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Thema: Gedankenleere

  1. #1
    Lilo
    Gast

    Gedankenleere

    Hier gilt es, absolute Leere zu schaffen.
    Jeder Gedanke, der sich einschleichen will, ist unbedingt abzuwehren.
    Der Zweck dieser Übung ist erreicht, wenn man es schafft, mindestens 10 Minuten in diesem Zustand zu verweilen, ohne sich zu verlieren oder gar einzuschlafen.

  2. #2
    Bronte
    Gast
    Hallo zusammen,

    ich hatte mit dieser Übung immer so meine gewissen Probleme, da ich manchmal lange (bis zu 20 Minuten gebraucth habe), um überhaupt in die Stille zu kommen. Es gab auch Situationen, wo es gar nciht funktionieren wollte...

    Letzte Woche habe ich eine Übung aus dem Buch "GEdankenstille - Mutter aller Magie" von H.E. Douval gelesen udn dann auch ausprobiert und habe seitdem keinerlei Probleme mit der Gedankenstille mehr. Vielleicht geht es ja dem ein oder anderen auch so und die Übung kann helfen.

    Also:

    Übung 2 (1. Basisübung)

    1. Der Leser versetze sich in einen Zustand, der ihm erfahrungsgemäß die stärkste Lösung vom Irdischen und die größte Versenkungstiefe gestattet.

    2. In diesem Zustand (siehe auch Bewußtseinszustand IV*) lasse er - wie auf einem dunklen Bande - folgende Zeichen, leuchtend auf dunklem Grunde, an seinem geistigen Auge vorüberziehen: l, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 0, 0, 0, 0, 0, 0 (also nacheinander die Zahlen eins bis neun, dann sechs mal „null"). Dieses Stadium wird einige Tage beibehalten und mindestens morgens und abends je 15 bis höchstens 30 Minuten geübt.

    3. In diesem weiteren Stadium der l. Basisübung geschieht alles genau so, wie unter b) beschrieben, nur mit dem Unterschied, daß nur noch dreimal „null" erscheint, jede Null aber die doppelte Zeit an Aufmerksamkeit auf sich zieht, wie die vorhergehenden Zahlen l bis 9. Wenn also z. B. bei jedem Herzschlage eine neue Zahl „auftauchte", beansprucht nun jede der drei Nullen zwei Herzschläge an Zeit und Konzentration. Auch diese Stufe wird einige Tage lang geübt.

    4. Nun gehen wir dazu über, nach der „Null" einen „leeren dunklen Fleck" zwischenzuschalten (das dunkle Band, das an uns vorüberzieht, ist also an dieser Stelle „leer", verschmilzt mit dem Dunkel um uns). Unser Schema sieht jetzt so aus: l bis 9 (je einen Herzschlag lang), dreimal „null" (je zwei Herzschläge lang), Leere (auch zwei Herzschläge lang); danach setzen wieder die Zahlen l bis 9 ein usf.

    5. Die Intensität unserer „Lösung", unserer Konzentration auf die „Zeichen", und „Nichtzeichen" (Leere) muß sich langsam steigern. Notfalls sind die Übungen mehrmals am Tage vorzunehmen, Unrast, Hast und Nervosität sind aber wie Gift zu meiden. Nun gehen wir dazu über, alle Zeichen (l bis 9, dreimal null, Leere) erst zwei, dann je drei Herzschläge lang zu betrachten und nichts anderes in und außer der Welt wahrzunehmen.

    6. Nach einigen weiteren Tagen - wenn wir merken, daß unsere Sicherheit gewachsen ist -verändert sich unser Übungsschema erneut: l bis 9 (je drei Takte), dreimal null (vier und mehr Takte, langsam ansteigend), Leere (vier und mehr Takte, mit der Null ansteigend).

    7. Nach wiederum einigen Tagen lassen wir die Zahlen l bis 9 völlig fort und richten unsere Aufmerksamkeit nur noch auf dreimal null und Leere, langsam ansteigend: je sechs und mehr Takte.

    8. Von nun ab bleiben uns nur noch einmal null und Leere, beide werden so lange wie möglich betrachtet. Ist es uns gelungen, die Null zehn Takte lang unentwegt, ohne abzuschweifen, ohne Schwächung der Aufmerksamkeit, zu betrachten, und ebenso lange die Leere zu sehen (oder nichts zu sehen), gehen wir über zu

    9. und schalten nach einigen Betrachtungen nach dem gelehrten Schema plötzlich die „Null" ganz aus, so daß nur noch die „Leere" bleibt. Wem das unbeschreibliche Gefühl der „Stille" in diesem letzten Abschnitt der l. Basisübung nicht gekommen ist - er spürt es sicher, es kommt gleitend oder urplötzlich, aber stets unverkennbar -, der gehe die ganze Übungsreihe noch einmal evtl. mehrmals durch. Die vorstehend geschilderte Methode wird in bestimmten Geheimschulen als eines der besten Mittel angesehen, nach üblicher Vorbereitung in das Wesen der „Leere" einzudringen, sich als bleibenden Besitz anzuerziehen

    Es sieht vielleicht so aus, als wäre es sehr kompliziert - ist es aber nciht. Wer meint, dass es ihm was bringen könnte, praktiziere die Übung einfach mal. Ich habe sie als hervorragende Brücke in die Gedankenstille erlebt.

    Beste Grüsse :D

  3. #3
    Viola
    Gast
    Danke, Alex, das muss ich auch ausprobieren.
    Und seitdem hast Du keinerlei Probleme mit der Gedankenstille mehr? - Toll!
    Es wäre super, wenn es bei mir auch funktionieren würde.

    Liebe Grüße,
    Viola

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