Infos zum Thema Gedankenkontrolle
Infos zum Thema Gedankenkontrolle
Bei der Gedankenkontrolle hatte ich am meisten Erfolg mit der
Körpermeditation.
Ich schließe die Augen und sage innerlich:
Ich beginne nun mit der Körpermeditation.
Dann nenne ich innerlich meinen rechten großen Zeh beim Namen, und
fühle kurz in ihn hinein. So gehe ich Stück für Stück den ganzen Körper
bis zu den Haaren nach oben durch.
Durch diese Konzentrationsarbeit lernt man seine Gedanken nicht schweifen zu lassen.
Arbeit unter Willen ( Ein Artikel, den ich vor ein paar Jahren geschrieben habe, als ich so gearbeitet habe)
Arbeit unter Willen ist ein Ansatz, mit dem ich seit Anfang des Jahres erfolgreich arbeite.
Zielgerechtes Arbeiten wurde immer wieder durch den Verstand gestört.
Dabei ging es nicht einmal um arbeitsfremdes Denken, sondern um ein Umlenken auf andere Aufgaben im Arbeitsbereich, die mich vom eigentlichen Plan abhielten.
Durch folgende Übung wurde ich erfolgreich motiviert.
Mit gewahrten Willen handeln und das Verhalten unter Kontrolle des Willen stellen.
Die Übung braucht nur 5 Min. dauern. Man kann sitzen, stehen, sich irgendwo hinbewegen,
vorausgesetzt man sprich entweder laut oder im Geiste die Entscheidung aus, sich zu bewegen, bevor man sich bewegt. Jede unfreiwillige Bewegung, die beobachtet wird, sollte:
1. Sofort gestoppt
2. ausgesprochen und dann
3. bewusst und absichtlich ausgeführt werden
Bei erfolgreicher Anwendung dieser Übung schreitet man weiter, in dem die Zusammenhänge zwischen unwillkürlichen, ablenkenden Bewegungen und bestimmten geistigen Zuständen wahrgenommen werden.
Diese Übung führt man öfters privat mit unwichtigen Aktionen aus, um dabei Störungsversuche des Verstandes wahrzunehmen.
Auf den täglichen Arbeitsbereich übertragen, werden rechtzeitig Ablenkungsversuche des Verstandes erkannt und der trainierte Wille wird eingesetzt.
Kommt dann plötzlich der Gedanke, eigentlich könnte ich noch dies und das zwischendurch erledigen, warnt dich deine erhöhte Wahrnehmung, dass durch diese Unterbrechung, Unkonzentration und Verspätung eine schlechte Arbeitsqualität erbringen.
Werden zusätzlich noch einige Arbeitsbewegungen linkshändig ausgeführt, so erreicht man eine erhöhte Bewusstheit und Aktivierung beider Gehirnhälften.
Ein anderer Bereich, indem der gezielte Wille sehr erfolgreich ist:
Durcharbeiten von Fach – und Sachbüchern verschiedener Themen, die nicht sehr flüssig geschrieben sind und von einer Zimmerecke in die andere wandern.
Zeitfaktor: Tägliche Uhrzeit und Lesedauer festlegen, die unbedingt eingehalten werden.
Fallen: Ständiges Umherschweifen der Blicke , oder man fängt an zu schlafen
Unterbindung : Festlegen einer bestimmten Seitenzahl, die sich nach kurzer Zeit ohne
Probleme erhöhen lässt.
Übung zur Fixierung der Aufmerksamkeit:
Eine Uhr mit Sekundenzeiger nehmen und die Aufmerksamkeit auf den bewegenden Zeiger richten,. Bei Ablenkung durch den Verstand aufhören und wieder neu beginnen.
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Diese Übungen habe ich vor Jahren zusammengestellt und auch mitentwickelt, um eine Gedankenkontrolle auf der Arbeit und im privaten bereich zu erreichen.
Achtung !!!!! Zur Zeit arbeite ich allerdings nicht damit, sonst wäre ich inzwischen ein Roboter. Damals hatte ich allerdings sehr viel Erfolg damit.
Hallo zusammen,
für mich war diese Übung in Stufe 1 fast schon die wertvollste - wenn man aus dem Ganzen etwas herauslösen kann.
