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Thema: Optische Imagination

  1. #1
    wlt
    Gast

    Optische Imagination

    Hallo miteinander

    ich habe diesen Text in einem Forum gefunden und finde ihn ganz gut als Anleitung die optische Imagination zu über.

    Der Text soll von W.E.Butler sein.





    Die Übung besteht aus zwei Teilen. Der erste ist die deutliche Erschaffung des mentalen Bildes, das Sie zu projizieren beabsichtigen. Bevor man nicht imstande ist, deutliche mentale Bilder zu erschaffen, ist die Mühe, die Fähigkeit ihrer Projizierung erwerben zu wollen, vergeudet.

    Im zweiten Teil müssen Sie die Erschaffung der Bilder und ihre Verlagerung nach außen erlernen; das wird Sie viel schwere Arbeit kosten. Beides stellt jedoch die Grundlage für einen großen Teil des Folgenden dar, und je mehr Fertigkeit Sie darin erlangen, um so leichter wird Ihnen die fortgeschrittenere Arbeit gelingen.

    Nun zum ersten Teil der Übung: der Erschaffung des mentalen Bildes. Sie brauchen dazu ein Bild oder Symbol. Jedes Bild eignet sich dafür, doch sollten Sie natürlich keins benützen, das Ihre Gedanken zu stark vom Hauptziel der Arbeit ablenkt.

    Am besten wählen Sie ein Bild mit vielen Details. Einfache geometrische Formen sollten erst bei der späteren Arbeit verwendet werden, weil der Geist sich sträubt, wenn man ihn zwingen will, sich nur mit einem oder zwei Punkten zu beschäftigen und dies die Arbeit erschwert. Ein Bild mit mehr Details gibt ihm die Möglichkeit, in begrenztem Maß zu wandern.

    Legen Sie das Bild so auf den Tisch, daß Sie es ohne Anstrengung betrachten können, wenn Sie davorsitzen. Der übrige Tisch sollte leer sein. Wenn Sie wollen, können Sie die bereits erwähnte Pappröhre benützen, um andere visuelle Eindrücke abzuschirmen. Blicken Sie jetzt ruhig auf das Bild, ohne jede Anspannung, und schauen Sie es auf ganz normale Weise an.

    Wenn Sie es eine Minute lang so betrachtet haben, richten Sie Ihren Blick nacheinander auf die verschiedenen Details.

    Am besten ist es, wenn Sie das Bild beschreiben. Zu Beginn der Arbeit sollten Sie dies mit hörbarer Stimme tun, doch Sie können natürlich in ganz leisem Ton sprechen.

    Vielleicht hilft es Ihnen, wenn ich durch ein Beispiel veranschauliche, wie Sie dabei vorgehen sollen. Nehmen wir an, Sie haben ein Bild gewählt, das eine einfache Landschaft zeigt, etwa ein kleines Haus an einem Waldrand. Neben der offenen Tür des Hauses sitzt ein Mann mit einem Hund. Wenn Sie es ungefähr eine Minute lang ruhig betrachtet haben, beginnen Sie es auf folgende Weise zu beschreiben:

    »Im Hintergrund ist ein kleiner Wald zu sehen, der hauptsächlich aus Buchen besteht, doch da und dort stehen auch ein paar kleine Eichen. Es scheint Herbst zu sein, denn die Blätter der Buchen leuchten in einem sehr schönen Braun ... die ganze Szene ist in mildes Sonnenlicht getaucht. Der Buchenwald zieht sich einen Berg hinauf, an dessen Fuß ein kleines Haus steht, und zwischen Berg und Haus befindet sich ein kleiner Garten.

    Das Haus hat weiße Wände, ein Strohdach und kleine Fenster, die alle offenstehen. Vor der Tor sitzt ein älterer bärtiger Mann, tief in sich zusammengesunken, in einem altmodischen hölzernen Lehnstuhl, wie sie früher oft in solchen Häusern zu finden waren.

    Der Hund neben ihm ist ein schwarz-weißer Collie, und die Hand des Mannes liegt auf seinem Hals. Durch die offene Tür kann man undeutlich Möbelstücke sehen; aus dem Schornstein des Hauses steigt eine Rauchwolke in den klaren Himmel.«


    Wie Sie sehen, habe ich nicht nur das Bild beschrieben, sondern ich bin auch auf die Atmosphäre eingegangen, die der Maler auszudrücken versuchte. Je mehr Sie das tun, um so mehr werden Sie von der Übung profitieren. Außerdem hilft Ihnen diese Übung, Ihre Beobachtungsgabe zu entwickeln.

