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Thema: Stufe 1 - Gedankenzucht

  1. #1
    rot-lila
    Gast

    Stufe 1 - Gedankenzucht

    Hallo zusammen,

    habe nun mit der GEdankezucht begonnen und musste feststellen, dass es wohl der richtige Zeitpunkt war.

    Ich habe, nachdem ich mich auf einen Gedanken geeinigt hatte die Ruhe der Beobachtung wiedergefunden und sogar schon ein bisschen Fokussierung auf meinen GEdanken geschafft. WAr zwar heute nicht so intensiv wie sonst die Übungen, aber das hängt damit zusammen, dass ich nun mal einen Schritt weiter gegangen bin. Und die Intensität kommt auch noch.

    Bin also alles in allem recht zufrieden.

    HÄtte da nur noch eine Frage:
    Oben habe ich das, worauf ich mich konzentriere, mal GEdanken genannt, aber eigentlich war es kein GEdanke, wie ich es aus der Beobachtung kenne, sondern ein Bild.

    Worauf konzentriert Ihr Euch? Bild, Emotion, GEdanke... etc????

    Viele Grüsse, Rot-Lila

  2. #2
    Soph
    Gast
    Hallo Alexandra

    Bei der Gedankenzucht konzentriere ich mich wie es auch Du getan hast auf ein Bild, ein bewegtes Bild. Ich beobachte dieses Bild so, als würde ich es im TV verfolgen. Habe dazu eine Schlange genommen und mit vorgestellt wie sie sich durch die Gegend zischelt. Da waren also auch Akustik und ein ein wenig Emotion dabei.

    Mit der Methode klappts bei mir prima da ich so tief in die Vorstellung gehe das mich andere Dinge nichtmehr tangieren.

    Lieben Gruß, Toni

  3. #3
    rot-lila
    Gast

    soph

    Hi Soph,

    habe es heute mit dem bewegten Bild versucht und musste feststellen, dass es mir zu dynamisch ist.
    Bei mir ist es ein Brunnen und ich habe die Kurbel bewegt. DAs war dann eher hypnoseartig als eine Vorbereitung auf die STille.

    Ausserdem habe ich festgestellt, dass in der BEwegung wieder mehr GEdanken sind, als ohne BEwegung. Wie im FErnsehen. Bewegtes Bild sind eigentlich viele Einzelbilder.

    Geht Dir das auch so?

    Viele Grüsse, Rot-Lila

  4. #4
    Gast
    So, muß jetzt auch mal einige Fragen loswerden..
    einen Gedankengang zu verfolgen und auch nicht übermäßig davon abzuschweifen kriege ich momentan ganz gut hin.. wie ist das jetzt bei euch, da bei mir nämlich oft noch irgendwelche Funken auftauchen bzw Gedankenblitze kann man jetzt auch nicht dazu sagen, weil kein konkreter Inhalt vorhanden ist.. auch störende Gefühlsbilder (Elementare) schleichen sich ein..bin jetzt verunsichert, da ich nicht weiß wie ich weiter vorgehen soll, üben, bis alles "funkenfrei" wird? Langsam beginne ich mich nämlich schon zu langweilen....noch zur Info: konzentriere mich hauptsächlich auf verbalen Gedankengang, da ich nix visualisieren möchte, da ich sowieso in Bildern denke und dann meine Konzentration noch mehr gestört wird...

  5. #5
    Soph
    Gast
    Wie lange machst Du denn die Übung schon, Nimue? Diese von Dir beschriebenen Funken sind also plötzliche Gedanken die in Deinen Gedankengang stören...

    Mir persönlich fällts mit visualisieren leichter. Was wenn Du Dir einen Gedanken raussuchst der Dir besonders gut gefällt? Etwas das Dich sozusagen in Tagträume fallen lässt?

    Liebe Grüße,
    Toni

  6. #6
    rot-lila
    Gast
    Hallo zusammen,

    zu den Gedankenfunken. Ich habe auch solche GEdankenfunken und bin bisher zumindest davon ausgegangen, so lange zu üben, bis sie nicht mehr auftauchen.

    Ausserdem habe ich in dieser Woche gelernt, dass es, für mich zumindest - weiss nicht inwiefern das zu verallgemeinern ist - , drei Stufen der Gedankenzucht gibt.

    1. Stufe
    Mein Brunnen blitzt als kleines Bild auf der Leinwand (zur Erklärung "Brunnen" und "Leinwand" siehe oben) immer wieder an anderen STellen auf. Wie ein Blinker, der ständig an einer anderen Stelle der Leinwand ist.
    Taktgeber des Blinkens ist das Wort "Brunnen".

    2. Stufe
    Der Brunnen ist ganz ruhig in der Mitte der Leinwand und füllt sie aus. Eindringende GEdanken werden durch das Wort "Brunnen" abgehalten. Ist wie ein schützendes Kraftfeld.

    3. Stufe
    Das Bild des Brunnens verschwindet. Übrig bleibt die weisse Leinwand. Übrig ist noch das Wort "Brunnen", das weiter eindringende GEdanken abhält. Wenn auch das leiser wird und verschwindet bleibt ... STille.

