Hallo,
Wie ist das mit den Gemüsesorten, die Nachtschattengewächse sind (Kartoffel, Tomaten, Paprika, Pfefferoni, Auberginen)? Ich habe gehört, man sollte sie am besten meiden oder man sollte sie, bevor man sie ißt, unbedingt mit einem Wunsch, einer Idee imprägnieren. Vor allem die Kartoffel, weil sie ziemlich niedrige, grobe Naturkräfte in sich tragen, die die lichteren Seelen- und Geistkörper verschatten können, wodurch dann feinere Eindrücke aus höheren Welten nicht mehr so klar und leicht durchkommen. Dasselbe gilt für Kaffee und Tabak, die ebenfalls eine Menge solcher grober Naturgeister an sich gebunden haben. Die meisten bewußt geistig orientierten Menschen meiden eher die Nachtschattengewächse. Von meinem Brieffreund weiß ich, dass er nie Kartoffel und Tomaten ißt.
Wenn man diese Gemüsesorten mit festem Willen mit einer bestimmten Idee imprägniert, dann zwingt man die Schwingungen in eine bestimmte Richtung, in der sie der festen Idee gemäß wirken und dann bleibt diesen gröberen Elementen nur mehr wenig Freiraum ihrer ursprünglichen Schwingung gemäß zu wirken. So nach dem Motto: "Ich bin der Herr in meinem Mikrokosmos", das Geheimnis der Eucharistie praktisch genützt. Nur sollte man dann solche für sich imprägnierte Nahrung restlos aufessen.
Was haltet Ihr davon? Macht Ihr Euch Gedanken darüber, wie welche Nahrung sich auf Körper und Geist auswirkt? Oder findet Ihr das übertrieben und unnötig?
Eßt Ihr gerne Zwiebel und Knoblauch? Die sind ja sehr gesnd für den Körper, Knoblauch ist eines der ältesten Naturheilmittel. In dem Buch "Ernährungsgeheimnisse - Die verborgene Botschaft der Nahrung" lese ich da, dass im alten Ägypten zwar das Volk getrocknete Knoblauchzehen als Amulett trug und auch seinen würzigen Geschmack zu würdigen wusste, dass es aber den höheren Priestern, vor allem aber den Eingeweihten strengstens verboten war, Knoblauch zu essen. Den Eingeweihten war bekannt, dass gerade die hoch wirksamen Stoffe, jene Wirkstoffe also, die ein Fließen, ein Ausscheiden, ein Trennen erst ermöglichen, übermäßig starke entmagnetisierende Kräfte auf die menschlichen Körper (auch auf die feinstofflichen) ausüben. Das bedeutet, dass der Mensch durch den Verzehr von Knoblauch instabil, unstet und labil wird und im Materiellen verhafet bleibt. Zu unserer Aufwärtsentwicklung benötigen wir jedoch eine gewisse Festigkeit, Beharrlichkeit und Disziplin.
Genau wie Knoblauch, hat auch die Zwiebel eine stark zerteilende Komponente: auch sie treibt, trennt, stößt hinaus. Diese Eigenschaften sind für den fleischverzehrenden oder kranken Menschen willkommen. Den aufstrebenden Menschen, der nach geistig Höherem strebt, hält sie aber fest, läßt ihn nicht so schnell in die Lichtschwingung gelangen. Auch die Brahmanen verzehren keine Zwiebeln. Sie sehen in den sieben Häuten der Zwiebel die sieben Bewußtseinsstufen.
An den Beispielen Knoblauch und Zwiebel verdeutlicht uns die Natur, dass es von einer höheren Warte aus betrachtet, keine Polarität gibt. Denn auf der einen Seite sind Zwiebeln und Knoblauch hervorragende Heilmittel, auf der anderen Seite wirken sie verzögernd auf die spirituelle Entwicklung ein. Sinnbildlich gesehen bilden beide Wirkungen zusammen erst eine Einheit.
Dieses Thema ist mir eingefallen, weil wir daheim gerade eine Ernte-Schwemme an Tomaten, Paprikas und Pfefferonis haben. Wir schenken sie her oder frieren sie ein - es sind so viele! Sie gedeihen in unserem Garten unheimlich gut. Kartoffeln esse ich selten und wenig, das andere Tomaten, Paprika u. Pfefferoni esse ich natürlich, wenn auch nicht in Mengen. Auch Zwiebel und Knoblauch wird bei uns sehr viel gegessen. Vielleicht sollte ich sie wirklich absetzen, damit mein Wille größer wird und ich doch noch eine echte Rohköstlerin werden kann, so wie ich es mir wünsche.
Viele liebe Grüße von
Viola



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