    Jetzt kommen wir zum nächsten Teil. Nachdem Sie das Bild analysiert haben, müssen Sie es nun vor ihrem geistigen Auge erschaffen.

    Hier ergibt sich wieder das Problem, daß ich Ihnen diese Fähigkeit nicht vermitteln kann, sondern daß Sie sie selbst entwickeln müssen.

    Normalerweise denkt man über das Sehvermögen nicht nach; es genügt einem, daß man sehen kann. Doch der Prozeß des Sehens ist eine sehr interessante Sache, mit der zu beschäftigen sich lohnt.

    Die von dem betrachteten Objekt reflektierten Lichtstrahlen treffen auf das Auge, werden durch Linsen fokussiert und fallen auf die empfindliche Netzhaut (Retina) im hinteren Teil des Auges. Dort wird das Bild in Nervenimpulse verwandelt, die durch die Sehnerven zum Sehzentrum im Gehirn wandern. Wenn Sie dort empfangen worden sind, werden Sie auf eine Weise, über die uns nur sehr wenig bekannt ist, vom Geist interpretiert. Dies ist ein völlig unbewußter Prozeß.

    Sie müssen nun, sozusagen bewußt, die ankommenden Bilder zu diesem Empfangszentrum begleiten. Dies ist der erste Teil der Arbeit; der zweite besteht darin, den Vorgang umzukehren und die Bilder zurück zum Auge zu begleiten. Dies mag sich merkwürdig anhören, doch es ist eine Technik, die in der Praxis funktioniert.

    Betrachten Sie das gewählte Bild ganz ruhig und ohne Anstrengung, nachdem Sie es wie beschrieben analysiert haben. Richten Sie dann Ihre Aufmerksamkeit nach innen, schließen Sie die Augen, gehen Sie zurück in das Dunkel im Innern Ihres Kopfes und nehmen Sie das Bild mit, bis Sie in Ihrer Phantasie das Empfangszentrum erreicht haben.

    Es erscheint merkwürdig, doch es ist eine funktionierende Methode, das Sehvermögen zu trainieren. Es wird Ihnen helfen, wenn Sie diesen Rückzug ins Innere des Kopfes mit einem tiefen Einatmen verbinden.

    Gehen Sie, während Sie ausatmen, wieder zur Vorderseite des Kopfes, öffnen Sie die Augen und blicken Sie wieder auf das Bild. Wiederholen Sie dies etwa ein halbes Dutzend Mal und nehmen Sie jedesmal einen anderen Teil des Bildes mit; das heißt: Betrachten Sie das Bild und wählen Sie einen Teil aus.

    Bei einem Versuch vielleicht die offene Tür und den danebensitzenden Mann und beim nächsten die Hütte mit dem Wald im Hintergrund. Dann vielleicht den Wald selbst und so weiter.

    Im zweiten Teil meines Buches Die hohe Schule der Magie sage ich: »Lerne es, die eine Form der Wahrnehmung in die andere übergehen zu lassen.« Dieses Überwechseln vom optischen Sehen zum mentalen Wahrnehmen müssen Sie üben, bis Sie es leicht beherrschen.

    In dem Kapitel »Visualisierung und Audition« meines Buchs habe ich mich ausführlich mit diesem Vorgang beschäftigt, und so dürften Sie bereits eine Ahnung davon haben.

    Der zweite Teil der Übung ist interessanter, doch bevor Sie nicht (in gewissem Maß zumindest) den ersten Teil beherrschen, werden Sie beim Projizieren der Bilder nur wenig gute und unzulängliche Ergebnisse erzielen. Es kann natürlich sein, daß Sie die gleiche angeborene Fähigkeit besitzen wie das erwähnte kleine Mädchen, doch dies kommt sehr selten vor.

    Nun zum zweiten Teil der Übung. Sie müssen jetzt die mentalen Bilder im hinteren Teil Ihres Kopfes entstehen lassen, sie nach vorn zu den Augen bringen, sie schließlich aus dem Kopf »hinauswerfen« und sie nicht mehr als subjektive, sondern eindeutig objektive Bilder sehen.

