Damit meine Ausführungen zum Thema Gottformen verständlicher werden,
zeige ich hierzu den Blickwickel der transpersonalen Sichtweise!!!
Les Hixon hat eine Form der Tiefenstruktur des feinstofflichen Bereiches beschrieben,
die "Ishta-Deva" gennant wird. Ein Ishta-Deva ist nichts anderes, als eine hochentwickelte
archetypische Gottes-Gestalt, die durch gewisse Meditationen evoziert wird ( dadurch
"auftaucht"), und mittels des Prozesses höherer Fantasie odes des visionären
Bildes unmittelbar vor dem geistigen Auge wahrgenommen wird. Mir ist völlig klar,
dass manche nun sagen werden, der Ishta- Deva sei " nur ein geistiges Bild" und er
existierte nicht wirklich. Doch damit entwertet man gleichzeitig auch alle anderen
Produkte des Geistes, denn ebenso gut könnte man sagen, die Mathematik sei nur
ein Produkt des Geistes und esistiere deshalb nicht wirklich.
Nein! Der Ishta- Deva ist wirklich - mehr als wirklich - wenn er aus dem Grund -Unbewussten
auftaucht.
Hixon beschreibt: die Form der Präsenz des Istha-Deva ( der durch visionäre Imagination
evoziert wird) wie Hixton eindeutig erklärt .... scheint von pulsierenden Leben erfüllt,
ein Strahlen des Bewusstseins. Wir projizieren den Ishta-Deva nicht.
Die ursprüngliche Strahlung, die die Form des Ishta-Deva animmt, projiziert in Wahrheit uns
und alle Phänomene, die wir als Universum bezeichnen.
Dieses hochentwickelte archtypische Symbol bewirkt schliesslich den Aufstieg des
Bewusstseins zur Identiät mit jener Form.
Allmählich erkennen wir, dass die Göttliche Gestalt oder Präsenz unser eigener
Archetyp ist, ein Abbild unserer essentiellen Natur.
Quelle: Ken Wilber ... Das Atman Projekt



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