Infos wie man einen Gedanken festhalten kann.
Infos wie man einen Gedanken festhalten kann.
Als ich diese Übung gemacht habe, war ich mir nciht so sicher, wie dieser "eine Gedanke" "aussehen" sollte. Ich habe es dann lange mit einem speziellen Bild versucht, das mich aber eigentlich nciht glücklich gemacht hat.
Irgendwann bin ich dann zu einem Mantra übergegangen ohne zu wissen, ob es richtig oder nicht richtig ist.
GEstern habe ich gelesen, dasss man bei dieser Übung wohl kein Bild sondern, einen akkustischen GEdanken festhalten soll (meine Lösung Mantra also ok war). Halt wie diese Stimme im Ohr. Nur, dass man es bei einem GEdanken belassen soll.
Hätte ich das bloß früher schon gewusst...
Wie waren Eure Erfahrungen?
wie genau praktizierst du das? Verstehe ich es richtig, dass du dein Mantra singst?
Das wäre m.M. nach wirklich gut. Richtig ist es, wenn du ein Vibrieren dabei verspürst.
Was heißt "akustischer Gedanke"? Stellst du dir nun kein Bild mehr vor?
Lilo
nein. ich singe kein Mantra. Ich habe einen Satz, den ich immer wieder wiederhole und mich darauf konzentriere. Der SAtz ist dann quasi der "eine Gedanke".Zitat von Lilo
Gestern im Bett ist mir noch eingefallen:
Man könnte auch die erste Stufe einer buddhistischen Atem-Meditation nehmen (zumindest so wie ich sie gelernt habe):
Und zwar zählt man dabei seine Atemzüge immer von 1-10. Dann wieder mit 1 beginnen. WEnn man zwischen 1-10 gedanklich abweicht, fängt man wieder bei 1 ein.
In diesem Fall wäre dann das Zählen und die Beobachtung des Atems der eine GEdanke.
damit meine ich die Stimme im Kopf.Zitat von Lilo
Wenn Du liest, hörst Du doch das Gelesene auch im Kopf. So ist es auch bei einer bestimmten Qualität von GEdanken. Diese habe ich als akustische GEdanken bezeichnet. Ist aber von mir selbst erfunden. Also kein feststehender Begriff.
was???????????????????
Beim Lesen sind meine Augen auf die Buchstaben, Sätze usw. konzentriert. Ich höre das Gelesene nicht im Kopf. Auch meine Gedanken höre ich nicht. Manchmal sehe ich sie bzw. Bilder, die dabei entstehen.
Schade eigentlich, dass du deinem Mantra keinen Ton zuordnest. Besonders Töne habe Schwingungen, die eine wichtige Funktion haben.
Das Festhalten des stetig im Kopf wiederholten Gedankens(-satzes) ist zu Beginn einfach reiner Wille. Bei der Gedanken-Beobachtung ist es ja so eine Art fliessen. Man lässt die GEdanken fliessen und beobachtet.
Jetzt, hier, bei dem einen GEdanken festhalten geht es darum, den Verstand vom Abschweifen abzuhalten. Wenn man das mit ausreichend Willen bewerkstelligt, wird der Kopf irgendwann ganz ruhig und es funktioniert wie von selbst.
Es wird aus meiner ERfahrung also GEduld und Willenskraft benötigt. Dann funktioniert es auch mit dem.... (na? was wohl?) einen GEdanken ... (hat hier tatsächlich jemand an den Nachbarn gedacht? Pfui! Wir sind hier ein ernsthafter spiritueller/magischer Arbeitskreis) :D
Weis nicht so recht wie ich Gedanken definieren soll. Ein Wort das ich wie in einer Schleife in Gedanken wiederhole, ein Satz oder gar ein komplexer Gedanke den ich von Anfang an zu Ende denken soll? Habs früher mit einem Bild versucht das ich festhielt aber ich denke inzwischen das Bardon wirklich einen Gedanken meint, keine Imagination von Bildern, Tönen oder Gerüchen. Oder ist es am Ende egal?
also ich habe gute Erfahrungen mit der Satzschleife gemacht. Habe auch darüber gelesen, dass das für diese Übung der richtige Weg sein soll.
Damals habe ich es auch erst mit einem Bild gemacht. Und es hat überhaupt nicht geklappt. Wenn ich jetzt in Stufe zwei schaue, weiss ich auch warum. Das gedankliche Festhalten eines Bildes ist eine eigene Übung für sich. Darum geht es in dieser Übung einfach noch nciht.