Am wertvollsten, weil sie, wenn man sie wirklich lebt, am stärksten das Bewusstsein verändert, da man sie eigentlich immer praktiziert (aus meiner Erfahrung her zumindest). Es ist sehr wertvoll zweimal am Tag eine halbe oder ganze Stunde oder, oder, oder in Stille zu verweilen. Aber dieses fokussierte Sein auf das, ich nenne es mal: "Jetzt" oder die :gegenwärtige Handlung begleitet den ganzen Tag.
Durch das Praktizieren habe ich endlich diese ganzen Konzepte anderer Traditionen wie Achtsamkeit, GEgenwärtigkeit, Entschleunigung etc. erfasst. Vorher war es immer nur ein Wissen. Jetzt ist es das berühmte auch gefühlsmäßiges VErstehen.
Ich habe es erlebt, als würde ein Schleier zwischen der Welt und mir weggezogen. Die Dinge sind klarer, ich bin mehr im Fluss, fühle mich weniger eckig und fühle mehr Liebe in mir, mehr Bewusstsein. Wunderbar! Das Hohelied auf die Übung.
Gemacht habe ich es einfach dadurch, dass ich das, was ich gerade tue ganz bewusst mache. So fühle ich, wie sich der GRiff des Kühlschranks anfühlt, wenn ich ihn öffne. Bin mit dem Bewusstsein ganz bei der SAche, die ich tue (wiederhole ich mich). Und wenn ich abschweife und etwas unbewusster bin, hat meistens mein "Beobachtungsmodus" mich ins Bewusstsein zurückgepfiffen...
An TAgen, an denen ich das richtig gut schaffe auszuführen, ist es auch schon vorgekommen, dass ich irgendwann in eine regelrechte Euphorie reingerutsch bin. Ach, wunderbar.
So viel erst mal von mir, Alex
Hallo Alex.
Deinem Beitrag stimm ich aus vollem Herzen zu. Die Gedankenkontrolle hilft uns durch die enstandene Bewusstheit auch mit mehr Achtsamkeit unseren Mitmenschen gegenüber zu treten. Ergänzend dazu dient der Elementeausgleich, unsere Gefühle zu beherschen, leider gibt es meistens bei den Elementen einen Schwachpunkt, den ich persönlich ständig im Auge behalten will.
Liebe Grüße Leah
Hi Leah,
stimme Dir wiederum aus vollem Herzen zu.
Die Bewusstheit hilft im Umgang mit anderen Menschen. Aber ich stehe immer wieder vor der Herausforderung, die Energien, die entstehen (z.B. Feuer-Energien), nicht nur bewusst zu erkennen, zu fühlen, sondern auch in der Situation umzuwandeln und der Unbewusstheit kein Spielfeld zu geben, indem ich sie auslebe (habe gestern gelesen, dass BArdon, vereinfacht, diese negativen Eigenschaften als Larven bezeichnet, die von Unbewusstheit leben. Habe also endlich einen Begriff für meine Vorstellung und damit kann ich darüber schreiben.).
Versuche dann immer das z.B. Feuer in die positive VErsion umzuwandeln. ABer das ist schon recht anstrengend...
Alex
wer Interesse an dieser Übung hat, dem empfehle ich das Buch von Charles T. Tart: Die innere Kunst der Achtsamkeit.
Er hat in diesem Buch quasi die Abschrift eines Tonbandes, das während der gesamten DAuer eines Achtsamkeits-Workshops gemacht wurde, in Buchform gepackt.
Ich fand das Buch sehr hilfreich, da die Teilnehmer des Workshops teilweise Fragen gestellt haben, die mir auch immer wieder gekommen sind, auf die ich aber selber noch keine Antworten gefunden hatte.
Mit der Achtsamkeit habe ich mich auch schon zeitweise aueinandergesetzt.
Wir verletzten oft aus Unachtsamkeit unbeabsichtigt andere Menschen, eigendlich sollte
man sie in seinen täglichen Übungsplan mit einbauen, wenigstens in ein
Gespräch am Tag.
Grüße Leah
kann Dir nur zustimmen. Und finde auch, dass sie eine der wichtigsten Übungen in Stufe 1 ist (wenn mann denn einzelne Übungen statt des Ganzen bewerten möchte)...Zitat von Leah
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