Hallo zusammen
ich habe hier gelesen, daß manche mit der akustischen Imagination Probleme haben.
Ich habe da so einen Trick gefunden :?
Als ich noch in der Lehre war, musste ich immer mit dem Zug fahren. Damals wahren das noch richtige Folterkammern auf Rädern. Die haben einen großen Lärm gemacht. Als ich so gefahren bin ist mir aufgefallen, daß ich ganz leicht Musik, Stimmen usw. hören konnte. Das Geräusch des Zugs hat es unwahrscheinlich vereinfacht akustisch zu Imaginieren. Ich konnte ganze Orchester z.B. Beethovens 5te hören.
Ich habe mir das dann näher angesehen und bin zu der Erkenntniss gekommen, daß das Zuggeräusch und dabei besonders das Rauschen der Luft wenn sie am Wagon vorbeistreicht fast einem weißen Rauschen entspricht.
Als Elektroniker habe ich natürlich sofort einen Generator genommen und mir dieses Rauschen selbst erzeugt. Siehe da, ich war wieder im Konzertsaal :P
Nach und nach konnte ich die Lautstärke des Rauschens immer weiter verringern und die Musik blieb trotzdem.
Meine Erkläreung dafür ist, daß im weißen Rauschen alle aktustischen Frequenzen gleichzeitig vorhanden sind. Will man nun Musik hören, konzentriert sich das Gehirn auf die Frequenzen, die in der Musik vorkommen und macht diese deutlicher hörbarer als die Frequenzen die nicht vorkommen.
Wie gesagt, man kann das Rauschen langsam immer leiser machen. Irgendwann braucht man es nicht mehr und die Musik bleibt übrig.
Wer Lust hat dies mal selbst zu probieren, kann einen Radio nehmen und eine Stelle einstellen wo kein Sender kommt. Man hört dann nur noch das Rauschen. Wer will kann auch eine Kassette mit dem Rauschen eines Wasserfalls aufnehmen (ist auch fast weißes Rauschen).
Ich muß mir mal überlegen ob diese Methode analog auch mit den anderen Sinnen funktionieren könnte.
Viele Grüße
Walter



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