    Dazu brauchen Sie eine glatte Fläche, auf die die Bilder projiziert werden. Ich habe dazu einen Teller mit glattgestrichenem feinem Sand, eine Kristallkugel und einen schwarzen Spiegel benützt.

    Gemäß der magischen Tradition sollten Sie Ihre magischen Hilfsmittel selbst anfertigen; hier bietet sich eine Gelegenheit dafür. Kristalle kann man kaufen, und es übersteigt natürlich die Fähigkeiten eines durchschnittlichen Menschen, sie herzustellen, doch der Spiegel kann leicht angefertigt werden; ebenso kann man sich leicht einen Teller und Sand beschaffen. Im letzten Fall bietet sich die Möglichkeit, die Farbsymbole des Baums zu benutzen, indem man farbigen Puder verwendet.

    Zur Anfertigung eines konkaven Spiegels besorgen Sie sich ein konkaves »Uhrglas«, wie es in chemischen Laboratorien und bei der Herstellung von Uhren verwendet wird. Die Größe ist unwichtig, doch um in diesem Stadium jede Selbsthypnose zu vermeiden, sollte es einen Durchmesser von sieben bis zehn Zentimetern haben. Bemalen Sie die konvexe Oberfläche mit schwarzer Farbe oder Lack, und Sie haben einen magischen Spiegel«.

    Über eins sollten Sie sich unbedingt im klaren sein: Ich empfehle keineswegs, diesen Spiegel zu benutzen, um sich im »Hellsehen« zu versuchen. Damit meine ich ein passives Starren auf den Spiegel in der Hoffnung, hellseherische Bilder darin zu erblicken.

    Es geht hier nicht um die Entwicklung medialer Fähigkeiten, sondern um die Ausbildung Ihres Visualisierungsvermögens. Ich möchte deshalb, daß darüber völlige Klarheit herrscht, weil Sie möglicherweise latente mediale Fähigkeiten besitzen, die auf diese Weise an die Oberfläche gelangen könnten.

    Wenn Sie sich Ihr »Speculum«, wie es genannt wird, beschafft oder angefertigt haben, sind Sie für den zweiten Teil der Übung bereit: die Projektion der Bilder.

    Plazieren Sie den Spiegel so, daß Sie eine bequeme, entspannte Sitzhaltung einnehmen können, wenn Sie darauf blicken. Diese Übung muß ohne jede Anstrengung, vor allem für die Augen, durchgeführt werden. Dies ist sehr wichtig, denn Anspannung könnte Sie in einen selbsthypnotischen Zustand versetzen, der in diesem Zusammenhang unerwünscht ist.

    Ich habe festgestellt, daß ich die besten Resultate erziele, wenn ich den Spiegel wie ein Buch, das ich lese, vor mich hinlege. Manche legen ihn auf den Schoß, doch in diesem Fall können die durch die Atmung hervorgerufenen Körperbewegungen die Aufmerksamkeit ablenken.

    Wenn Sie den Spiegel richtig hingelegt haben, müssen Sie auf Ihr Bild blicken. Ziehen Sie das Bild in sich hinein, wie Sie es gelernt haben, und kehren Sie dann den Prozeß um.

    Verlegen Sie es im Geist nach vorn zu den Augen und projizieren Sie es auf die Oberfläche des Spiegels.

    Es ist schwierig, dieses »Projizieren« zu beschreiben; es ist ein geistiger Trick, den man nach etwa einem halben Dutzend Versuchen plötzlich beherrscht.

    Ich kann nur sagen: Bringen Sie das Bild auf die Weise, die ich Ihnen geschildert habe, nach vorn und blicken Sie dann ruhig und erwartungsvoll auf die Oberfläche des Spiegels. Strengen Sie in keiner Weise die Augen an. Wenn Sie das Verlangen haben zu zwinkern, dann tun Sie es; Sie dürfen nicht im mindesten angespannt sein.

    Es kann sein, daß Sie dies lange üben, bevor Ihnen die Projektion gelingt. Dann werden Sie plötzlich auf der dunklen Oberfläche des Spiegels einen Teil des Bildes sehen. Einen Teil deshalb, weil wir immer dazu neigen, unsere geistige Kraft zu konzentrieren und wie den Strahl einer Taschenlampe über das Objekt wandern zu lassen, das wir mit unserem Blick erfassen möchten. Doch je dicker der mentale Strahl ist, um so mehr von dem Bild können wir auf den Spiegel projizieren.