Also mein Tipp: einen SAtz nehmen und den immer wieder wiederholen.
Dadurch wird der Geist auf einen PUnkt zusammengezogen/konzentriert. Das reduziert die GEdankenmasse und ist eine gute Vorbereitung für die Gedankestille....
Hilft Dir das weiter?
Hallo,
Ich schreibe hierzu eine besondere Stelle aus dem Buch „Die Einweihung“ von Elisabeth Haich:
Hier soll eine Schülerin sich auf einen Satz konzentrieren, der heißt: Ich offenbare immer das Göttliche“.
Sie setzt sich also hin und konzentriert sich. Sie wiederholt den Satz immer wieder, einmal, zehnmal, hundertmal.
Dann sagt sie: „Es ist unmöglich, sich auf einen Satz zu konzentrieren. Konzentrieren bedeutet, dass man alle Kräfte, alle Gedanken auf einen Punkt richtet, in einen einzigen Punkt zusammenzieht. Alle Kräfte des Verstandes, des Bewusstseins zusammenfasst und zusammenhält. Wenn ich mich aber auf einen Satz konzentriere, kann ich nicht die Kräfte meines Verstandes auf einen Punkt zusammenziehen. Ein Satz besteht aus mehreren Worten. Diese Worte folgen sowohl zeitlich wie auch räumlich. Ich kann diese Worte nicht in einem Punkt zusammen denken, nur zeitlich und räumlich nacheinander. Und wenn ich den Satz zu Ende gedacht habe, muss ich wieder an den Anfang zurückspringen. So ist keine Konzentration möglich.
Wenn ich mir den Satz kreisförmig vorstelle, wird die Konzentration zu einem Herumlaufen im Kreis.. Das ist auch keine Konzentration.“
Sie bekommt die Aufgabe, sich auf nur einen Buchstaben zu konzentrieren. Den Buchstaben „O“.
Sie konzentriert sich nur auf das „O“.
Nach einer Weile sagt sie: „Aus dem „O“ ist ein Rohr geworden. Ein langer O-förmiger Tunnel, in dem ich immer weiter gelaufen bin. Das ist aber wieder keine vollkommene Konzentration.“
Sie denkt darüber nach und sagt nach einer Weile: „Die Worte sind das Kleid, die materielle Erscheinung des Sinnes. Wenn ich in den Mittelpunkt gelangen will, muss ich die Worte, die mich hindern, aufgeben und mich nur noch auf den Sinn des Satzes konzentrieren, ohne Worte, ohne Form.“
Sie setzt sich hin und konzentriert sich nur auf den Sinn des Satzes „Ich offenbare immer das Göttliche“.
Es ist merkwürdig, sagt sie. Als ich mich nur auf den Sinn des Satzes konzentrieren wollte, konnte ich nicht mehr daran denken, sondern der ganze innere Prozess verlegte sich aus dem Kopf in meine Brust, und den Sinn konnte ich nicht mehr denken – sondern fühlte und erlebte ihn. Im Augenblick, als ich mich ohne Worte auf den Sinn dieses Satzes konzentrierte, wurde ich selber dieser Sinn. Dann muss es aber anders heißen, nicht: „Ich offenbare immer das Göttliche“, sondern es lautet verwandelt und viel treffender „Ich bin das Göttliche, das sich immer offenbart.“
Ich denke, dass der Sinn und Zweck unserer Übungen ist, genau das zu erreichen.
Gruß Lilo
Hi Lilo,
ich könnte mir gut vorstellen, dass das oben beschriebene das Ziel der Übung sein könnte. Doch es ist schon eine etwas fortgeschrittenere Vorgehensweise. Daher glaube ich, dass nicht weiterhilft, wenn man anfängt. Wichtig ist doch am Anfang der erste Schritt, damit die Übung als solches greifbar wird.
Und für den ersten Schritt eignet sich die Konzentration auf einen Satz sehr gut - auch ohne Hintergedanken, ohne Kompression des SAtzes.
Die Konzentration auf einen Satz ist im Übrigen nichts WWA-spezifisches. Es gibt eine Meditationsrichtung, die transzendentale Meditation heisst. Dabei wird immer und immer wieder ein SAtz aus dem Sanskrit wiederholt, dessen BEdeutung dem Schüler gar nicht bekannt ist. Es geht darum, sich im Klang und der Schwingung des Mantras zu verlieren und so den Geist zu fokussieren.
Liebe Grüsse, Alex
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