Hallo zusammen,
habe mir ein paar Gedanken zur Alchemie gemacht, die Seele betreffend. Alchemie ist ja nur der Vorgang, ein Ding in ein anderes Ding zu verwandeln, auf die Seele bezogen als die Umwandlung von negativen Eigenschaften in positive Eigenschaften.
Nun kommt aber der Knackpunkt, denn alle unsere Eigenschaften haben ja einen Grund warum sie da sind, eine Ursache. Bardon beschreibt den Weg, nicht die Ursache sondern die Symptome zu bekämpfen indem er Wege aufzeigt diese einfach umzuwandeln. Ursachenforschung ist bei diesem Alchemistischen Vorgang daher nicht angezeigt.
Statt das Übel, nennen wir es in diesem Beispiel Trägheit, an der Wurzel zu packen (Ursachenbekämpfung) verwandeln wir Trägheit schlicht in z.B. Tatendrang. Das Symptom mag ja nun beseitigt sein, die Ursache aber bleibt nach wie vor und wirkt meines Erachtens ständig fort, bis sich der Tatendrang zuletzt wieder in Trägheit verwandelt, wenn man nicht ständig am Ball bleibt.
Den Weg den ich bis jetzt ging, war es mich meditativ selbst zu therapieren, indem ich dem Symptom bis zur Wurzel folgte und dann versucht habe diese auszureissen.
Ich steh der Transformation nun etwas skeptisch gegenüber, mich würden euere Gedanken hierzu sehr interessieren.
Liebe und Frieden,
Toni



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