nun - wir fuhren zu dritt mit seiner Frau zu diesem kleinen Dörfchen und wie es so will, lief ihr eine schwarze Katzeüber die Straße, der sie nicht mehr ausweichen konnte. Mein Freund legte sie nach einigem Hin und Her hinten in den Kofferraum, um sie nachher irgendwo zu beerdigen. Ich glaube, da dachte er noch nichts Schlimmes,....
Der Vortrag dieses Theologen war überrandvoll mit Sophistik gespickt und sein Fanatismus wurde nur durch seine gelehrte Beschränktheit übertroffen - er sah überall schon Teufelshände, die nach den Seelen der Jugendlichen greifen. Die schlimmsten Sachen und Geschehnisse malte er aus, überall sah er hemmungslose, gottlose Hexen, die Tiere - vornehmlich schwarze Katzen -grauenvoll opfern würden, um Blut- und Schadenszauber damit zu bewirken, ja sogar frischgeborene Kinder würden manchmal dazu benützt - es war unerträglich übertrieben. Der Teufel selber hätte es wohl nicht besser machen können, im Vermischen von Wahrheit, Halbwahrheit und dreister Lüge. Er beschmutzte und bekrittelte alles was nicht von Kirchenseite kam, den Splitter in seinem Auge sah er dagegen nicht. Es war erbärmliche Verdrehung, Bauernfängerei, Polarisierung, Angstmacherei und Hetze. Es gibt da draußen in kleinen Ortschaften nichts dergleichen. Oh, wenn sie könnten, würden sie uns noch immer den lodernden Scheiterhaufen bergeben. Leider geht das heute nicht mehr so einfach, so bleibt nur mehr der Rufmord, den sie wohl gut beherrschen.
Nun - irgendwann, nach unzähligem Kopfschütteln, reifte in meinem Freund der hämische Gedanke - und so musste ich nach dem Vortrag seine Frau ablenken, während er, es war schon finster, die schwarze Katzeholte und sie dem Theologen auf die Motorhaube seines silbernen BMWs plazierte. Die ganze Fahrt nach Hause schmunzelten wir vor uns hin, während seine Frau fassungslos und wie benommen all diese schlimmen Sachen rekapitulierte, die da in unseren kleinen Dörfchen passieren würden.
Und die Moral aus der Geschichte? Male keinen Teufel bzw. keine schwarzen Katzen an die Wand,sonst liegen sie tatsächlich mal auf deinem BMW! Ja, lach nur, das darf man,... Ob dieser Theologe diese Nacht wohl gut geschlafen hat?
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Liebe Grüße,
Viola![]()



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