    Wenn Sie feststellen, daß Sie bei diesen Projektionsübungen einigen Erfolg haben, können Sie damit beginnen, verschiedene Objekte als Ausgangspunkte zu benützen, und diese dreidimensionalen Projektionen werden Sie in der Kunst der »plastischen« Visualisierung schulen.

    Dies ist eine ausgezeichnete Übung für die Erschaffung von Gedankenformen in einem späteren Stadium.




    Viele Grüße
    Walter

  2. #2
    Lilo
    Gast
    Hi Walter,
    diesen Text habe ich mir schon vor Wochen ausgedruckt. Vor einer Stunde etwa - beim Ruhen, dachte ich wieder daran und wollte ihn jetzt ebenfalls hier reinsetzen - super -
    Gruß Lilo

  3. #3
    Leah
    Gast
    Hallo Walter,

    Danke für den Text , Walter. Ich studiere zur Zeit ein Werk von Butler, abe dort ist diese Übung nicht enthalten.

    Eine ausgezeichnete Idee, das Wahrgenommene im Bild sprachlich zu wiederholen und sich auch in das Bild direkt hineinzufühlen, vielleicht auch noch zu riechen. Durch die Verwendung verschiedener Sinne, wird es bessser gespeichert.

    Gruß Leah

  4. #4
    Lilo
    Gast
    hallo Walter,
    kannst du mir sagen, wozu der Teller mit dem feinen Sand dienen soll?
    Ich dachte ein geschwärzter Spiegel tut es auch. Wozu dann noch die anderen Sachen und vor allem der Kristall. Hast du schon eine genaue Vorstellung, wie das ablaufen soll?
    Bis jetzt übe ich in Gedanken, die Bilder stückweise nach hinten zu tragen, wieder zusammenzusetzen und nach außen zu schleudern. Wenn ich das Gefühl habe, hierin sicher zu sein und dann auch den Spiegel habe, werde ich es ausprobieren. Aber mit den anderen Dingen weiß ich im Moment nichts anzufangen. Kannst du mir da weiter helfen?
    Liebe Grüße Lilo

  5. #5
    wlt
    Gast
    Hallo Lilo

    ich finde die Idee mit dem Teller und dem Sand super. Wenn man ein Bild imaginieren will und man schaut auf den Sand dann hat das Auge die Möglichkeit die Unebenheiten und die Form der Sandkörner als Haltepunkte für das Bild zu verwenden.

    Ich hatte zu dem Thema akustische Imagination die Methode mit dem weißen Rauschen beschrieben. Der Sand ist für das Auge etwas ähnliches. Man kann es als verrauschtes Bild sehen wie bei einem Fernseher, wenn der Sender abgeschaltet ist. Schneetrieben auf dem Bildschirm.

    Das Auge sucht Anhaltspunkte an dem es Bilder festmachen kann. Zufällige Anordnungen der Sandkörner werden vom Gehirn zu einem sinvollen Bild verbunden. Das Gehirn kann nämlich nicht akzeptieren etwas zu sehen was keinen Sinn macht.

    Ich finde es ist eine gute Imaginationshilfe. Am besten ist Qaurzsand, finde ich. Er ist sehr hell und die Lichtreflexe an den Sandkörnern verstärken das oben erwähnte Rauschen.

    Ich hoffe ich war nicht zu technisch :wink:

    Liebe Grüße
    Walter

  6. #6
    Lilo
    Gast
    Hi Walter,
    bin nicht sicher, ob ich das richtig verstanden habe. Also: der Teller mit dem Sand dient nicht zum Visualisieren. Vielmehr kann ich in den Sand ein imaginiertes Bild projizieren? (wenn ich es dann kann)

    Der Spiegel dient zum Visualisieren!
    Ich sehe mir ein Bild an, trage Teile davon durch die Augen nach hinten, setze die einzelnen Teile wieder zusammen, transportiere sie hinter die Augen, um sie dann zusammen nach aussen zu schießen auf den Spiegel.

    Es sind also zwei verschiedene Dinge. Ist das so richtig?
    Und was ist mit dem Kristall?

    Hast du das Ganze übrigens selbst mal ausprobiert? Hast du Erfolg gehabt?

