Der berühmte fliegende Teppich ist ein persönlicher Tapis oder eine imaginierte Liegefläche als bewusstseintragendes "Flugobjekt" - eine alte orientalische Sufi-Praktik, die besonders für Menschen geeignet ist, die gerne liegend oder mit gekreuzten Beinen sitzend, üben.
Man kann es auch so machen, dass man sich einen Doppelgänger bildet, mit dem man sich identifiziert, den man jedoch nicht aussendet, sondern im Gegenteil, in sich selbst durch Bewusstmachen evoziert. Um die Körperempfindung nicht ausschalten zu müssen, imaginiert man sich "ein Fahrzeug" das kann ein schöner, orientalischer Teppich sein oder sonst was, und man macht sich Akasha bewusst, in dem man sich mit dem allesdurchdringenden, violetten Schein ausweitet. Zuerst bindet man sein "Fahrzeug" und danach die um sich herum imaginierten Vorstellungen der Gegenstände des Ortes, an den man sich versetzen will, in das mit Akasha erfüllte Umfeld mit ein. So hat man den Ort zu sich geholt.
Mit dem Fahrzeug muss man sich wie verwachsen fühlen, nur so kann es gelingen, ohne Ortsveränderung den Teppich auf dem man sitzt, bereits als Teil des Ortes zu empfinden, an den man sich versetzen will. Dann ist es leicht um sich herum die Landschaft zu imaginieren und man wird sich auch selbst bewusst dort anwesend empfinden.
An diesem Platz kann man nun imaginativ arbeiten oder man lässt einfach seinen Doppelgänger die Arbeit verrichten. Man soll sich selbst als Doppelgänger denken, damit es zu keiner Bewusstseinsspaltung kommt. Den mit Licht oder Akasha aufgeladene Teppich verwendet man nur für Bewusstseinsreisen und bewahrt ihn stets eingerollt auf. Den Doppelgänger kann man sich entweder mit Bardon's Spiegelmethode erschaffen, oder mit einem lebensgroßen Foto von sich, das man dann wie einen kleinen Kyilkhor seines Ichs betrachtet und behandeln muss.
Diese Übungen und Experimente mit Akasha sind wieder bewusst zurückzunehmen. Man muss alles wieder entlassen und sein Bewusstsein auf seinen Körper beschränken. Abschliessend macht man sich wieder seinen Körper bewusst mit der Feststellung: "Ich bin ein Geist in diesem Körper" und öffnet seine Augen. So empfiehlt es Stejnar.
Liebe Grüße,
Viola![]()



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