    VlG, Rot-Lila

  7. #7
    Gast
    :oops: (Vierter Versuch)
    ..habe ja schon einige Male begonnen, und es bleibt ja auch jedesmal etwas hängen.. nur bin jetzt schon wieder an diesem Punkt angelangt, wo mir das aufgeben ziemlich Nahe liegt.. :roll:
    Irgendetwas visualisieren möchte ich eigentlich nicht, da das ein aktiver Prozeß für mich ist.. habe schon genug damit zu tun, den Gedankengang verbal aufrechtzuerhalten, und diverse Bilder die hochkommen zu unterdücken..da ich eben sehr stark in Bildern denke, und wenn mir irgendjemand fiese Geschichten erzählt, sehe ich die auch gleich immer vor meinem geistigen Auge ablaufen... :shock:
    Ich denke für mich herausgefunden zu haben, das der verbale Gedankengang die bessere Vorbereitung für die Gedankenstille ist, aber kann mich auch täuschen. Würde mich mal interessieren, wie ihr die Übungen so verstanden habt. War mir da anfangs auch ziemlich unsicher mit.. ich denke, das das geistige Feld erstmal brach liegen muß, um es weiter zu bearbeiten.. also quasi bevor dann die astralen Sinne ausgebildet werden, die man ja so dringend braucht, um sich in der geistigen Welt zurechtzufinden.. wie stellt ihr euch denn eure Gedankenstille so vor? Für mich ist sie ohne Bilder, ohne Wörter, ohne Elementare und ohne "Funken" Also einfach schwarze Stille wie Akasha.. :wink:

  8. #8
    rot-lila
    Gast
    Hi Nimue,

    habe mal versucht, Deine Punkte rauszufischen und antworte getrennt...

    @keine Visualisation
    Ich glaube auch, dass die Visu nicht zwangsläufig nötig ist. Mir hilft sie. Darum mache ich es so.
    ABer z.B. die transzendentale Meditation arbeitet, so weit ich es damals verstanden hatte, auch ohne Visu. Ich komme auf diese Meditations-Richtung, weil sie Paralellen zur GEdankenzucht hat.
    Also, bei der TranszMedi bekommt der Meditierende ein Wort aus dem Sanskrit, das keine materielle BEdeutung hat (Mantra). Und die Medi beinhaltet einfach nur, dass der Meditierende dieses Wort ständig im Kopf hat/wiederholt (während der Medi) und damit alle anderen GEdanken abhält.
    Von daher, mach es doch einfach so und mach Dir keine Gedanken über Visu etc. Wenn Du Dich nicht auf ein Bild konzentrieren willst, konzentriere Dich halt auf den Klang des Wortes oder was auch immer.

    @bildliches Denken
    ist doch glaube ich normal, oder???? Jeder denkt doch bildlich. Geht mir auch so wie Dir. Freunde von mir meinen immer, das schlimme an Thrillern, die sie mit mir gucken, ist meine REaktion, weil ich immer so tief drin stecke (gucke mir mittlweile keine Filme mehr an, in denen es nur darum geht, negative GEdanken zu transportieren... Will diese GEdankenmuster nciht so tief in mich aufnehmen).
    Ich mein, Bilder sind doch die eigentliche Sprache. Je weniger man ohne Bilder denkt, desto entfremdeter ist man doch von sich selbst und dem Göttlichen in sich, oder???

    @was ist Gedankenstille
    schließe mich vollkommen Deiner Meinung zur GEdankenstille an. Hatte manchmal auch schon für ein paar Sekunden das VErgnügen und habe die dann genauso erlebt.

    Viele Grüsse, Rot-Lila

    P.S.: Wenn Du wirklich kurz davor bist, aufzuhören, dann überlege Dir noch mal genau (nur für Dich), warum Du den Weg gehst, was Du Dir davon versprichst etc. Vielleicht kommst Du nciht vorwärts, weil es doch der falsche Weg ist, vielleicht allerdings auch nur, weil Du am Anfang rumgeschlampt hast (ging mir bei meinem ersten VErsuch so - habe dann noch mal neu angefangen, sehr geduldig gearbeitet und bin heute sehr zufrieden).
    Das sind jetzt nur zwei Möglichkeiten, warum Du an so einem Punkt angekommen sein könntest. Ein HInderrniss hat ja meistens seinen Grund... Finde ihn und Du kommst weiter...

  9. #9
    Leah
    Gast
    In den letzten Tagen habe ich mir ein paar Überlegungen zur Gedankenzucht gemacht. Irgendwie brauchte ich noch einen bessere Motivation, um bei der Stange zu bleiben.

    Es war mir schon füher aufgefallen, das zwischen den kreisenden Gedanken, die man einfach beobachten sollte, plötzlich kurz Bilder auftauchten, die mit den Gedanken nicht in Verbindung waren. Wenn ich mich jetzt auf diese Bilder konzentriere kann ich sie fixieren und alle Gedanken sind plötzlich verschwunden.

    Jetzt habe ich plötzlich erfahren, dass wenn später die Gedanken und Bilder verschwinden, Stimmen aus der Vergangenheit kommen sollen, Gerüche, die man noch nie gerochen, Musik, die noch nie gehört. andere
    Sprachen, einen anderen Geschmack im Mund, alle Sinneserfahrungen
    aus vielen, vielen Leben.

    Ob es stimmt? Wer weiß? Es ist auf jeden Fall eine gute Motivation.

    Gruß Leah

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