    Liebe Grüße - Lilo

  7. #7
    wlt
    Gast
    Hi Lilo

    der Sand dient schon zum Visualisieren. Die Struktur des Sands soll nur eine Hilfe für das Gehirn sein leichter Bilder entstehen zu lassen.

    Der Sand ist nur eine von vielen Möglichkeiten. Ob Spiegel, Kugel oder Sand, man sollte in der Lage sein mit jedem Hilfsmittel ein Bild zu imaginieren.

    Ich selbst schliese einfach die Augen. Was ich noch nicht beherrsche ist die Imagination mit offenen Augen. Von gelegentlichen unkontrollierten Imaginationen abgesehen. Diese sind bei mir zwar kürzer als eine Sekunde dafür aber ungemein Plastisch.

    Willentlich kann ich es noch nicht.

    Mit offenen Augen kann ich nur so eine Art Vorstufe. Es sind dann mehr technische Bilder die aber nicht plastisch sind. Trotzdem hilft mir diese Art der Vorstellung sehr oft bei technischen Problemen.

    Ich bin mir aber sicher, daß ich es auch mal plastisch schaffe, da ich bei den unkontrollierten imaginationen fasziniert von deren Plastizität bin. Ich habe also gesehen, daß es geht. Das macht mich absolut zuversichtlich.

    Viele liebe Grüße
    Walter

  8. #8
    Lilo
    Gast
    lieber Walter,

    entweder bin ich zu dumm, um das zu verstehen oder wir reden ein bißchen aneinander vorbei.

    Das, was ich meine, ist das Visualisieren nach Butler. Da habe ich doch ein ganz bestimmtes Bild vor mir liegen, welches ich mir ansehe, in mich aufnehme und wieder nach außen auf den Sand oder die Kugel oder Spiegel etc. projiziere.

    Das, was du vermutliich meinst, ist: in den Sand, den Spiegel etc. ein entweder willentlich vorgestelltes Bild oder aber ein Bild, was zufällig kommt, zu projizieren.

    Beides ist sicherlich möglich und erstrebenswert. Gratulation zu deinen Erfolgen.

    Im Augenblick versuche ich es nach Butler. Finde es ungemein spannend, auch wenn ich noch keinen Erfolg bisher hatte. Spüre aber, dass sich etwas tut.

    Das gleiche ist übrigens auch bei dem akustischen Hören. Wenn du im weiße Rauschen jedes Geräuch, das du hören willst, auch hören kannst, ist das perfekt.

    Das soll deine Super-Erfolge nicht schmälern. Wäre froh, wenn ich schon so weit wäre. Gebe aber die Hoffnung nicht auf.

    Da die Ohren etwas mit dem Luftelement zu tun haben könnte es sein, dass mir hier "Luft" fehlt. Ob es Sinn macht, vor der Übung das Luftelement in die Ohren zu leiten? Oder ist das unsinnig? Ob es noch anndere Hilfsmittel gibt?

    Liebe Grüße und danke für deine Geduld - Lilo

  9. #9
    wlt
    Gast
    Hallo Lilo

    ich denke wir sind gar nicht so weit auseinander.
    Die imagnation nach Butler finde ich wie Du sehr gut. Die Idee mit Hilfe von Sand ein Bild zu imaginieren bzw. zu projizieren finde ich aus naturwissenschaftlicher Sicht super. Der Grund ist einfach der, daß die Unregelmäsigkeit des Sands das Gehrin unterstützt um ein Bild sichtbar zu machen.
    Es ist einfach nur eine technische Hilfe mit der Methode von Butler schneller voran zu kommen.
    Wenn man es mit Sand kann, kann man sehr bald auch immer und überall ein Bild imaginieren. Der Sand ist nur ein Werkzeug.

    Viele liebe Grüße
    Walter

  10. #10
    Chesed
    Gast

    AW: Optische Imagination

    Hi Leute Ich komme bei der optischen imaginationsübung einfach nicht so recht weiter weil es ist so laut Franz Bardons anordnung ist die übung erfüllt wenn man einen Gegenstand fünf Minuten ohne Unterbrechung festhaltern Kann aber bei mir sieht es so aus das ich z.B. nicht weiß ob ich den gegenstand mit Geschlossenen Augen genauso deutlich sehen muss wie mit Geöffneten ich meine genauso detiliert und wenn ja wie macht man das am besten ? Alles Gute und Viel Glück

    Chesed

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