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Thema: Ishta-Deva

  1. #1
    Leah
    Gast

    Ishta-Deva

    Damit meine Ausführungen zum Thema Gottformen verständlicher werden,
    zeige ich hierzu den Blickwickel der transpersonalen Sichtweise!!!

    Les Hixon hat eine Form der Tiefenstruktur des feinstofflichen Bereiches beschrieben,
    die "Ishta-Deva" gennant wird. Ein Ishta-Deva ist nichts anderes, als eine hochentwickelte
    archetypische Gottes-Gestalt, die durch gewisse Meditationen evoziert wird ( dadurch
    "auftaucht"), und mittels des Prozesses höherer Fantasie odes des visionären
    Bildes unmittelbar vor dem geistigen Auge wahrgenommen wird. Mir ist völlig klar,
    dass manche nun sagen werden, der Ishta- Deva sei " nur ein geistiges Bild" und er
    existierte nicht wirklich. Doch damit entwertet man gleichzeitig auch alle anderen
    Produkte des Geistes, denn ebenso gut könnte man sagen, die Mathematik sei nur
    ein Produkt des Geistes und esistiere deshalb nicht wirklich.

    Nein! Der Ishta- Deva ist wirklich - mehr als wirklich - wenn er aus dem Grund -Unbewussten
    auftaucht.

    Hixon beschreibt: die Form der Präsenz des Istha-Deva ( der durch visionäre Imagination
    evoziert wird) wie Hixton eindeutig erklärt .... scheint von pulsierenden Leben erfüllt,
    ein Strahlen des Bewusstseins. Wir projizieren den Ishta-Deva nicht.
    Die ursprüngliche Strahlung, die die Form des Ishta-Deva animmt, projiziert in Wahrheit uns
    und alle Phänomene, die wir als Universum bezeichnen.

    Dieses hochentwickelte archtypische Symbol bewirkt schliesslich den Aufstieg des
    Bewusstseins zur Identiät mit jener Form.

    Allmählich erkennen wir, dass die Göttliche Gestalt oder Präsenz unser eigener
    Archetyp ist, ein Abbild unserer essentiellen Natur.

    Quelle: Ken Wilber ... Das Atman Projekt

  2. #2
    Thomas
    Gast

    AW: Ishta-Deva

    hi leah,

    danke dir, aber ehrlich gesagt verstehe ich den text nicht

    es klingt ein wenig so, als würde sich der geist (ishta-deva? [also auch ee michael oder xyz - oder gott?]) seinen eigenen schöpfungen (aus sich selbst heraus) offenbaren, um ihnen (seinen/den schöpfungen) zu zeigen, wer sie sind.

    habe ich das so richtig verstanden?

    ok, d.h. wenn mir dann ee michael im meditativen zustand erscheint - was würde das bedeuten?

    und was, wenn der herionabhängige aus seinem tiefsten innern von mohnfeldern träumt und vom großen gott des rausches?

    (die fragen sind ernst gemeint, auch wenns nicht so klingen mag.)

    rein für die bildsprache - mathematik offenbart sich mir weder durch bilder (1+1) noch interlektuell spass bei seite - gerade abstrakte dinge wie mathe bedürfen doch eines anderen "aufnehmens" als durch bilder. bewusstsein würde ich ähnlich komplex sehen, weniger als durch ein bild erfassbar oder durch das bild einschränkend. (wobei auch die buddhies über thankas meditieren)

    würde mich freuen, mehr von dir zu lesen

    lieben gruss,
    thomas

  3. #3
    Thomas
    Gast

    AW: Ishta-Deva

    hi leah,

    um aus dem gleichen text zu zitieren:


    Die große Kette des Seins ist vielfach beschrieben worden und je nach Denker und Kultur hat sie verschieden viele Stufen und Namen: Stoff, Körper, Geist, Seele und GEIST = Absolut-Eines sind wohl die universell zu findenden wesentlichen Dimensionen. Auf den höheren Ebenen der Seele können Feinabstufungen getroffen werden - ich halte mich hier beispielhaft und selektiv an Ken Wilber (und weitgehend auch an seine Terminologie):

    .) In eine psychische Stufe (naturmystisch, Eingang in transpersonale und spirituelle Reiche), von manchen mit dem astralen Bereich identifiziert: dort wo sich "PSI-Phänomene" abspielen wie ASW, Hellsehen, Psychokinese, des weiteren außerkörperliche Erfahrungen und Astralreisen, Aurasehen und Manifestation anderer paranormaler Kräfte (z. B. in der indischen Tradition von Patanjali als siddhis beschrieben).

    .) Die subtile Stufe ist die Heimat der "Götter", höherer Präsenzen, spiritueller Führer und engelhafter Wesen, symbolischer Visionen, innerer Lichtwahrnehmungen, der Glückseligkeit und Entrückung, der Bereich der Gottheitsmystik.

    .) Darüber hinaus geht die kausale Ebene der Leerheit, des Abgrundes, der formlosen Mystik, der Visio Dei, des Savikalpa-Samadhi, des Gott-Bewusstseins bei Wahrung eines letzten Restes von Subjektempfinden.

    .) Der allgegenwärtige Urgrund aller Stufen/Ebenen/Reiche/Dimensionen ist ein nicht-dualer: die Einheit von Leerheit und Form, reine Bewusstheit, die Soheit, Sein an sich, Nirvikalpa-Samadhi: Einssein ohne Geschiedenheit und Sahaja-Samadhi: beständiges Gewahrsein des Einen jenseits aller Zweiheit: letztes Ziel (des Yoga) und Reich der nicht-dualen Mystik.

    Diese Stufen sind auch als seelische Aufstiegsleiter verstehbar oder göttliche Abstiegs- bzw. Emanationsform, wobei auch hier - entgegen dem materialistischen Alltagsverständnis - das Umkehrprinzip gilt: je höher, desto "realer", d. h. ein mehr an Bewusstsein und Bewusstheit bis zur höchsten Ebene, die nach indischer Diktion nur noch reines Sein, reines Bewusstsein und reine Seligkeit (satchitananda) IST. Aus einer seelischen oder mystischen - letztlich auch ontologischen - Sicht sind daher die höheren Dimensionen die jeweils wirklicheren, wobei sie nicht auf die niederen reduziert oder von ihnen her erklärt werden können.

    im grunde also nichts anderes, als das, was ich schon über den kiw, die entwicklung der seelen und die hierarchien sagte

    lieben gruss,
    thomas

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